50 Kilo In 6 Monaten! Die Unglaubliche Geschichte!

Diese Story hat mich umgehauen, und ich glaube, sie wird euch alle umhauen, liebe Leser!

Da schreibt mir ein junger Mann aus Österreich, dass er mit Hilfe meines Blogs abgenommen habe. Er sagt, dass er von Mai 2015 bis Januar 2016 insgesamt 58,3 Kilo Körpergewicht verloren hat. 50 Kilo davon hat er in gerade einmal 6 Monaten geschafft! So viel also zur Frage "wie schnell kann man mit low carb abnehmen?"

Dankenswerterweise hat er sich die Zeit genommen, mir alle seine Erfahrungen zu schildern. Darunter sind viele Dinge, in denen ich mich wiedererkennen kann, aber auch Sachen, die für mich komplett neu und sensationell sind. Wer Motivation zum Abnehmen sucht, lest weiter und staunt!


Eine wahre Erfolgsgeschichte



Massiver Gewichtsverlust und perfekte Hautrückbildung

Ich fange mit diesem Foto an, bevor ich meinen anonymen Leser zu Wort kommen lasse. Spricht dieses Bild nicht schon für sich? Da hat jemand massiv Gewicht verloren, aber nicht nur das: Im zweiten Bild schwabbelt nichts. Perfekt durchtrainierter Körper. Nichts deutet darauf hin, dass dieser Mensch einmal stark übergewichtig war. Da sollte man ganz genau lesen, was er zu sagen hat und wie er das geschafft hat.
Ich werde zwischendurch kommentieren, denn einige Aspekte sollte man sich ganz bewusst machen. Los geht's!

Ausgangsgewicht : 128,8 Kg bei 183 cm, Mai 2015
Gewicht 08.01.2016 :  70,5 Kg
Gesamtverlust : 58,3 Kg
Blutdruck vor Beginn : viel zu hoch , 190/110 im Schnitt
Blutdruck jetzt: 120/68
Ruhepuls vor Beginn : tachykard ,also viel zu hoch bei durchschnittlich 95-100
Ruhepuls jetzt : zwischen 45 und 55 

Wie habe ich es gemacht:

Vorab, ich weiß, ich habe sehr schnell und sehr viel abgenommen. Jojo-Effekt ist mir bekannt, aber ich habe keine Angst davor, da ich nicht wieder in alte Verhaltensmuster zurück fallen werde und ich mit Low Carb GUT leben kann - auch dauerhaft.

Genau darum geht es doch: Mit Low Carb dauerhaft gut leben. Es geht um eine Ernährungsumstellung. Auch eine Crash-Diät kann in eine dauerhafte, nachhaltige Ernährungsumstellung münden.

Ich bin eigentlich von Natur aus ein sehr sportlicher Mensch gewesen in jungen Jahren, Alpinsport, Schwimmen, Boxen, Judo, Kraftsport, Berglauf, ich war sehr sehr fit...
Doch irgendwann nahm die Faulheit überhand und ich ging in die Breite (Couchpotato, Frau, Kinder, gerne geschlemmt, gerne mal eins getrunken)...
Dann habe ich 2008 schon mal von 115 Kilo auf 68,5 Kilo abgenommen - das war nur Low Fat, mit viel Bewegung...

Kann ich gut nachvollziehen. Er berichtet hier von Faulheit, aber sicher ist Stress auch ein Faktor gewesen (Kinder großziehen ist eine Aufgabe für sich). Sogar seine Aussage zu Low Fat ist interessant. Kenne ich ebenfalls aus eigener Erfahrung. Hier sehen wir, dass man auf vielen Wegen abnehmen kann. Doch wie fühlte sich die Low-Fat-Diät für ihn an?

Es war schlimm, ich habe generell sehr wenig gegessen und gänzlich auf Fett verzichtet. Ich nahm auch da sehr schnell ab, war aber dauernd hungrig, mürrisch, ich schlief sehr schlecht etc... 

Klingt absolut logisch. Das Kaloriendefizit hat er sehr gut eingehalten, daher die schnelle Abnahme. Aber wenn man auf Fett verzichtet, wird man alternativ wohl nur kohlenhydratreich essen können, auch wenn man wenig isst. Dass man dann hungrig und mürrisch ist, liegt sicher an einem schwankenden Blutzuckerspiegel durch Kohlenhydrate und der geringeren Sättigung im Vergleich zu Fett. So war es bei mir selbst zumindest.

