Warum Sind Asiaten So Dünn? 10 Gründe!

Ohne gleich alle Menschen über einen Kamm zu scheren, scheint doch eines relativ klar zu sein: In Asien sind die Menschen insgesamt gesehen schlanker als im Westen. Doch warum sind Asiaten so dünn? Ich habe mir darüber Gedanken gemacht und einige Erklärungsansätze zusammengefasst.

Ich war 2006 zum ersten Mal in Asien und bin in den letzten Jahren mehrmals in Ländern wie Singapur, Malaysia und Indonesien gewesen. Natürlich erlaubt das nur einen kleinen Einblick in eine Region dieser Erde, die gigantisch groß ist und zu den bevölkerungsreichsten Gegenden der Welt gehört.


10 Gründe, weshalb Asiaten schlank sind


Warum sind Asiaten so dünn
Warum sind Asiaten so dünn?

Man darf selbstverständlich nicht zu sehr verallgemeinern. Ich habe in Singapur sogar morbid adipöse Menschen gesehen, nur sind die Übergewichtigen viel stärker in der Minderheit, während man in Europa immer mehr den Eindruck gewinnt, als ob immer mehr Menschen einen gewissen Wohlstandsbauch vorzuweisen haben.

Die folgenden Gründe, warum Asiaten schlank sind, stellen lediglich Hypothesen dar. In ihnen steckt ganz bestimmt eine Menge Wahrheit, aber ich würde nicht so weit gehen, zu behaupten, dass ein einzelner Grund für sich genommen das ganze Rätsel löst. Auch würde ich nicht sagen, dass alle genannten Punkte auf ganz Asien zutreffen. Dennoch: Hier meine Theorien zum Thema...


1. Wohlstand und Lebensqualität



Wenn die Geschichte der Menschheit eines gezeigt hat, dann doch wohl, dass Wohlstand zu einem Leben im Überfluss führt. Man kauft größere, schnellere Autos, lebt in schöneren Häusern, gibt mehr Geld für Luxusgüter aus und... man gönnt sich auch mehr Essen.

Bei den schlanken Asiaten treffen gleich mehrere Aspekte zusammen, die Übergewicht verhindern. Zum Einen ist der Aufwand, um den westlichen Lebensstandard zu erreichen, viel höher.

In Südostasien ist es vollkommen normal, eine reguläre Arbeitszeit von über 50 Stunden pro Woche zu haben, auch Arbeitstage mit 12 Stunden täglich sind relativ gewöhnlich. Wer richtig arm ist, muss bis spät in die Nacht am Straßenrand Souvenirs oder Essen verkaufen. Gleichzeitig gibt es wenig bis keine soziale Absicherung, wie wir das in Europa in Form von Sozialversicherungen kennen. Wohlstand ist also erstens schwerer zu erreichen, und zweitens muss man das wenige Geld, was man verdient, gut verwalten, um beispielsweise auch die eigene ärztliche Versorgung sicherzustellen.

Wir erleben hier mehrere Faktoren, die für das Gewicht eine Rolle spielen: Finanzielle Mittel, um sich überhaupt mit Nahrung einzudecken, viel Aktivität in Form von langen Arbeitszeiten, und generell die Tatsache, dass es viel weniger echte Wohlstandsgesellschaften gibt.


2. Bewegungsdrang, Widerstandsfähigkeit, Ausdauer



Einer der Gründe, warum Asiaten so dünn sind, ist aus meiner Sicht deren Fähigkeit, rund um die Uhr Kalorien zu verbrennen. Nicht nur arbeiten sie wahnsinnig lange, sie sind auch nach Feierabend noch wahnsinnig lebendig und machen die Nacht zum Tag. Ich habe das am eigenen Leib leidvoll erfahren und mir die Frage gestellt, warum Asiaten so fit und ausdauernd sind, während ich trotz meines inzwischen guten Gewichts nicht mithalten kann. Es scheint, als ob der robuste Lebensstil mit den langen Arbeitstagen die Menschen in Asien sehr widerstandsfähig macht und ihnen erlaubt, den Tag voll auszunutzen.

