Low-Carb-Knoblauchbrot - Das Rezept

Heute stelle ich ein Rezept für ein Knoblauchbrot vor. Dabei muss ich zugeben, dass bei meinem ersten Versuch das Ergebnis nicht ganz so gut war, wie ich es mir erhofft hatte. Aber: Mit etwas mehr Übung wird das bestimmt besser, und echtes Brot mit sehr wenig Kohlenhydraten ist immer noch eine tolle Sache, wenn man einen kohlenhydratreduzierten Lebensstil pflegt.


Knoblauchbrot - das Low-Carb-Rezept


Low-Carb-Knoblauchbrot

Ich habe das Rezept erstmals auf der englischsprachigen Seite Dietdoctor gefunden und wollte es unbedingt ausprobieren. Bei der Zubereitung setzt man als Hauptbestandteil Mandelmehl ein. Ebenfalls wichtig ist Flohsamenschalenpulver, über das ich ja neulich bereits berichtet habe. Es macht sehr satt und ist eine ideale Zutat für dieses Brot.

Hier die Zutatenliste:

Für das Brot:


  • 300 Gramm Mandelmehl
  • 5 Esslöffel Flohsamenschalenpulver
  • 2 Teelöffel Backpulver (ich habe zwei kleine Päckchen benutzt, was etwas mehr als 2 Teelöffel sein dürften)
  • 1 Teelöffel (Meer-)Salz
  • 2 Teelöffel Weißweinessig oder Apfelessig
  • 300 ml aufgekochtes Wasser
  • 3 mal Eiklar


Für die Butter:


  • 120 Gramm Butter
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt oder gepresst
  • 2 Esslöffel fein gehackte Petersilie (frisch zubereitet)
  • 1/2 Teelöffel (Meer-)Salz


Zubereitung



Nachdem ich den Ofen auf 175° C vorgeheizt habe, mische ich alle trockenen Zutaten für das Brot in eine Schüssel. Das betrifft das Mandelmehl, das Flohsamenschalenpulver, das Backpulver und das Salz. Das Wasser koche ich auf und gebe es, genau wie den Essig, in die Schale. Der Inhalt der Schale wird nun (Vorsicht, heiß!) kurz durchgeknetet, und zwar für etwa eine halbe Minute. Ziel ist es, einen groben Teig zu haben, der wie Knete ist.

Mit feuchten Händen rolle ich nun schmale Rollen zusammen, und zwar von der Menge her so, dass in etwa (in etwa!) 10 Rollen dabei herauskommen. Mein Tipp: Es dürfen auch 8 sein. Mein Problem war, dass die Brote sehr bröselig wurden und später häufig auseinander gebrochen sind. Da empfiehlt sich vielleicht doch eine etwas solidere Bauweise mit mehr Teig.

Diese Teigrollen kommen auf ein Backblech, welches mit Backpapier unterlegt ist. Zwischen den Rollen muss etwas Platz zum Ausbreiten sein, da die Brote noch ein wenig aufgehen können.

Nach 40 bis 50 Minuten Backzeit auf der untersten Schiene sind die Brote zunächst fast fertig und können abgekühlt werden. Während dieser Backzeit kann die Butter zubereitet werden.

Die Zutaten für die Butter werden zunächst alle miteinander vermengt (dazu muss die Butter zunächst entpackt und auf Zimmertemperatur aufgewärmt sein). Nach dem Vermengen wird die Butter dann im Kühlschrank untergebracht, damit sie kurz vor dem Auftragen wieder etwas fester wird.

Wenn das Brot aus dem Ofen gekommen ist, lasse ich es kühlen, während die Butter aus dem Kühlschrank kommt und wieder etwas streichzarter werden darf. Wenn dann die Temperaturen von beiden sich etwas mehr in Richtung Zimmertemperatur bewegt haben, schneidet man das Brot mit einem gezackten Messer der Länge nach auf.

Hier ist es dann passiert: An dieser Stelle bei der Zubereitung sind mir mehrere der gebackenen Brote zerbrochen. Sehr ärgerlich. Woran es genau lag, weiß ich nicht, es gibt mit Temperatur, Backzeit und Teig natürlich viele Variablen. Vielleicht habt ihr mehr Glück. In jedem Fall lohnt sich ein behutsamer Umgang und nicht zu kleine Teigröllchen.

Anschließend kommt die Butter aufs Brot. Also einfach die Brothälften mit der Knoblauch-Kräuter-Butter bestreichen. Der Ofen wird nun wieder auf 225° C erhitzt und backt die Brote noch 10 bis 15 Minuten fertig - mein Tipp: ruhig mal zwischendurch nachgucken!


Fazit



Obwohl mir einige Knoblauchbrote zerbrochen sind, ist das Ergebnis doch zufriedenstellend. Die Brote sind knusprig, gut gewürzt und machen vor allem wahnsinnig schnell satt, denn dieses Knoblauchbrot besteht aus dem sehr sättigenden Mandelmehl und ist angereichert mit den Ballaststoffen aus Flohsamenschalenpulver. Ich habe mir bereits vorgenommen, "kleinere Brötchen zu backen" und die dann vielleicht sogar als Croutons zum Caesar Salad zu benutzen. Denn der Nachteil bei dieser Zusammensetzung der Zutaten ist, dass das Brot meistens etwas mehr in die harte Konsistenz abdriftet. Man sollte also vorsichtig sein und ruhig mehrere Male die Zubereitung durchlaufen. Auf jeden Fall kann man das Endprodukt gut in der Low-Carb-Küche einsetzen, im Zweifel wirklich als Crouton oder kleiner Knusper-Snack. Und natürlich immer als Beilage.

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