Dann hatte ich mein Ziel erreicht, dann war mein Urlaub in meiner zweiten Heimat England, wo ich gegessen habe, was das Herz begehrte, und als ich zurück kam, machte ich so weiter und sagte mir immer "nächste Woche , nächste Woche" and so on.... Ich wog mich auch nicht mehr und schwuppdiwupp - ich war wieder füllig.

Und dann kamen 7 Jahre des Dick-seins mit all den verbundenen Problemen. Hass auf einen selber, da man so aussieht,es zugelassen hat, dass man wieder so zunimmt, zu faul um was zu ändern, frustriert und ein Gräuel vor sich selber, wenn man sich im Spiegel sah.Gelenkschmerzen, kein Schwimmen - da ich mich schämte -, Kondition total abgebaut und vieles mehr.

Das ist der berühmte Tiefpunkt. Von hier an gibt es zwei Wege. Aufgeben und sich weiter schämen, oder aufstehen und sich selbst neu erfinden. Genau diese Trotzreaktion brauchen viele, und so war es auch bei ihm.

Ich hatte Anfang 2015 die Schnauze einfach gestrichen voll und machte mich im Internet ein bisschen schlau, da ich ja schon einiges über Ernährung wusste und mich ein bisschen näher mit dem Thema Low Carb befassen wollte- was ich dann auch machte. Ich fühlte mich nicht wohl und auch nicht fit und ich dachte auch immer öfter an meine Gesundheit und dass ich so nicht mehr sein will!

Ich begann dann im März 2015. Am Anfang nur gemäßigt Low Carb, also ca 40-70 Gramm KH pro Tag, und synchron begann ich mich mehr zu bewegen und auch den Alkoholkonsum zu reduzieren - ich hatte zuvor doch manchmal zu viele Bierchen genossen. Am Anfang ging ich einfach lange strecken- ca 5 Km vier mal die Woche  - da ich in den Bergen wohne u.a.viel Bergauf. Es zeigten sich sofort erste Erfolge nach 2-3 Wochen ein.  So 1,5-2,5 Kilo gingen die Woche schon verloren. Ich steigerte dann die Wegstrecke und ging diese immer schneller, öfter und auch länger und wurde "fanatisch", da mich die Erfolge sehr motivierten. Zuhause dann manchmal am Rudergerät 40 Minuten und manchmal ein wenig Krafttraining (15 Minuten), aber ohne Geräte- nur mit dem, was zuhause war. Anfangs legte ich nur alle 5 Wochen einen Refeed Tag ein, meistens Samstag oder Sonntag. Das kurbelte meinen Stoffwechsel so richtig an und am nächsten Freitag war das Wiegen dementsprechend gut! An diesem Tag habe ich gegessen wonach ich Lust hatte, auch ohne Mengenbegrenzung.

Im März ging es also allmählich los. Man spürt geradezu die elektrisierende Stimmung, diese "Ich pack das!"-Haltung, als der junge Mann losmarschiert. Die Kohlenhydrate mindert er in dieser Zeit, geht oft an die frische Luft, bewegt sich nach seinen Möglichkeiten. Die Erfolge treiben ihn weiter an, so dass er automatisch mehr tun möchte! So sollte Sport in einer Diät funktionieren. Nicht als Geißelung, sondern als Antrieb, wenn die Ergebnisse stimmen! Auch sehr wertvoll sind seine Erfahrungen mit Refeed-Tagen. Da weiß einer Bescheid. Für ihn genügte ein Refeed-Tag alle 5 Wochen und er verlor trotzdem Gewicht. Also kein Sparmodus, auch dank Sport! Und: Er wog sich freitags und legte seinen Refeed-Tag jeweils kurz danach ein. Das predige ich ja auch, da man dann sein Körpergewicht aus dem Refeeden bei der nächsten Messung wieder los ist.