Während man in Deutschland sich gerne auf dem Sofa ausruht und dann dort bleibt, war meine Erfahrung in Asien, dass sich Menschen nur relativ kurz ausruhen müssen, in ihren Alltag immer nur kleine Pausen einbauen, dann aber nach ein paar Minuten wieder aufstehen und da weitermachen, wo sie aufgehört haben. Während der Woche kommt es oft vor, dass die Menschen bis nach Mitternacht wach bleiben, auch wenn sie am nächsten Morgen früh raus müssen. Auch Schulkinder sind davon betroffen, weil die Schule sehr streng ist und Hausaufgaben bis tief in die Nacht erledigt werden müssen.


3. Scharfes Essen



Hin und wieder berichte ich über Gewürze und Kräuter, mit denen man den Stoffwechsel steigern kann. Oft kommen dabei Lebensmittel vor, die in der asiatischen Küche ständig im Regal stehen, zum Beispiel Ingwer und Chili.

Einer der Gründe, weshalb die Asiaten so dünn sind, ist sicher auch der schnelle Metabolismus, der durch die zusätzliche Schärfe im Essen noch angetrieben wird. Wer noch nie in Asien war, kann sich gar nicht vorstellen, wie heftig dort manchmal gewürzt wird. Die Eingewöhnung an die Gewohnheiten kann für einen Weißen schon mehrere Wochen dauern und man kann sich als Tourist sicherlich auf Durchfall einstellen. Immerhin wird durch die Schärfe der Schweißfluss angeschoben und insgesamt darf man wohl erwarten, dass die Verdauung generell schneller läuft und möglicherweise auch mehr Energie kostet.


4. Hitze



Eine Studie soll einmal gezeigt haben, dass Menschen im Restaurant mehr essen, wenn man die Temperatur ein paar Grad herunter dreht. Natürlich liegt nicht ganz Asien am Äquator, doch einige Länder im Süden haben durchgängig heißes Wetter mit hoher Luftfeuchtigkeit.

Bei der extremen Hitze wird viel geschwitzt, man muss viel Flüssigkeit zu sich nehmen, und insgesamt ist das Bedürfnis nach schwerem Essen vermindert. Auch ist die Energieverbrennung höher, weil der Körper schwer gegen die Hitze ankämpfen muss.

Der Temperaturfaktor gehört zwar nicht in ganz Asien zu den Gründen, weshalb Asiaten so schlank sind, doch besonders dort, wo die Hitze dominiert, ist der Einfluss des Wetters möglicherweise entscheidender, als man denken mag.


5. Die Schilddrüse



In sehr vielen Küstenregionen Asiens, die sich von Norden bis Süden hinziehen, werden gerne Algen gegessen, am bekanntesten dürfte hier sicherlich die japanische Spezialität Sushi sein. Interessanter Weise sind ausgerechnet Algen das Lebensmittel mit dem höchsten Jodgehalt. Jod ist einer der Bausteine für eine gut funktionierende Schilddrüse. Die anderen Bausteine sind bestimmte Eiweiße und Selen. Eiweiß findet sich in Fisch und Fleisch, wobei ersteres gerade in den Küstenregionen leicht zu finden ist, und Selen kann man beispielsweise in Kokosnüssen finden. Wer sich diese Lebensmittel kurz im Gedanken vorstellt, kann schnell nachvollziehen, warum Asiaten so dünn sind: Sie haben mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit eine Schilddrüse, die auf Vollgas läuft.

Dadurch ergibt sich ein schneller Stoffwechsel, ein guter Hormonhaushalt und eine gesteigerte Fettverbrennung. Zum Vergleich die deutsche Problematik: Der Jodgehalt von einheimischen Agrarprodukten reicht nicht aus, um eine ausreichende Jodzufuhr in der Nahrung sicherzustellen.

Könnte es also sein, dass Asiaten deshalb dünner sind als Europäer, weil sie ein aktivere Schilddrüse haben? Zumindest liegt der Schluss sehr nahe.


