Rotbarsch Mit Ananaskraut - Das Low-Carb-Rezept

Das heutige Rezept stammt aus einem Low-Carb-Kochbuch, welches ich unten noch nennen werde, falls jemand weitere spannende Rezepte kennen lernen möchte (ein weiteres Rezept stelle ich beim nächsten Mal vor).

Normalerweise gilt Ananas nicht als Lebensmittel für eine Low-Carb-Diät. Ich betone aber auch immer wieder, dass es auf die Mengenverhältnisse ankommt und nicht nur auf den Gehalt an Kohlenhydraten pro 100 Gramm.

Die nachfolgende Mahlzeit enthält Ananas, hat aber pro Portion nur 15 Gramm Kohlenhydrate, was für eine gemäßigte, langfristig gedachte Diät schon in Ordnung ist.


Rotbarsch mit Ananaskraut


Rotbarsch Low Carb
Rotbarsch mit Ananaskraut

Zugegeben: Das Original-Foto im Buch sieht noch leckerer aus. Aber dieses Rezept hat durchaus etwas, vor allem wenn man Sauerkraut mag.

Die Zutatenliste für zwei sieht folgendermaßen aus:
  • 2 Rotbarschfilets (in etwa 200g pro Stück)
  • Limettensaft (im Original wird Zitronensaft empfohlen)
  • Eine Dose Ananasstücke (im Original 2 frische Ananasscheiben mit ca. 200 Gramm)
  • Oliven- oder Rapsöl
  • 1 kleine Dose oder Packung Sauerkraut (ca. 285 g Abtropfgewicht)
  • 50 ml Gemüsebrühe
  • Salz und schwarzer Pfeffer

Ich habe mich relativ genau an die Rezeptbeschreibung gehalten, bei der Zubereitung aber auch etwas auf das Bauchgefühl gehört. Limetten erschienen mir auch etwas angenehmer als Zitronen, weil sie meiner Ansicht nach etwas milder sind und nicht ständig Kerne abgeben, wenn man sie entsaftet.

Zunächst werden die Rotbarschfilets mit kühlem Wasser abgespült, vielleicht sogar etwas lauwarm, falls sie noch sehr stark tiefgefroren und mit Eis bedeckt sind. Danach trocknet man sie (bitte mit einem Stofftuch) und beträufelt sie mit dem Limettensaft ganz leicht. Diese Zubereitung kann nun erst einmal zur Seite gestellt werden.

Das Buch empfiehlt, Ananasringe in Stücke zu schneiden, ich habe jedoch bereits fertige Ananaswürfel gekauft, was die Zubereitungszeit verkürzt. Für ein solches Gericht muss man nicht besonders lange in der Küche stehen müssen.

Die Ananasstücke werden nun in ein wenig Öl in einem Topf gebraten und dabei häufig umgerührt, und zwar bei mittlerer Hitze. Nach etwa 5 Minuten kommt das Sauerkraut hinzu, welches man mit der Gabel noch ein wenig auseinander ziehen kann. Die Gemüsebrühe kommt dann noch hinzu und der Topf ruht weiterhin bei mittlerer Hitze für 10 Minuten.

In einer Pfanne werden nun die Filets gebraten, die man vorher nochmals trocken tupfen und danach salzen und pfeffern soll. Rotbarsch ist sehr empfindlich und zerfällt leicht. Es lohnt sich auf jeden Fall, bei mäßiger Hitze für wenige Minuten pro Seite zu braten und den Fisch nicht zu sehr zu bewegen.

Angerichtet wird nun wie auf dem Bild. Zuerst das Ananaskraut, dann der Fisch. Dekorieren kann man noch mit Pfeffer und, wenn man will, mit frischen Kräutern.

Meiner Meinung nach war das Gericht dafür, dass es Sauerkraut beinhaltet, durchaus schmackhaft, allerdings scheue ich insgesamt vor Sauerkraut etwas zurück. Vielleicht kann man sich dieses Rezept ja auch mit einer Alternative zu Sauerkraut vorstellen, zum Beispiel mit unverarbeitetem Weißkohl, der Vorstufe von Sauerkraut.


Wer Lust auf mehr Rezepte hat, kann sich gerne nach Büchern wie zum Beispiel dem Buch "Low Carb - Das Kochbuch" umschauen. Ich habe für mich einige interessante Rezepte und tolle, inspirierende Bilder darin gefunden.

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