Das war dann so Juli/August 2015 , da war ich schon auf 110 Kg unten. Ich war so happy!
Ich habe sicher eine extreme Low Carb Diät gemacht, auch Low Fat war sie - und wenig Kalorien. Hardcore sozusagen, und sicher nicht jedermanns Sache!
Ich bin dann ab Juli/August 2015 sicher nicht über 30 g KH am Tag mehr gekommen und 50-60 Gramm Fett am Tag. Ich habe sehr wohl auf die Proteine-Zufuhr geschaut, also zwischen 0,8 und 1,5g/Kg Körpergewicht habe ich täglich schon zu mir genommen- auf das habe ich viel Wert gelegt. Ich habe in der Früh meistens 30 Gramm Special -K oder 1 Weetabix gegessen, und eine halbe Brausetablette Supradyn Multivitamin im Wasser aufgelöst getrunken.  Ich trank noch max. 2 Kaffee am Tag, Wasser,  oder Cola-Light. Auf Zucker habe ich gänzlich verzichtet, ebenso auf Weißmehl, Nudeln, Kartoffel,Reis, Brot, Obst und Alkohol max. alle 5 Wochen -  im Verein mal ein paar Bierchen. Ich hätte mir nie gedacht, dass ich ohne mein Brot oder meine geliebte Pasta so gut klar komme, aber es hat mir nichts ausgemacht!

Also nochmal: Low Carb. Low Fat, wenig Kalorien. Eine kompromisslose, gradlinige Ernährung. Dazu reichlich Eiweiß, auf das er "viel Wert" legt. Richtig so. Noch dazu nimmt er Ballaststoffe und Multivitamine auf. Dieses Ernährungsprinzip kann man mit dem Motto zusammenfassen: Konzentriere dich auf das Essenzielle und lasse alles Unnötige weg.
Dann natürlich noch die Tricks mit Cola Light und Kaffee. Toll! Und natürlich das Thema, welches uns alle beschäftigt: Wie überlebt man nur ohne Brot und Pasta? Es geht! Man muss sich nur daran gewöhnen, und der Körper stellt seine Bedürfnisse dann um. Wie man hier auch sieht.

Manchmal eine kurze Lust wenn man jemanden gewisses essen sah, aber im großen und ganzen - ich kam damit klar, es ging mir gut! Ich aß viel Gemüse (außer die stark kohlenhydrathaltigen), viel Fisch und viel Fleisch (Huhn, mageres Rinderhack, Steak) und Käse, diese Sachen in allen möglichen Kombinationen . 3 mal die Woche Fleisch, 2 mal Fisch und 2 mal Salat - und dies neben meinem Frühstück ausschließlich abends- da ich zu Mittag nie was esse! Ich mag Obst gerne, habe aber wegen dem all zu oft unterschätztem Fruchtzucker darauf verzichtet. Ganz selten mal einen Apfel.

Auch hier verstecken sich einige Erfolgsprinzipien. Gemüse - sofern nicht zu stark mit Kohlenhydraten "belastet" - liefert Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien. Dass er viel Protein isst, wissen wir schon, sehen es hier aber konkret als Diätplan. So kann man es also machen. Und: Er setzt Intermittierendes Fasten ein, denn er isst mittags nichts. Muss man so nicht machen, kann man aber. Andere lassen das Frühstück oder das Abendessen weg.

Ich war sicher nie weit über 1000 Kcal am Tag, was viele verteufeln werden, ich weiß, aber ich kam damit klar! Ich habe immer geschaut das ich mind. 1 mal täglich meine Problemzonen mit einer guten Bodylotion eincremte, wegen der Rückbildung der Haut. Damit bin ich eigentlich sehr zufrieden, man kann es auf den Bildern eh gut sehen .... an manchen Stellen merkt man es schon, aber im großen und ganzen bin ich sehr zufrieden!

Also kein Sparmodus auch bei gerade einmal 1000 kcal. Und dann seine Erfahrungen im Bereich Hautrückbildung. Man muss ja nur auf die Fotos schauen. Ich bin wirklich erstaunt. Sicher hat auch der Sport seinen Teil dazu beigetragen. Jedenfalls weiß ich jetzt, dass eine nahezu perfekte Hautrückbildung möglich ist. Und das bei jemandem, der schon vorher stark ab- und zugenommen hatte.