6. Das Verhältnis zum Zucker (und Kohlenhydraten)



Eines der größten Rätsel für mich war die Frage, wie Asiaten so dünn sein können, wenn sie doch so viel Reis essen. Jährlich essen die Asiaten tonnenweise Reis, und dabei handelt es sich um denselben geschälten Reis, den auch wir zu uns nehmen.

Warum sich die Asiaten so viel Reis leisten können, lässt sich leicht an den von mir genannten Punkten 1 (Wohlstand/Arbeit) und 2 (Bewegungsdrang/Ausdauer) erklären. Wer ständig schuftet, unterwegs ist, in Bewegung bleibt, der kann sich Reis leisten, genau wie auch Ausdauersportler sich Nudeln leisten können.

Es gibt aber noch eine andere wichtige Sache, und das ist das Verhältnis der Asiaten zum Zucker. Mir ist aufgefallen, dass man in Südostasien zwar gerne Reis und sogar frittierte Lebensmittel isst, doch Süßigkeiten werden eher selten gegessen. Man isst lieber Snacks und Knackiges, aber kaum schnelle Kohlenhydrate aus Zucker.

Wie ich gehört habe, ist sogar das Geschmacksempfinden anders. Manche Süßigkeiten werden einfach als "zu süß" empfunden. Die Auswahl an Schokolade ist in den Ländern, in denen ich war, auch viel kleiner als in Deutschland. Es gibt kaum cremige Sorten, und wenn man Nuss-Schokolade kauft, bekommt man meistens welche mit ganzen Nüssen.

Für mich ergibt sich daher die Schlussfolgerung, dass man in Asien eher slow carb lebt. Man isst so viel, dass man durch den Tag kommt, aber es gibt weder Zuckersucht, noch Abstürze des Blutzuckers, und man nimmt lieber Früchte zu sich, als auf Schokolade oder Soft Drinks zu setzen.


7.  Das Verhältnis zum Fett



Wer seine Gerichte sehr leicht auslegt, um sich vor Hitze zu schützen, wird seinen Magen nicht so schwer belasten wollen. Das ist einer der Gründe, weshalb man in Indonesien oder Malaysia oft Speisen wie Nasi Goreng zu sich nimmt, wobei es sich dabei meistens um Reisgerichte (Nasi = Reis) handelt, die scharf sind, sehr wenig Flüssigkeit (kaum Soße) beinhalten und auch ohne Käse-Dressing auskommen.

Aufgrund der weit verbreiteten Lakoseintoleranz in ganz Asien wird Käse meistens gemieden. Vielen Menschen dort erscheint Käse zu cremig und verursacht allein schon vom Geruch her starke Übelkeit.

Zwar kommt Fett gerne beim Frittieren vor, doch mir erscheint allein schon der weitgehende Verzicht auf Käse einen besonderen Einfluss auf das Gewicht der Bevölkerung zu haben. Also wieder einer der Gründe, warum Asiaten so dünn sind.


8. Essen als Familienereignis



Im Rahmen der demographischen Entwicklung wurde in Deutschland bereits argumentiert, dass die Tendenz, dass Menschen eher alleine leben und es weniger Familien gibt, einen Einfluss auf die Essgewohnheiten haben könnten.

Ich stimme dem tatsächlich zu. Wenn man auf sich gestellt ist oder die Familie keine gemeinsamen Gewohnheiten in Bezug auf das Essen haben, dann kommt es schnell vor, dass man planlos und ohne festen Rhythmus eben immer dann zum Essen greift, wenn man gerade Lust hat. Dadurch kann es vorkommen, dass man auf lange Sicht mehr zu sich nimmt, als einem gut tut.

Die asiatische Kultur ist stärker familienorientiert. Man isst sehr gerne gemeinsam und hält sich an diese Struktur. Es ist auch undenkbar, dass Kinder keine Lust mehr auf ein vernünftiges Abendessen haben, weil sie sich vorher schon mit Süßigkeiten satt gegessen haben. Das wäre gegenüber den Eltern sehr respektlos und würde sofortige erzieherische Maßnahmen nach sich ziehen.

