Wildkräuter Selber Sammeln Für Gesundes Essen

Wildkräuter selber zu sammeln ist eine Idee, die mir vor einigen Jahren gekommen ist. Es gibt mehrere Aspekte, die hierbei eine Rolle spielen. Der Wunsch, Geld für Lebensmittel zu sparen, Abenteuerlust, die Natur zu genießen, oder einfach das erhebende Gefühl, Mahlzeiten mit Pflanzen herzustellen, die man selbst gesucht und gefunden hat.

Sogar gesundheitliche Elemente sind entscheidend. Viele Wildkräuter haben vielfach so viele Vitamine und Mineralien wie landwirtschaftlich angebautes Gemüse. Und wenn man diesen Effekt nochmals steigern will, konzentriert man die gesammelten Wildkräuter in einem bombastischen Gemüse-Smoothie. Da kommen noch weitaus mehr Vitalstoffe zusammen, als das bei einem einfachen Salat der Fall wäre.


Wildkräuter ganz einfach selber sammeln


Wildkräuter selber sammeln
Quelle: Simplicius / Wikipedia

Die Jahreszeit passt perfekt. Im Sommer gibt es das größte Angebot an Wildpflanzen, besonders in Wäldern und auf Wiesen kann man sich kostenlos bedienen und gleichzeitig die Natur genießen. Es gibt verschiedene Schwierigkeitsgrade beim Sammeln, manche Wildkräuter erkennt man erst, wenn man sich bereits mit der Materie beschäftigt hat, doch selbst blutige Anfänger können eine handvoll Sorten sehr leicht erkennen.

Ganz kinderleicht zu erkennen sind Brennnesseln. Jedes Kind kennt sie. Was uns aus Kindertagen eher in unangenehmer Erinnerung ist, kann im Erwachsenenalter eine leckere Pflanzenart sein. Brennnesseln sammelt man am besten mit dafür geeigneten Handschuhen und einer Schere. Vor allem die jungen Blätter am oberen Drittel der Pflanze sind gut essbar. Zu Hause kann man die Nesseln mit ein paar Tricks unschädlich machen. Zum Beispiel kann man mit einem Nudelholz über die Blätter fahren, nachdem man sie in Stofftücher gelegt hat.

Weitere leicht zu findende Pflanzen sind Löwenzahn und Knoblauchsrauke. Diese Wildkräuter eignen sich auch deshalb gut für Anfänger, weil die Verwechslungsgefahr mit anderen Pflanzen nicht so groß ist und verwechselbare Pflanzen nicht so gefährlich sind.

Bei anderen Arten ist dann jedoch fortgeschrittenes Wissen wichtig, denn je vielfältiger die Auswahl an Wildpflanzen ist, desto mehr muss man auf die Verwechslungsgefahr achten. Einige Wildkräuter haben leider bösartige Geschwister, die man kennen muss. Pilzsammler kennen die Problematik.


Guter Einstieg durch Bücher



Wer den ersten Schritt wagen möchte, kann gut auf Bücher zurückgreifen. Es gibt wahrscheinlich sogar Apps, mit denen man Wildkräuter selber sammeln kann, doch wer es gerne traditionell macht, kann gerne zu einem handfesten Buch greifen. Hier werden die Grundlagen für das Sammeln von Wildkräutern vermittelt, auch auf mögliche Gefahren wird hingewiesen.

Ich habe das Buch "Essbare Wildpflanzen" gekauft.


Natürlich können auch andere Ratgeber dabei helfen, leckere Wildpflanzen zu finden. Es ist ein wirklich schönes Gefühl, mit einem Korb voller Blätter (und vielleicht auch Beeren, Nüssen etc.) nach Hause zu kommen und etwas Leckeres selbst zu machen, was man nach typischer Jäger- und Sammlermanier aus der Natur geholt hat. Eine Erfahrung, die man sich ruhig mal gönnen sollte.

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