Sicher gab es Tage wie Geburtstage, oder Ausflüge, Feiern  etc.  wo andere neben dir schlemmen und das ist nicht immer leicht! Aber ich bin immer standhaft und" beinhart" mit mir selbst gewesen und habe, außer an meinen Refeed-Tagen, nicht "gesündigt". War nicht immer einfach, wenn man im McDonalds sitzt mit den Kindern und man zusieht - ich würde lügen wenn ich nicht zugeben würde, dass mir da manchmal das Wasser im Mund zusammen geronnen ist.

Übergewicht loswerden
Früher übergewichtig, heute selbstbewusst

Es ist eine Kopfsache und sehr wichtig, dass man sich mit der Materie befasst und sich auskennt, und auch seinen Körper - auch wenn mir viele unterstellen werden, dass ich das viel zu extrem gemacht habe! Aber wenn man will, kann man ALLES schaffen! Man muß sich nur bewußt sein, dass dies keine Diät im herkömmlichen Sinne ist, sondern eine Ernährungsumstellung auf Dauer.

Aber es ging mir fast immer gut dabei! Ich fühlte mich gut und ich habe mich daran gewöhnt. Und als ich sah, dass dies alles gut klappte, habe ich einfach so weitergemacht. Es motivierte natürlich, wenn man von den Mitmenschen hört, dass man gut aussehe und wie man so viel abnimmt..... den Sport steigerte ich weiter, obwohl es schon mal die eine oder andere Woche gab, wo ich nichts tat - aber trotzdem 1-2 Kg abgenommen habe. Das beste war einmal 4,1 Kg in einer Woche. Aber ich war auch in "Dauerketose"
Nach den Refeed-Tagen legte ich oft am nächsten Tag einen "Fasttag" ein, da ich noch so voll war und null Hunger verspürte !

Geniale Idee dort am Ende. Er macht einen Refeed-Tag, und weil sein Magen noch so voll ist, legt er gleich einen Fastentag hinterher.

Tja, Anfang September war ich dann auf 100 Kg, Ende September auf fast 90, Mitte Oktober dann auf 85, und am 20 November auf genau 78  und dann am 23 Dezember 2015 auf 72,9 ( am 24. machte ich einen Ausnahmetag, ebenso am 25. Dez sowie am 31.12. ).

Das habe ich meinen Stammlesern ja auch vor Weihnachten gesagt: Gönnt euch mal was zu den Feiertagen. Aber nochmal: Sein Gewicht im Mai 2015 betrug 128,8 Kilo, im November wiegt er dann 78 Kilo. Das sind gute 50 Kilo in einem halben Jahr! Wahnsinn!
Und die Feiertage mit den leckeren Speisen standen seinem Gewichtsverlust übrigens nicht im Weg, wie er weiter sagt.

Hatte aber wenig Effekt-   heute gewogen auf 70,5 Kg, also 0,5 von meinem "Endziel" entfernt - nächsten Freitag dann ....
Ziel : 70 Kg bis Ende strenger Low-Carb-Diät und Voll-Ketose, danach ganz langsam einpendeln lassen, Kontrolle mit wöchentlichem Wiegen (immer freitags morgens).
Durch das wöchentliche Wiegen kann nichts "außer  Kontrolle " geraten. Ich plane eine 4-Kg-Toleranzgrenze. Sobald ich die 70 erreicht habe, werde ich langsam vom "extremen" Low Carb auf gemäßigten Low Carb umsteigen, durch das wöchentliche Wiegen werde ich sehen, wie der Körper darauf reagiert, ich werde es sehr langsam angehen. Das Gewicht soll sich dann zwischen 72 und 76 Kg bewegen und dauerhaft bleiben!

Absolut richtig. Da kann nichts außer Kontrolle geraten, denn mit einer Körperfettwaage sieht man genau, wie sich Fett, Muskeln, Wasser und natürlich das Gewicht entwickeln. Einmal wöchentlich wiegen reicht, denn mehr würde nur Stress verursachen, denn das Gewicht kann während der Woche erheblich schwanken. Also: Einmal pro Woche wiegen, Ergebnisse interpretieren und in der Folgewoche entsprechend die Ernährung justieren.

