Diät 2016: Meine Neuen Tipps

Eine Ernährung verbessert sich im Laufe der Jahre, und das gilt auch für meine Methoden zum Gewichtsverlust. Deshalb möchte ich besonders neuen Lesern (mit Neujahrsvorsätzen) einige Tipps und Tricks an die Hand geben.

Die meisten Menschen kommen auf meine Seite, indem sie die Anleitung und Regeln zur Low-Carb-Diät suchen. Dieses Prinzip, basierend auf der Strunz-Diät, ist weiterhin gültig und hat mir geholfen, mein Idealgewicht zu erreichen.

Es gibt aber weiterführende Tipps, die das Abnehmen noch weiter erleichtern und optimieren. Und genau diese Grundsätze habe ich in meine neuen Ideen und Regeln eingebaut.


Wie man 2016 noch effektiver abnimmt


2016 abnehmen
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Einige grundsätzliche Aspekte bleiben erhalten: Kohlenhydrate werden an 6 von 7 Tagen stark gemieden und kommen nur in der Ernährung vor, wenn dies aus Gründen der Sättigung (Ballaststoffe zum Beispiel) Sinn macht. Der Verzicht auf Kohlenhydrate stabilisiert den Blutzuckerspiegel, wodurch Heißhunger vermieden wird. Eine Umstellung auf diese Ernährung kann bei unerfahrenen Menschen einige Zeit dauern und Müdigkeit (umgangssprachlich: Low-Carb-Grippe) verursachen. Das Wichtigste: Dieser Zustand geht vorbei!

Gleichzeitig bedeutet der Verzicht auf Kohlenhydrate konstante Fettverbrennung. Manche kennen vielleicht beim Joggen Aussagen wie "bei diesem Puls verbrennst du kein Fett" oder ähnliches. Nun, wenn man auf Kohlenhydrate verzichtet, kann der Körper auf Dauer nichts anderes mehr verbrennen - außer natürlich Muskeln. Deshalb ist es wichtig, immer viel Eiweiß zu konsumieren, um die Muskelmasse stabil zu halten. Ich nutze dafür morgens und abends einen Eiweißshake mit Pulver und Wasser.

Was ist mit Fett in der Nahrung? Zunächst einmal sei gesagt, dass Fett in einer Low-Carb-Ernährung willkommen ist. Gleichzeitig muss man beachten, dass Fett natürlich auch einen Teil zur Kalorienbilanz beiträgt, wobei fetthaltige Lebensmittel kalorienreicher sind als nur zuckerhaltige.

Ich habe mich dazu entschlossen, nur an jedem zweiten Tag (von 6 Tagen) fettreich zu essen, und nur zu einer Mahlzeit am Tag. Dann aber bitte gesunde Fette. Bei mir bedeutet das Lachs mit Rührei, gerne auch zusätzlich mit Kräuterkäse. Auch die exotische Eivocado passt in dieses Konzept. Wer nach einer deftigen Mahlzeit dringend den Wunsch nach Süßem verspürt, der kann zu Kaugummi greifen - oder wie ich einen kleinen Schokoriegel seiner Wahl (etwa 15 Gramm) essen. Aber bitte nur, wenn man die Disziplin aufbringt, danach aufzuhören.

Wichtig ist auch, viel zu trinken. Bei mir ist es so, dass trinken sogar eine sättigende Funktion hat, denn solange man Flüssigkeit im Magen hat, murmelt der Magen weniger vor sich hin und eingenommene Ballaststoffe können sich besser aufblähen, was ebenfalls satt macht. Ich trinke gerne Cola Zero, aber Wasser, Tee oder Kaffee sind ebenfalls möglich.

Ungeheuer wichtig ist es, Ballaststoffe einzunehmen. Diesen Trick habe ich erst kennengelernt, als ich mein Idealgewicht schon einmal erreicht hatte. Ballaststoffe sind sehr kalorienarm, füllen aber den Verdauungstrakt so sehr, dass man stundenlang das Gefühl hat, gesättigt und wohlgenährt zu sein. Ich nutze verschiedene Ballaststoffe, meistens Dinkel- oder Weizenkleie, gerne auch Chiasamen und Konjakmehl.

