Pflichtmahlzeiten Einlegen Zum Abnehmerfolg!

Wenn man ans Abnehmen denkt, denkt man wohl eher an Verzicht, an das Auslassen von Mahlzeiten. Doch ich glaube inzwischen, dass man in mancher Hinsicht vom Gegenteil ausgehen sollte: Pflichtmahlzeiten sollte man sich auferlegen. Warum?

Oft ist es so, dass der Hunger stärker und unbändiger wird, wenn man das Frühstück auslässt. Denn der Serotoninspiegel sinkt dadurch noch stärker und man wird psychisch anfälliger für Gedanken wie "Ich esse jetzt Schokolade, komme was wolle".

Auf der anderen Seite ist es natürlich wichtig, dass eine Mahlzeit, die man während einer Diät einnimmt, möglichst keine negative Folge auf den Blutzuckerspiegel hat, sonst ist das Ergebnis dasselbe oder sogar schlimmer, so dass man in einen Fressrausch verfällt.


Pflichtmahlzeiten zur Absicherung der Diät



Manchmal muss man sich selbst stoppen, wenn man zu radikal denkt und nach dem Motto "je weniger Essen, desto schnellerer Gewichtsverlust" vorgeht. Diese Denkweise kann fatal sein und einen in die Psycho-Falle locken, denn ein zu extremer Nahrungsverzicht schlägt irgendwann ins Gegenteil um.

Eine Pflichtmahlzeit - so nenne ich das einfach mal - ist eine Mahlzeit, die man "logisch" und "mit Verstand" zu sich nimmt, und die nicht so sehr von Gefühlen oder Hunger gesteuert sein sollte, mit dem Ziel, genug Nahrung aufzunehmen, um kein Verlangen zu entwickeln, aber gleichzeitig auch nicht zu sehr den Blutzucker zu belasten. Quasi ein Drehzahlbegrenzer für die tägliche Nahrungsaufnahme.

Solch eine Mahlzeit umfasst die folgenden Vorteile:


  • Zuführung wichtiger Vitalstoffe
  • Aufnahme sättigender Stoffe wie Eiweiß, Ballaststoffe und Fett
  • Magensättigung
  • Prävention von psychischer Instabilität


Pflichtmahlzeiten helfen dabei, rechtzeitig das richtige Essen zu sich zu nehmen, statt später nach einem eigentlich kalorienarmen Tag plötzlich heftig zuzulangen mit ungesundem Essen.


Was eignet sich als Pflichtmahlzeit?


Eivocado als schneller Magenfüller

Pflichtmahlzeiten sind alle Gerichte, die dabei helfen, abzunehmen, jedoch gleichzeitig den Magen gut beschäftigen und satt machen. Dazu kann man Salate zählen, auch daraus gemixte Smoothies, vor allem jedoch echte Sattmacher, die speziell aus Kleie, Konjakmehl oder ähnlichen Zutaten hergestellt werden.

Das Besondere an den Pflichtmahlzeiten ist, dass man sie fest in die tägliche Routine einbaut. Das bedeutet, dass man sich fest vornimmt, an jedem Tag solch eine Mahlzeit zu einer bestimmten Uhrzeit einzunehmen. Dadurch kann man ungesteuertem Essverhalten vorbeugen. Wenn klar ist, dass nach der Arbeit sofort eine speziell ausgesuchte Pflichtmahlzeit gegessen wird, ist das besser, als wenn einem auf dem Weg von der Arbeit nach Hause der Gedanke kommt, dass man sich heute eine Pizza kaufen will, morgen Schokolade und übermorgen ein Nudel-Fertiggericht.

Es kommt einfach viel mehr Kontrolle und Steuerung in die Diät, wenn man diese Mahlzeiten vorausplant.

Inzwischen mache ich mir auch Überlegungen, wie man diese Pflichtmahlzeiten weiter optimieren könnte.

Sagen wir, man nimmt sich vor, jeden Tag nach der Arbeit nach Hause zu kommen und einen Brei aus Kleie, Eiweißpulver, Kakaopulver, Konjakmehl aufgebrüht in einem Wasser zu essen. Einen solchen Brei zu essen ist kein Problem, auch die sättigende Wirkung ist minutenschnell da, die Schwierigkeit besteht aber oft darin, dass man keine Lust auf die Zubereitung hat und Schokolade kaufen schneller geht.

In diesem Fall ist es gut, die Zutaten schon am Wochenende für die kommende Woche so gut wie möglich vorzubereiten. Das erspart viele Arbeitsschritte und sorgt dafür, dass man mit einem Sattmacher-Gericht das Gehirn und Magen austricksen kann. Ebenfalls denkbar ist es, solche Sattmacher als kleine Häppchen zu backen und aufzubewahren - low carb natürlich. Ich werde in nächster Zeit damit experimentieren und meine Ergebnisse hier vorstellen, sobald es klappt.


Fazit



Pflichtmahlzeiten - seien es Salate, seien es Puddings oder Brei-Mischungen - helfen dabei, schnell und ohne große Vorbereitung satt zu werden. Sie limitieren die Gesamtmenge an Nahrung über den Tag  und sorgen dadurch für eine Kalorienersparnis. Entscheidend ist, dass man stur und routiniert solche Ideen einhält, denn wenn die Emotionen gewinnen, landet wieder die Schokolade auf dem Esstisch!

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