Soweit also die Erfahrungen und Erfolgsgeschichten dieses jungen Österreichers, der uns allen in puncto Disziplin und Motivation ein strahlendes Beispiel sein sollte. Für mich sind solche Geschichten Balsam für die Seele, denn nicht nur freue ich mich, dass jemand "Du Kannst Es!" als eine Quelle für den eigenen Erfolg nennt, sondern mir reichen solche Erfahrungsberichte aus, wenn mal wieder jemand um die Ecke kommt und behauptet, das sei alles ungesund, würde einen Jojo-Effekt auslösen oder sei "Quatsch". Wir wissen es inzwischen zum Glück besser, auch wenn unsere Ernährungsbehörden das erst in zwanzig Jahren begreifen werden.

Tausend Dank nochmals für die Fotos und die ausführlichen Worte! Hier noch ein schönes Abschlussfoto:

Über 50 Kilo verloren

Kommentare:

  1. Ich freue mich für den jungen Österreicher, chapeau - und
    ich finds superklasse, dass Sie/du es hier mit in den Blog genommen hast und dich mitfreust, schön.

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    1. Auf jeden Fall! Da muss man doch elektrisiert sein, wenn einer pro Woche im Durchschnitt so um die 2 Kilo abnimmt, manchmal mehr, manchmal weniger. Und wenn man sich vorstellt, wie viel Willenskraft dahinter steckt, dann werde auch ich demütig, denn gerade am Anfang hatte er ja einen riesigen Berg vor sich - auf das Gewicht bezogen. Dann den Entschluss zu fassen, dass das Gewicht drastisch runter soll, und das durchzuziehen, das ist schon lobenswert.

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  2. Wow das sind ja echt tolle Geschichten. Manchmal vergisst man was alles möglich ist wenn man hart genung an sich arbeitet. Abnehmen ist nicht immer einfach, aber wenn man den Willen hat ist nichts unmöglich. Ich hab seit Jahren ein wenig Unterbauch Fett und aerbeite seit Monaten daraufhin diesen weg zu bekommen. Klappt mal besser und wieder schlechter, aber dein Blogartikel hat mich definitiv dazu ermutigt nicht auf zu geben und weiter zu machen.

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    1. Man kann so viel erreichen, wenn man sich Wissen und Motivation aneignet. Ein Jahr hat 52 Wochen, und in jeder Woche hat man die Chance, Gewicht zu verlieren... je nachdem, wie viel Mühe man sich geben will. Ein halbes Kilo, ein Kilo, mehrere Kilo pro Woche. Wie man in diesem Artikel sieht, kann man in einem halben Jahr schon sein Leben komplett ändern. Freut mich, dass die Erfahrungen dieses Mannes dich weiter ermutigen.

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  3. Sehr geil! Glückwunsch nach Österreich!

    Ich bin erst diese Woche "so wirklich" auf Low Carb gekommen und werde mal Konjak-Nudeln/Reis testen.
    Seit Ewigkeiten versuche ich es mit reinem Kalorien zählen, ca seit 4 Jahren. Die ersten 15 Kilo waren auch schnell runter, aber seit dem ist mehr oder weniger Stillstand. Es pendelt zwischen +- 2 KG. Mal schauen, ob mir Low Carb hilft.

    Ich gebs ja zu, die Disziplin müsste bei mir auch besser sein. Aber ich hoffe durch ein paar neue Erfolge, die Disziplin durch Erfolgserlebnisse zu steigern. Quasi wie beim Kollegen oben.

    Drückt mir die Daumen!

    Btw: Hat schonmal jemand Hypnose versucht um (wieder) auf den Abnehmpfad zu kommen? Quasi um die Disziplin und das Verständnis für die Ernährungsumstellung anzuheizen?

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    1. Hallo,

      über Hypnose habe ich mich noch nicht informiert, aber das ist bestimmt ein guter Ansatzpunkt.

      Momentan beschäftige ich mich sehr damit, wie man durch Nahrungsergänzung den Heißhunger ausschalten kann. Ich glaube (und meine Erfahrung bestätigt das), dass es nicht immer nur auf eisernen Willen ankommt. Es gibt Zeiten, da ist man viel anfälliger für Zuckersucht und Heißhunger, und dann wiederum gibt es Zeiten, da lässt einen alles kalt.