Am siebten Tag der Woche gibt es einen Refeed-Tag, an dem viele Kohlenhydrate gegessen werden. Ich erkläre das gleich noch weiter. Sinnvoll ist es übrigens, sich immer zu Beginn des Refeed-Tages zu wiegen (mit einer Körperfettwaage). Auf diese Weise überprüft man einmal pro Woche sein Gewicht und bekommt konstantere Ergebnisse, als wenn man den Mageninhalt des Refeed-Tages noch berücksichtigen muss.

Kohlenhydrate und Fette sollte man übrigens möglichst trennen, wenn man abnehmen will. Bei geringen Mengen ist eine Mischung noch in Ordnung, doch je höher der Verzehr von Kohlenhydraten und Fetten gleichzeitig, desto mehr sorgen die Fette in Kombination mit dem Insulin dafür, dass Fett tatsächlich im Körper eingelagert wird.


Effektiv abnehmen - zusammengefasst



Hier noch einmal die Übersicht der wichtigsten Aussagen von gerade eben:


  • An 6 von 7 Tagen essen wir low carb (drei Mahlzeiten am Tag)
  • der 7. Tag ist ein Refeed-Tag (viele Kohlenhydrate, kein Fett)
  • an jedem 2. Tag der übrigen 6 Tage ist eine fetthaltige Mahlzeit erlaubt (plus Mini-Nachtisch)
  • Mindestens 100 Gramm Eiweiß am Tag einnehmen - an jedem Tag
  • Viel trinken - weitestgehend kalorienfreie Getränke
  • Viele Ballaststoffe tanken, sowohl in Mahlzeiten, als auch in Shakes
  • Kohlenhydrate und Fette immer trennen, soweit möglich (beim Verzehr großer Mengen mindestens 4 Stunden Abstand halten)
  • Einmal pro Woche wiegen (am selben Tag, morgens) - Werte in einer Tabelle aufschreiben (Gewicht, Körperfett, Wasser, Muskeln)



Wie sieht der Ernährungsplan konkret aus?



Ich erkläre nun, wie es bei mir mit dem Essen funktioniert, wobei jedem freigestellt ist, sich aus einer Fülle von Low-Carb-Rezepten weitere Ideen zu holen.

Ich nehme (außer sonntags) jeweils drei Mahlzeiten zu mir. Zwei davon sind allerdings Eiweißshakes. Einen gibt es morgens, einen abends. Beide bestehen jeweils nur aus Wasser, Eiweißpulver und ein paar Gramm Ballaststoffen, die ich alle gemeinsam in einem Shaker mische und trinke.

In etwa um die Mittagszeit nehme ich dann eine echte, massige Mahlzeit zu mir. Das kann entweder eine fettreiche Mahlzeit sein, oder eben eine Ersatz-Mahlzeit, die wenig Fett und wenig Kohlenhydrate hat.

In meinem Fall ist diese Alternative eine Mischung aus Magerquark, Joghurt, Ballaststoffen, Eiweißpulver und Flavdrops.

Die grundsätzliche Zubereitung ist: Zur Hälfte Magerquark und Joghurt in eine Schüssel geben, dazu (je nach Größe) ein bis zwei Löffel Eiweißpulver und ein paar Tropfen Flavdrops. Die Drops und das Eiweißpulver sollten eine übereinstimmende Geschmacksrichtung haben. Dazu noch ein bis zwei Esslöffel Weizen- oder Dinkelkleie (gerne auch Chia-Samen und ein Teelöffel Konjakmehl). Alles gut verrühren und essen.

