Indisch + Knoblauchbrot - Das Low-Carb-Rezept

In meinem letzten Artikel habe ich Knoblauchbrot mit wenig Kohlenhydraten vorgestellt. Da man jedoch Knoblauchbrot nicht einfach so allein isst, hier nun der Folgeartikel, in dem ich ein Beispiel dafür gebe, was man zu dem Brot als Hauptmahlzeit essen kann - wie wäre es mit Indisch?

Indisch und Knoblauchbrot - das Rezept


Indisch Knoblauchbrot
Knoblauchbrot mit indischem Allerlei

Zwei Dinge möchte ich vorweg sagen.

Erstens: Es gibt nicht "das" Rezept. Ich will nur einige Möglichkeiten nennen, wie man den indischen Geschmack erzeugen kann, ohne zu viele Kohlenhydrate zu bekommen.
Zweitens: Die Zubereitung ist relativ einfach, obwohl indisch normalerweise viel Aufwand erfordert. Das liegt daran, dass die Zutaten im Mixer zerhackt werden und eine fertige Gewürzpaste verwendet wird.

Zubereitung


Das Knoblauchbrot - hierzu habe ich schon einen ganzen Artikel geschrieben, entsprechend ist dort auch die Anleitung hinterlegt, wie man das Brot backen kann.

Der indische Eintopf - zunächst braucht man einmal Yellow Curry Paste von Cock Brand, eine ausländische Paste, die man derzeit wirklich nur in Asialäden bekommt. Man kann die Paste relativ leicht im Asiamarkt finden. Sie wird in Eimern mit gelbem Design verkauft. Es gibt davon auch eine Variante in Rot, die deutlich schärfer ist und in eine etwas andere Geschmacksrichtung geht.

Von dieser Paste benutzt man pro Zubereitung etwa einen Esslöffel, den man in die Pfanne gibt, zusammen mit den übrigen Zutaten.

Die übrigen Zutaten, dass sind, je nach eigenem Belieben, Zwiebeln, Pilze, Ingwer, Knoblauch und anderes Gemüse für die Pfanne. Der Trick ist, alle Zutaten in einem Mixer grob zu zerhacken. Bei den würzigen Lebensmitteln wie Ingwer und Knoblauch muss man entsprechend darauf achten, wie viel man hineingeben möchte. Ich nehme meistens eine ganze Zwiebel sowie ein daumengroßes Stück Ingwer und eine bis zwei Zehen Knoblauch. Mehr muss es auch nicht zwingend sein.

Absolut in Ordnung ist es auch, Fleisch zu verwenden. Gut eignet sich schnell gebratenes Fleisch wie Hühnchen oder Pute. Dazu einfach das Fleisch in Würfel schneiden und gleich von Anfang an mit in die Pfanne geben. Das alles mit etwas Öl oder Butter.

Damit diese Zutaten zusammen mit der Paste in der Pfanne nach Gefühl gebraten werden und sich gut vermischen können, brauchen wir allerdings etwas Flüssigkeit. Hier empfiehlt sich Kokosmilch, die ist relativ kohlenhydratarm und passt ins geschmackliche Spektrum. Ein ganz klein wenig passierte Tomaten gehen auch, nur auf die Menge muss man achten. Wer möchte, kann noch etwas Kurkuma-Pulver hinzugeben, wenn die Farbe noch gelber werden soll - das wird aber durch die Curry-Paste meistens erledigt.

Die Kokosmilch sollte erst ganz am Ende hinzukommen und nur bei sehr milder Temperatur noch köcheln, wenn überhaupt. Ein wenig Abschmecken und Nachwürzen lohnt sich bei diesem Gericht schon, wer noch exotische Gewürze hat, kann hier experimentieren, Salz und Pfeffer kann man auf jeden Fall zum justieren des Geschmacks einsetzen. Wenn es zu scharf wird, helfen etwas mehr Kokosmilch, Sahne oder Joghurt.

Wie man an diesem "Rezept" sehen kann, geht es vor allen Dingen darum, frei zu experimentieren und sich nicht zu sehr an starre Vorgaben zu halten. Wenn man schon eine ganze Weile mit low carb unterwegs ist, weiß man auch, dass man Fleisch, die meisten Gemüsesorten und Gewürze sowie Pasten zu Low-Carb-Leckereien verarbeiten kann.

Wenn man nicht ganz so sehr auf die Kohlenhydrate achten will, darf man Ananas oder Mango beifügen. Dann ist es eher eine Belohnung für Hin und Wieder. Aber mit der richtigen Zubereitung ergibt sich so ein guter Kompromiss im Vergleich zu normalem indischen Essen mit Naan oder Reis.

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