Black Pepper Beef - Das Low-Carb-Rezept

Rindfleisch mit schwarzem Pfeffer ist eine ziemlich leckere Kombination, und wenn man dann noch auf unnötige Kohlenhydrate verzichtet, dankt es einem auch die Figur.

Als Ersatz für Nudeln, Reis, Brot oder Kartoffeln setze ich seit einiger Zeit auf Gemüsesorten, die ich früher wahrscheinlich nicht einmal mit der Kneifzange angefasst hätte - einfach nur deshalb, weil ich kein großer Gemüsefan bin. Aber wenn man sich an bestimmte Gemüsesorten gewöhnt hat, passen sie gut zum Kochen. Einige davon sind geschmacklich sehr im Hintergrund, was positiv ist, zum Beispiel Zucchini. Andere können einem Gericht eine bestimmte geschmackliche Richtung geben (z.B. Pilze) oder ein kulinarisches Thema vorgeben (z.B. Bambusstreifen für asiatische Gerichte).

Im heutigen Rezept habe ich eine leicht asiatische Einfärbung, ansonsten ist das Gericht aber nicht zu regional.


Black Pepper Beef - Das Rezept


Black Pepper Beef

Dieses Rezept ist ziemlich schnell und einfach gemacht. Wir brauchen für eine sehr große Pfanne etwa 500 Gramm Rindfleisch in Streifen, einen Teelöffel Seasamöl, eine Packung (100 Gramm) Bambusstreifen, 1 Knoblauchzehe, eine Paprika in Streifen, einen Teelöffel Rinderbrühe-Pulver (oder auch die flüssige Variante davon), 1 Teelöffel Sojasauce, ein paar Stück Baby-Mais (optional), 100 Gramm beliebige Pilze und 1/4 Zwiebel gehackt. Auf jeden Fall muss schwarzer Pfeffer her, den man am besten direkt über der Pfanne mahlen sollte. Salz zum abschmecken ist sinnvoll, aber lieber nicht zu viel, da schon durch die Soja-Sauce Salz zugeführt wird.

Alle Gemüsesorten sind optional, man kann sie ändern und ersetzen. Wer gute Ideen hat, kann hier variantenreich kochen.

Zunächst wird bei mittlerer Hitze Fleisch und fein gehackter Knoblauch in Sesamöl angebraten. Nicht zu heiß, da das Sesamöl ein feines, leicht vergängliches Aroma hat.

Fleisch und Knoblauch werden mit Pfeffer bereits etwas vorgewürzt, dann aus der Pfanne genommen und beiseite gestellt.

Paprikastreifen und Zwiebeln werden nun ebenfalls kurz angebraten. Danach gesellen sich Rinderbrühe, Sojasauce, Mais, Pilze und Bambusstreifen (oder andere Gemüsesorten) dazu.

Nach ein paar Minuten kommen die anderen Zutaten hinzu und werden nochmals angewärmt.

Dieser Kochvorgang läuft viel nach Gefühl und ohne feste Zeiten. Sowohl beim Fleisch als auch beim Gemüse ist Augenmaß und Erfahrung gefragt, und abschmecken sollte man auf jeden Fall zwischendurch, da das Gericht schnell zu salzig, andererseits aber auch zu langweilig werden kann.

Eine noch stärkere Einfärbung in Richtung orientalische Küche lohnt sich auch, hier könnte man beispielsweise an Ingwer, Zitronengras, Zitronensaft oder ähnliches denken, was mit schwarzem Pfeffer und Rindfleisch auch gut zusammen passt.

Meine persönliche Meinung zu dem Gericht war, dass es geschmacklich noch ausbaufähig war, daher mein Tipp, ruhig noch mehr Gewürze oder Kräuter einzubauen und den Geschmack von Beginn an zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen.

Davon abgesehen ist dieses Gericht ein gutes Beispiel dafür, wie eine Low-Carb-Küche ohne Tricks funktionieren kann: Eiweißquelle, kalorienarmes Gemüse, Flüssigkeiten ohne Zuckerzusatz, kräftige Würze.

1 Kommentar:

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