Um zu demonstrieren, wie toll dieses Rezept ist: Eine Packung Magerquark und ein Becher Joghurt (beides je 500 Gramm) liefern ca 60 bis 65 kcal Kalorien pro 100 Gramm. Wenn man beides mischt, kann man selbst dann, wenn man ein ganzes Kilo auf einmal isst, auf gerade einmal 600 bis 650 Kalorien kommen. Insofern ist genug Raum zur Sättigung da. Die Ballaststoffe tun ihr übriges, und es würde mich nicht wundern, wenn viele den Löffel schon vorher weglegen wollen.

Es ist auch total legitim, diese Mengen über den Tag zu verteilen. Grundsätzlich kann man sagen: 500 Gramm Magerquark und 500 Gramm Joghurt kann man jeden Tag essen!

Also kurz gesagt: Drei Mahlzeiten am Tag, eine davon richtig füllend, auf jeden Fall genug Ballaststoffe und natürlich viel trinken!


Wie sieht der Refeed-Tag aus und was bring er?



Der Refeed-Tag ist eine relativ neue Errungenschaft für mich, denn ich habe immer nach dem Motto gelebt: Je länger ich radikal faste, desto schneller bin ich "fertig" mit meiner Diät.

Es gibt jedoch einige Gründe, warum man einen sogenannten Refeed-Tag (also einen Tag zum Wiederauffüllen) einbauen sollte und einige Tipps meinerseits dazu:


  • Psychologisch ist der Tag wertvoll, weil man weiß, dass man spätestens nach einer Woche wieder Süßes und Stärkendes zu sich nehmen darf
  • Auch kleine Sünden sind an diesem Tag erlaubt
  • Der Refeed-Tag dient dazu, dem Körper Signale zu senden, dass keine Notsituaion vorliegt. Die Muskeln und die Leber werden wieder mit Kohlenhydraten versorgt, die Glykogenspeicher dadurch aufgefüllt, und die Schilddrüse wird ebenfalls stimuliert.
  • Eine Rechnung: Jedes Gramm Kohlenhydrate bedeutet 4 Kalorien. Selbst, wenn man also 500 Gramm Kohlenhydrate an einem Tag isst, erreicht man damit vermutlich gerade einmal seinen Tagesbedarf an Kalorien (Männer haben einen noch höheren Bedarf als 2000 kcal)
  • Gerne komplexe Kohlenhydrate essen, bevorzugt aus vitalstoffreichen, unverarbeiteten Quellen wie Kürbis, Süßkartoffeln, Hülsenfrüchten usw.
  • Auch Fructose ist erlaubt, zum Beispiel aus Obst, vielleicht auch etwas Saft
  • Zucker ist auch dann erlaubt, wenn er aus Nahrungsergänzungsmitteln kommt - wie Vitamineral. 
  • Kohlenhydrate sollten immer aus Nahrungsmitteln stammen, die auch Vitamine und Mineralien liefern
  • Auch am Refeed-Tag soll viel Eiweiß eingenommen werden. Es kann ohne Probleme auch mit Kohlenhydraten kombiniert werden, zum Beispiel als Smoothies mit Eiweißpulver oder Fleisch/Fisch mit Beilage.
  • Am Refeed-Tag gibt es keine spezielle Zeitfenster und keine Beschränkung der Mahlzeiten - man kann den ganzen Tag über essen, wenn man Lust dazu hat


Der Refeed-Tag hat in erster Linie psychologische, aber auch physiologische Gründe. Sehnsüchte können gestillt werden und hormonelle Signale verteilen die Nachricht "alles in Ordnung, keine Hungersnot".

Ich versuche, auf etwa 300 Gramm Kohlenhydrate an diesem Tag zu kommen. Das ist gar nicht mal so leicht, wenn man schon auf low carb eingestellt ist. An diesem Tag verzichte ich weitestgehend auf Fett, aber ich esse leckere Mahlzeiten, sogar indisch (Fleisch, Linsen, Gemüse, eine aromatische Sauce).

