Knuspriger Low-Carb-Burger Ohne Brötchen - Das Rezept

Low-Carb-Burger können sehr lecker sein, wie ich schon mit Adamsbrot feststellen konnte. Der Nachteil bei solchen Low-Carb-Broten ist jedoch, dass sie viel Gluten enthalten, was manchen Menschen nicht gut bekommt.

Deswegen habe ich nach einer Alternative gesucht. Nach einem Weg, wie man Burger selber machen kann, aber komplett ohne Brötchen. Gleichzeitig jedoch knusprig, lecker, ungewöhnlich, anders - und natürlich glutenfrei. Und das ist dabei herausgekommen!


Low-Carb-Burger ohne Brötchen


Low Carb Burger
Der knusprige Burger ohne Brot

Dieser Burger hat mehr zu bieten, als man auf den ersten Blick ahnen mag. Weil statt eines Brötchens eine Aubergine die übrigen Zutaten zusammenhält und das Walden-Farms-Ketchup eine kalorienfreie Alternative zu normalem Ketchup darstellt, werden hier massiv Kalorien eingespart.

Noch dazu sind kaum Kohlenhydrate in diesem Burger enthalten. Folgende Zutaten kommen zum Einsatz:

  • Burgerfleisch aus der Tiefkühltruhe (oder selbstgemacht aus Hackfleisch)
  • Eine große Aubergine
  • Tomaten
  • Beliebige Salatblätter
  • Kürbiskerne
  • Chia-Samen (oder Mohnsamen)
  • Walden-Farms-Ketchup (oder eine andere Sauce)
  • Optional: Gewürze und Kräuter

Das sind also die Zutaten für dieses Rezept. Als nächstes erkläre ich Schritt für Schritt die Zubereitung für diesen leckeren und gleichzeitig knusprigen Burger.


Die Zubereitung für den brotlosen Burger


Aubergine für Burger anbraten
Aubergine anbraten

Schritt 1: Die Aubergine in Scheiben schneiden und davon zwei große Stücke anbraten. Es ist sowohl möglich, die Endstücke zu nehmen (mit dunkler Außenseite), als auch, Scheiben aus der Mitte zu benutzen. Wir braten auf jeden Fall die weißen Seiten kurz bei mittlerer Hitze an.

knusprige Kürbiskerne hinzufügen
Kürbiskerne sind knusprig

Schritt 2: Kürbiskerne hinzufügen. Es dürfen ruhig etwas mehr als auf dem Bild gezeigt sein, solange sie Platz finden. Die Kerne sind gesund und knusprig, was nachher den Crunch-Effekt ausmachen wird. Denn ein Burger, der komplett brotlos ist, muss auf andere Weise knackig sein!

Burgerfleisch anbraten
Fleisch anbraten und platzieren

Schritt 3: Burgerfleisch anbraten und auf dem Burger positionieren. Dieses Rindfleisch kann man tiefgefroren in Supermärkten bekommen. Man brät das Fleisch etwa 5 Minuten pro Seite bei mittlerer Hitze an. Interessant: Anfangs ist das Fleisch noch etwas zu groß für die Aubergine, biegt sich dann aber noch etwas beim Braten und passt dann perfekt!

Burgerfleisch würzen
Fleisch würzen

Schritt 4: Fleisch würzen und noch knuspriger machen. Es geht hierbei übrigens nicht nur um Würze. Bei mir ging es nochmals darum, den Burger knackig zu machen. Ich habe Chia-Samen benutzt, die nebenbei noch sehr ballaststoffreich sind. Auch Mohnsamen, Pfeffer, Steakgewürze oder Kräuter sind denkbar. Das gebratene Fleisch nimmt diese Zutaten sehr gut auf und lässt sie an sich haften. Gerne dürfen auch noch ein paar Kürbiskerne gestreut werden.

Salat und Tomate
Tomate und Salat dazu

Schritt 5: Leckeres Gemüse dazu. Eine große Tomatenscheibe dürfte reichen. Mein Tipp: Tomaten immer mit dem Strunk zur Seite liegend schneiden. Dadurch sind die Tomatenscheiben robuster und verflüssigen sich nicht so leicht. Die Tomate bekommt noch Gesellschaft von ein paar Salatblättern. Bei mir kam Römersalat dazu. Was auch immer in einen knusprigen Low-Carb-Burger passt.

Walden Farms Ketchup
Sauce hinzufügen

Schritt 6: Burgersauce dazu. Jeder Mensch hat hier eigene Vorlieben. Ich habe das Ketchup von Walden Farms genommen, weil es kalorienfrei ist. Dieser Hersteller bietet noch andere passende Saucen an, aber auch gewöhnliche Saucen aus dem Supermarkt sind hier möglich. Bitte nur einen kleinen Klecks benutzen, denn die Aubergine nimmt die Flüssigkeit nicht so gut auf wie ein Brötchen.

Als letzter Schritt noch: Den Burger mit einer weiteren Auberginenscheibe "abdeckeln" und fertig ist ein knuspriger Low-Carb-Burger ganz ohne Brötchen!

Burger ohne Brot
Der fertige Burger

So kann ein kalorienarmer Burger also brotfrei glücklich machen. Vom Geschmack her hat mir das Ergebnis auf jeden Fall gefallen. Was mich besonders freut: Die Zutaten sind schon für mehrere Portionen vorgesehen. Aus einer einzelnen Aubergine kann man mehr als nur zwei Scheiben machen, Burgerfleisch wird auch in einer Packung mit mehreren Scheiben verkauft, und selbst Tomaten und Salat sind ja dafür prädestiniert, in mehrere kleine Stücke geschnitten zu werden. Also am besten gleich mehrere Burger auf einmal herstellen und teilen.

Wo wir gerade beim Teilen sind... vielleicht wollt ihr, liebe Leser, dieses Rezept ja auch mal mit anderen teilen. Guten Appetit!

Kommentare:

  1. Super Rezept :) Ist momentan mein "Brotdosenessen" für die Arbeit nur mit 1Mio mehr Gewürzen.

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  2. Wir waren vor ein paar Jahren in Stockholm und waren völlig überrascht endlich eine Burgerbrötchen-Alternative in einem Restaurant angeboten zubekommen die einfach praktikabel und kostengünstig ist. Die cleveren Schweden verwenden Eisbergsalat. Die packenden ihr Burgerinnerstes quasi in eine Salattasche (große Blätter, 2-3 Schichten) und mampfen den dann kleckerfrei. Machen wir seit 3 Jahren auch und sind immernoch total begeistert.

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