      Man muss auf der einen Seite die Sättigung betrachten (Vermeidung eines leeren Magens), auf der anderen Seite aber auch die Impulse zum Gehirn, also das Psychische im Blick haben. Ich habe in letzter Zeit gemerkt, dass ich besser abnehme, wenn ich mich einmal am Tag satt esse, vor allem mit einem saftigen Stück Fleisch, sogar mit Olivenöl als Dip. Eine ausreichende Fettzufuhr hilft meiner Meinung nach mehr als all diese Kalorien zu sparen zu versuchen. Vielleicht schreibe ich demnächst darüber.

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  4. Ich hab deinen Blog auch vor kurzem gefunden. Ich habe mich über Shakes informiert und deine Seite dabei gefunden. Mir hat gefallen dass du von Fakten redest, also Inhaltsstoffe und deren Wirkung. Ich mag gerne nackte Zahlen auf dem Tisch. Viele Leute reden nur davon was sie glauben aber du weisst es und hast die Beweise. Das mag ich. Dein Blig gehört definitiv zu den Dingen die mich motivieren und ich stöbere immer wieder mal wenn ich Zeit habe. Ich muss nicht so schnell abnehmen wie dieser mutige Österreicher aber ich danke auch ihm für seine Geschichte. LG Anne

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    1. Hallo Anne,

      ich versuche, auch die Zahlen sprechen zu lassen. Natürlich spreche ich manchmal auch aus Erfahrung, und viele komplexe biologische Prozesse zum Beispiel sind schwer zu durchschauen, so dass man raten und auch mal Vermutungen anstellen muss. Aber du hast schon Recht, es ist gut, wenn man zumindest hin und wieder Fakten bringt, deswegen lese ich immer mal gerne nach, was die Wissenschaft bei bestimmten Dingen herausgefunden hat.

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  5. Hallo!
    Ich habe vor kurzem diesen Blog entdeckt. Ich muss sagen, ich mag, wie hier einfach nüchtern Fakten niedergeschrieben werden. kein tam tam oder großes drumherum. Ich habe zuvor immer nur Kalorien gezählt und damit auch ein wenig abgenommen. Ich wollte aus meinem (leichtem) Übergewicht raus. Von 67 kg bin ich auf knapp 58 innerhalb von rund drei Monaten gekommen. Mein Ziel momentan liegt bei 50 kg, für meine Größe mittleres Normalgewicht. Jetzt mein Problem: die verbleibenden acht kg möchte ich gerne low carb abnehmen. Allerdings bin ich wegen Unverträglichkeiten gezwungen, vegan zu leben. Dadurch bekomme ich es irgendwie gar nicht auf die Reihe, unter 80 g Carbs am Tag zu kommen. Hättest du eventuell Ideen, wie ich die Kohlenhydrathe weiter senken kann? Ich versuche hauptsächlich kohlenhydratharmes Gemüse, Samen und Nüsse zu essen. Gibt es die Möglichkeit ohne tierische Produkte trotzdem weiter nach unten zu gehen? Hättest du vielleicht irgendwelche Ideen?
    Liebe Grüße!

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    1. Hallo,

      vegan ist gar nicht so leicht. Meistens läuft es auf einen Kompromiss hinaus zwischen Eiweißmenge und Kohlenhydratgehalt. Man kann entweder sehr wenig Kohlenhydrate und wenig Eiweiß bekommen, oder viel Eiweiß aber auch mittlere Kohlenhydrate.

      Das liegt daran, dass viele vegane Eiweißquellen wie Hülsenfrüchte (Linsen etc.) eben doch auch Kohlenhydrate haben. Du machst es dann schon richtig, wenn du Nüsse, Hülsenfrüchte, Leinsamen usw. zu dir nimmst.

      Eine komplett andere und unkonventionelle Idee wäre in deinem Fall eine High Carb Diät. Das habe ich selber noch nicht ausprobiert, aber vielleicht wäre das ja etwas für dich. Du isst dabei viel Obst und Gemüse, unabhängig vom Kohlenhydratgehalt, dafür isst du aber so wenig Fett wie möglich. Die vielen Obst- und Gemüsesorten enthalten dann auch Ballaststoffe und machen satt.

      Es gibt mehr als einen Weg zum Ziel. Bei low carb allerdings ist es schwer, eiweißreich und kohlenhydratarm zu bleiben.

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