Eine Sache, die noch wichtig ist: Obwohl man ein wenig sündigen darf, muss man unterscheiden zwischen Refeed-Day und Cheat-Day. Ersteres ist ein Tag, an dem man seine Speicher wieder auffüllt, Mikronährstoffe tankt und all das in Bezug auf die eigene Gesundheit tut. Ein Cheat-Day ist ein Tag, an dem man seine Regeln mal für eine Zeit vergisst, hemmungslos reinhaut und sich alles erlaubt. Darf man das auch?

Nun ja, ich selbst möchte auch mal die eigenen Regeln brechen, deshalb darf man auch cheaten, also mogeln. Auf lange Sicht sollte man aber versuchen, den Refeed-Tag zu 75 Prozent wirklich zur gesunden Ernährung zu führen und nur zu einem Bruchteil zu sündigen.


Das Erfolgsprinzip zusammengefasst



Die Gründe für den Erfolg lassen sich schnell aufzählen:


  • Viel Eiweiß - macht satt, unterstützt Muskelmasse und Fettverbrennung
  • Wenig Kalorien im Wochendurchschnitt - sorgt für langfristiges Kaloriendefizit
  • Gesundes Fett an manchen Tagen - genug Omega 3
  • Viel trinken - macht satt und verringert Appetit
  • Ballaststoffe - machen lange satt und reduzieren die aufgenommene Nahrungsmenge
  • Refeed-Tag - löst den Knoten im Kopf, sendet wichtige Signale im Körper und liefert viele Vitalstoffe
  • Trennkost - verhindert den gezielten Einbau von Fett im Körper


Natürlich ist das nur ein Vorschlag. Es geht nicht so sehr um die einzelnen Lebensmittel, sondern um die Idee dahinter. Das Verständnis für Fette, Kohlenhydrate, Eiweiße und Ballaststoffe liegt mir sehr am Herzen. Mein Tipp an euch alle: Lesen, lesen, lesen! Deshalb schreibe ich auf diesem Blog so viel. Anders hätte ich auch nicht abgenommen! Viel Erfolg!

Kommentare:

  1. Lieber Michael,

    erstmal frohes Neues Jahr!!! Und ein riesen großes "Danke schön"!! Ich wollte mich seit langem bei Dir bedanken und heute mache ich es endlich :-) Durch Google habe ich Dich im April 2015 gefunden, als ich mich erkundigen wollte, wie ich effektiv und gesund abnehmen konnte. Ich will hier keine überlange e-mail schreiben (und entschuldige meine Fehler, Deutsch ist nicht meine Muttersprache), sondern zusammengefasst Dir meine Dankbarkeit mitteilen dafür, dass Du dieses Blog so pflegst und deine Erfahrungen teilst. Durch Dich habe ich den Dr. Strunz entdeckt, die Eiweißshakes und so viele andere Tipps! Toll!

    Mit 1,63 und 89 Kilo habe ich am 10.04. angefangen, diese Ernährungsmethode in meinem Leben zu integrieren. Mittlerweile bin ich bei 67,3 Kilo (Stand letze Woche) und fühle mich fantastisch!! Ich mache alles ein wenig in Eigenregie mit deinen Tipps, Strunz und Tim Ferris :-) Aber angefangen hat es mit deinem Artikel über die 6 Schritte-Anleitung zum low carb!!

    Ich hatte mich vorgenommen, vor meinem 40. Geburtstag abzunehmen und habe es geschafft!! (war im September) und, obwohl ich noch nicht ganz fertig bin, fühle ich mich super gut und freue mich immer wieder drüber, dass ich diesen Weg gefunden habe. Ich wünsche Dir alles Gute in diesem Jahr und mach dein Ding weiter.

