April: Monat Der Neurotransmitter

Zum ersten Mal seit Gründung dieses Blogs starte ich einen Themenmonat. In diesem Monat werde ich auf Du Kannst Es! das Thema Neurotransmitter ausführlich behandeln.

Für viele Leser mag das auf den ersten Blick etwas wissenschaftlich und wenig greifbar erscheinen, aber es geht hier um sehr viel. Und ich werde natürlich alles gewohnt verständlich rüberbringen. Das Thema ist sehr wichtig nicht nur beim Gewichtsverlust, sondern auch für das eigene Glücksgefühl, Wohlbefinden, inneren Antrieb und Motivation und den Umgang mit Stress. Sogar unser Schlaf hängt ganz stark von Neurotransmittern ab.


Warum Neurotransmitter wichtig sind


Neurotransmitter
image courtesy of Master isolated images / freedigitalphotos.net

Die Bedeutung der Neurotransmitter (Botenstoffe im Gehirn) ist mir lange Zeit nicht bewusst gewesen. Und wenn ich das von mir selbst behaupten kann, dann weiß ich automatisch, dass sich 99 Prozent meiner Mitmenschen ebenfalls nicht bewusst sind, was für eine Rolle diese kleinen Helfer spielen.

Es gibt eine Denkweise, die das relativ gut veranschaulichen kann: Wenn wir denken, dass etwas "psychisch bedingt" ist, dann kann es sehr gut sein, dass ganz banale chemische Vorgänge im Gehirn aus dem Ruder laufen. Sachen wie Wutanfälle, Unzufriedenheit, Schlafmangel, Nervosität, Antriebslosigkeit oder das Gefühl, ständig über alle Dinge die Kontrolle innehaben zu müssen, sind eben nicht nur psychologische Probleme, die man über Jahre mit einem Therapeuten besprechen muss - sie können auch einfach biochemisch bedingt sein, durch Mangelzustände.

Wenn man einen solchen Mangel innerhalb von Wochen beseitigt, erübrigt sich auch das Grübeln und Nachdenken darüber, weshalb es einem so schlecht ging. Man ist wieder gesund.

Sogar der berühmte Heißhunger, der besonders am späten Nachmittag, Abend und in der Nacht zu Fressanfällen führt, ist in vielen Fällen auf einen Mangel an Neurotransmittern zurückzuführen. Diese Erkenntnis ist mir erst vor wenigen Wochen klar geworden, hat mir aber die Augen geöffnet.

Es wird Zeit, dass wir uns deshalb mit diesem Thema beschäftigen, weil es nicht nur beim Abnehmen wichtig ist, sondern unser Leben insgesamt deutlich aufwerten kann.


Die wichtigsten Themen



Ich werde in diesem Monat also einige Themen auftischen, die möglicherweise Leben verändern können. Dieses Mal geht es nicht so sehr um Kilos, sondern um das Lebensgefühl, mit dem wir uns durch den Alltag bewegen. Da macht es schon einen Unterschied, ob man wach, lebendig und zufrieden ist, oder ob man sich abgeschlagen, müde und nervös fühlt.

Hier einige der Themen, die ich ansprechen will:


  • Wie Serotonin gebildet wird und welche Rolle es für das Wohlbefinden hat
  • Wo wir unser Schlafhormon herkriegen und wie man Schlaflosigkeit kontern kann
  • Antriebskraft steigern, ohne ständig auf Koffein zurückzugreifen
  • Die biochemische Grundlage für den Heißhunger
  • Wie bekommen wir die Stoffe, die uns wach und zufrieden machen?


Außerdem starte ich nächste Woche mit einem tollen Buchtipp, denn das geballte Wissen eines 400-Seiten-Buches kann auch ich nicht in ein paar Artikeln komplett unterbringen. Es lohnt sich, die tieferen Hintergründe zu verstehen und auch Beispiele aus der Praxis zu lesen.

Neurotransmitter passen außerdem perfekt ins Gesamtbild einer ganzheitlichen Ernährung. Denn sie werden aus Aminosäuren gebildet (also Eiweiß) und benötigen meistens noch ein funktionierendes Gebilde aus Vitaminen und Mineralstoffen, um zu funktionieren. Auf diesem Blog versuche ich hin und wieder darauf hinzudeuten, dass wir gesunde Lebensmittel nicht nur zum Abnehmen essen, sondern dass hinter all dem ein viel größerer, weitreichender Zweck steht. Und dieser Zweck ist ein glückliches Leben im Einklang mit unseren Genen.

Ich freue mich auf die neuen Themen und hoffe, dass ich möglichst viele Leser mitreißen kann, denn die Hintergründe sind durchaus spannend und haben weitreichende Auswirkungen auf das Lebensgefühl.

Kommentare:

  1. Hallo Michael!
    Ich bin Biologin und kenne mich aus mit Neurotransmittern. Aber das was Du da vermeindlich einfach erklären willst, ist leider fachlich komplett falsch. (Buchtipp 15 EUR: "Das Gehirn" von Thompson aus dem Spektrum Verlag!)
    Außerdem sind alle Aminosäuren Peptide. Auch Proteine sind Peptide, die eine entsprechend lange "Kette" haben.
    Bitte also besser Recherchieren, bevor Du hunterten Menschen falsches Wissen vermittelst.
    Grüße!

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    1. Hallo,

      ich danke für die Kritik. Ich würde mich sehr freuen, wenn du genau spezifizieren könntest, wo ich falsch liege.

      Ich versuche, mich fachlich nicht zu weit aus dem Fenster zu lehnen, weil ich weiß, wie komplex die Thematik ist. Ich habe auch recherchiert und habe lediglich vor, die Verbindung von der Aminosäure zu beispielsweise Serotonin herzustellen, speziell in Hinblick darauf, wie es das Leben verbessern kann.

      Ich freue mich auf deine Rückmeldung.

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