    Viele Grüße aus Wien,

    Rosalía

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    1. Hallo Rosalía,

      dein deutsch ist doch super! Ich freue mich, dass ich dir helfen konnte. Im Prinzip sind meine Tipps ja auch nur dadurch entstanden, dass mich mein Hausarzt vor vermutlich 13 Jahren auf Strunz gebracht hat. Das war der kleine Effekt mit der großen Wirkung. Seitdem versuche ich, diese "frohe Botschaft" weiter zu verteilen und den Leuten zu erklären, dass sie sehr viel in der Hand haben. Und solche Nachrichten wie von dir helfen mir sehr! Es ist schön, die Erfolge bei anderen zu beobachten. Alles Gute!

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  2. Ja, lieber Michael, ich danke Dir für Deinen Block auch sehr. Seit den letzten 3 Jahren wurde ich immer kranker, von meinen Blutwerten her, hatte sogar Zucker bekommen und meine Leberwerte wurden immer bedenklicher. Nun kam der 19.06.2015, wieder mal eine Blutauswertung bei meinem Hausarzt. Diese hatte sich seit März 2015 auch wieder verschlechtert, langsam wurde mir nun Angst. Von März bis Juni hatte ich die Aufgabe von meinem Arzt, mal wirklich ehrlich aufzuschreiben, was ich täglich esse und trinke. Dies habe ich ihm im Juni auch vorgelegt, wirklich ehrlich, sonst würde ich mich ja selbst veralbern bzw. betrügen. Und siehe da, was mein Arzt bereits vermutete, ich habe über Jahre hinweg zu wenig gegessen, sehr darauf geachtet, nicht viel süßes, kaum Fett...usw. Daraufhin kam mein Körper in eine sogenannte "Lauerstellung", egal was ich zu mir nahm, es wurde sofort als Fettreserve angelegt und gespeichert, so dass ich ganz langsam immer mehr zunahm und konnte es mir nicht erklären. An diesem Tag, der 19.06.2015, sagte er mir auch wiederholt, nun muss ich aber die Reißleine ziehen, sonst werde ich immer kranker...usw. So ganz nebenbei legte er mir einen Zettel hin, wo eine Ernährungsumstellung auf Low Carb beschrieben mit Beispielen für 3 Mahlzeiten beschrieben war. Er sagte, ich sollte es doch mal versuchen und betonte, dass ist keine Diät sondern eine Ernährungsumstellung worauf mein Körper garantiert "anspringt". Ab diesem Moment (werde ich in meinem Leben nie wieder vergessen) hat sich bei mir wie ein Schalter im Gehirn umgelegt. Ich bin danach sofort "anders" einkaufen gefahren und habe sofort am nächsten Tag damit begonnen und alles umgestellt nach Low Carb. Da mein Mann bei uns für die Küche verantwortlich ist (er ist gelernter Koch), haben wir sehr lang an dem 19.06.2015 gesprochen. Er hat mich sofort unterstützt, obwohl dies am Anfang für ihn auch eine große Umstellung war beim Zubereiten "meines" Essens. Aber es ist alles Gewohnheitssache. Er ernährt sich weiterhin normal und mir hat es wirklich von Anfang an nix ausgemacht, dass er neben mir seine Kartoffeln, Nudeln...usw. isst. Seit dem 20.06.2015 habe ich bis heute 15kg abgenommen, fühle mich sehr wohl und bin froh das es bei mir etwas langsamer geht, denn ich bin eine Frau (53 Jahre, voll in Wechseljahren) und möchte nicht nur aus Falten bestehen, was auch nicht der Fall ist. Da ich aus Thüringen bin, werden bei uns immer am 1. Feiertag und zu Neujahr original thüringer Klöße gemacht und ich hatte mir vorgenommen hier nun meinen 1. Kloß wieder zu essen. Nix war's, ich hatte überhaupt keinen Appetit darauf und habe es dann auch gelassen. Die Vorweihnachtszeit, Weihnachten und bis heute waren bei mir überhaupt kein Problem zwecks zunehmen, da ich mich genauso wie in dem letzten halben Jahr ernährt habe. Also ich vermisse nix, kein Heisshunger auf Süßes oder Kohlehydrate. Im Frühjahr werde ich nun endlich auch mit Sport beginnen, denn bisher hatte ich dazu zu wenig Zeit und der Antrieb fehlte auch. Also ich kann diese Ernährungsumstellung nur jedem empfehlen, der abnehmen will/muss/sollte. Übrigens hatte ich dann Ende Oktober 2015 wieder eine Auswertung meiner Blutwerte und die haben sich nicht nur verbessert, sondern sind wieder im normalen Bereich. Ist das nicht toll ?

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    1. Hallo und danke für deine Erfahrungen!

      Das sind tolle Neuigkeiten. Es ist wirklich erstaunlich, was man so erreichen kann mit low carb. Ich freue mich auch, dass du so einen guten Arzt hast. Mein damaliger Hausarzt ist auch der Grund dafür, warum ich heute einen Blog habe und über all das hier schreiben kann. Das wäre sonst niemals passiert. Man muss einfach Glück haben, dass einen jemand auf die richtige Spur führt. Super!

      Ich kann das Appetit-Empfinden auch gut verstehen. Sowohl bei mir, als auch bei einem Arbeitskollegen von mir, der wegen Krebs auf low carb umgestiegen ist (mit Erfolg), ist die Lust auf stärkehaltige Lebensmittel stark gesunken. Viele süße Sachen schmecken auch zu süß und stark übertrieben. Man sieht: Der Körper passt sich an, geht vielleicht sogar noch mehr zu seinem natürlichen Modus über... denn machen wir uns nichts vor: Wir sind von der Industrie verdreht worden.

      Ich hoffe, dass viele Leser auch deine Erfahrungen mitbekommen und sich überlegen, es mal mit low carb zu versuchen. Es geht um weit mehr als nur abnehmen, sondern auch um gesunde Blutwerte. Das lese ich fast jeden Tag auch auf der Seite von Dr. Strunz.

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  3. Hallo Michael, hast du dir mal dieses Skyr angesehen? Ist ja ziemlich im Trend neuerdings, ein Milchprodukt, das ursprünglich aus Island kommt. Hat 53 kcal/100g, 0,2 Prozent Fett, 4 Prozent KH, 10 Prozent Eiweiß und schmeckt wie so eine Art Kreuzung zwischen Joghurt und Quark (etwas festere Konsistenz als Joghurt). Lidl hat das in versch. Geschmacksrichtungen und bei Edeka (Marke Alda) gibt es das auch. Ich finde es super, grade für eine Low Carb Diät.
    Gruß, Margit

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    1. Hallo Margrit,

      ja, ich kenne das und habe es schon einmal probiert. Mein erster Eindruck war nicht so gut, weil ich Joghurt erwartet habe, aber doch eher Magerquark vom Geschmack her bekam. Aber da ich inzwischen mit Flavdrops sogar freiwillig Magerquark esse, ist damit Skyr auch wieder eine Möglichkeit.

      Allerdings: Wenn ich sowieso Magerquark "freiwillig" esse, dann weiß ich nicht so ganz, wo ich Skyr einordnen soll. Aber danke, ich werde mir das nochmal anschauen und mich intensiv damit auseinandersetzen.

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  4. Hi Michael, vielen Dank für die viele Mühe die du dir für uns moppelchen machst. :) ich hätte zwei, drei Fragen : ich starte Mittwoch mit dem abnehmen. Ich wollte zunächst die ersten Kilos mit dem Eiweiß von layenberger (low carb) purzeln lassen. Dieses soll für morgens und abends sein. Am Mittag wollte ich es so machen wie du hier beschreibst, Joghurt, Quark, etc... Kann ich das jeden Tag in den ersten Wochen so machen? Oder sollte ich variieren? Welche Zusätze sind sinnvoll? Vitamine? Basencitrate? Irgendwas anderes? Ich liebe Zitronen. Spricht Kohlenhydratetechnisch etwas gegen den Saft einer ausgepressten Zitrone nach jeder Mahlzeit?
    Liebe Grüße, nadja

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    1. Hallo Nadja,

      kannst du ruhig so machen. Auf jeden Fall sollte man, wenn man täglich viel Eiweißpulver nimmt, genug Ballaststoffe aufnehmen.

      Gerne darf es auch ein Salat oder sonstiges kohlenhydratarmes Gemüse sein - ohne versteckte Kohlenhydrate durch Saucen etc.

      Zitrone ist total in Ordnung und gesund. Ich nehme als Basisversorgung zusätzlich einmal täglich ein Multivitamin:

      http://dukannstes.blogspot.de/2014/06/Multivitamin-Produkte.html

      Damit ist die Grundversorgung auch beim Abnehmen sichergestellt.

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  5. Hallo Michael,
    vorab, ich finde deine Seite super und du gibst dir Wahnsinnig viel Mühe, das merkt man.
    Ich selbst bin nicht Übergewichtig, kämpfe nur wie so viele Frauen mit den nervigen 5 Kilos ;)
    nachdem ich deine Tipps so gelesen habe, frage ich mich, ob du das wirklich tagtäglich so handhabst oder die sache mit shakes und joghurt/quark eher mal ab und zu als Regulierung dient?! du bist auch schon lange nicht mehr dick... und die dargestellte Ernährungsform ist doch nichts was man alltäglich machen kann und will.
    Beste Grüße!

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    1. Hallo,

      genauso ist es. Bei mir sind die Diättipps, die ich ab und an neu bringe (auch zu besonderen Feiertagen gibt es mal eine "neue Methode"), immer der Versuch, mein Wissen den Lesern gegenüber auf dem neusten Stand zu präsentieren. Anders gesagt: Was würde ich tun, wenn ich wieder abnehmen muss. Manchmal muss ich das auch tatsächlich machen, also regulierend, wie du es schon korrekt ausgedrückt hast.

      Bei mir sind diese strengen Diäten in der Tat etwas, was ich nur manchmal machen muss. Ich lebe nicht immer ganz streng nach den Maßstäben, die ich hier präsentieren, aber wenn ich merke, dass ich wieder zu stark vom Wunschgewicht wegkomme, muss ich genauso streng abnehmen, weil ich mit halben Sachen nicht klar komme. Bei mir funktioniert abnehmen nur, wenn ich mich zu 100% darauf einstelle und dann auch die strengen Sachen mache.

      Dann wiederum lerne ich oft dazu und merke, dass meine Methoden von vor 6 Monaten wieder durch neue Erkenntnisse bereichert wurden. Deshalb lohnt es sich für die Leser, weiterhin nachzulesen, welche neuen Tipps es gibt.

      Viel Erfolg mit den 5 Kilos. Ja, ich weiß, die sind nervig :)

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    2. Lieber Michael,
      Danke für deine Antwort. Dann bin ich ja beruhigt ;) Bei mir klappt es leider auch nur ganz oder gar nicht. Ein Stück Schokolade und dann aufhören? Wer bitteschön kann so etwas? ;) Nach Ostern versuch ich mich mit wieder mal mit Slow Carb. Tut meinem Körper besser wie Low Carb und ein bisschen Energie für den Sport bleibt auch.(vielleicht mal ein Thema für einen Beitrag?) Damit sollte sich mein Körper bis zum Sommer auch noch ein wenig bearbeiten lassen.
      Ich bin und bleibe regelmäßiger Besucher deiner Seite :) Alles Gute!

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  6. Was bei mir voll geholfen hat sind Kohlenhydratblocker. Ich kaufe mir normalerweise Carb-X von hier https://www.vitaminexpress.org/de/kohlenhydratblocker.
    Hat mir eine Bekannte empfohlen, mit der ich teils ins Fitnessstudio gegangen bin. Muss ganz ehrlich sagen, dass ich sehr positiv überrascht bin, die Effekte waren sehr positiv.

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  7. Danke für die tollen Tipps, großen Respekt so eine hoch informative Seite aufgebaut zu haben!

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