Durch eine verlässliche Struktur werden also regelmäßig Mahlzeiten eingenommen. Das ist immerhin ein kleiner Beitrag dazu, dass Asiaten auch weiterhin dünn und schlank bleiben.


9. (Relativ) wenig Weizen



Wie ich schon beschrieben habe, essen die Asiaten viele Kohlenhydrate in Form von Reis. Eine Ernährung in Form einer Low-Carb-Diät brauchen diese Menschen nicht, weil sie nicht so viel wie wir Europäer herumliegen und in ihrer Kultur einfach mehr leisten müssen, auch körperlich. Doch wie steht es um Weizen als möglichen Dickmacher?

Weizen steht in letzter Zeit stark in der Kritik. Unabhängig davon, was man davon halten mag, kann man sicher davon ausgehen, dass Asiaten zumindest deutlich weniger Weizenprodukte essen als das Deutsche tun. Bäckereien wie bei uns gibt es dort nicht in dieser Form, die breite Auswahl an Brötchen und Brotwaren ist nicht annähernd in dieser Dimension vorhanden. Toastbrot ist weit verbreitet, aber Reis ist beliebter.


10. Gene?



Manchmal dienen genetische Faktoren als beliebte Ausrede, um einen Zustand als nicht erreichbar darzustellen und sich damit abzufinden, dass man die Vorteile anderer Menschen nicht erreichen kann. Man begnügt sich dann damit, dass Afrikaner einfach bessere Marathonläufer sind und Asiaten so dünn sind, weil das einfach in deren Natur liegt und man sowieso keine Chance habe, an dieses Ideal heranzukommen.

Doch stimmt das? Natürlich kann es sein, dass Asiaten so dünn sind, weil ihre Gene ihnen einen kleinen Vorteil verschaffen. Im Durchschnitt sind Asiaten kleiner, drahtiger und setzen anscheinend nicht so schnell Fett an. Doch ist das am Ende nicht auch die Folge eines Lebensstils, der eben nicht nur auf Herumsitzen fixiert ist? Auch eine Überlegung wert ist die Tatsache, dass Einwanderer aus asiatischen Ländern in Wohlstandsländern wie den USA ebenfalls nicht vor Übergewicht sicher sind.


Fazit



Warum sind Asiaten so dünn? Wenn man bedenkt, dass 60 Prozent der Erdbevölkerung in Asien lebt, sollte es logisch sein, dass man nicht alles auf eine einzige Ursache zurück führen kann. Doch der gesunde Menschenverstand sollte es uns ermöglichen, ein paar entscheidende Gründe aufzuführen:


  • Asiaten arbeiten länger und härter und sind mehr in Bewegung
  • Asiaten sind in der Regel nicht so reich wie Menschen aus dem Westen
  • Asiaten profitieren von einem reichen Angebot an Vitalstoffen und unverarbeiteten Lebensmitteln
  • Insgesamt haben sie ein anderes Verhältnis zur Nahrung und begeben sich nicht in eine Abhängigkeit von Fast Food, Süßigkeiten und zuckerhaltigen Getränken


Das war mein Ansatz zur Klärung der Frage, wieso Asiaten fast nie dick werden. Doch es gibt bestimmt noch viele andere Möglichkeiten, die Gründe zu erklären. Was meint ihr? Habt ihr noch Ideen oder habt ihr vielleicht sogar Erfahrungen im fernen Osten gemacht? Schreibt mir eure Kommentare!

Kommentare:

  1. eins ehr interessanter Beitrag! Vielen Dank und herzliche Grüße,
    Suse

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  2. Hi Michael,
    die aufgeführten Gründe kann ich auch so unterschreiben. Zusätzlich denke ich, dass es ebenso eine Frage des Charakters ist. Zwar sind hier nicht alle Asiaten gleich, aber diejenigen, die ich kennengelernt habe sind sehr bescheiden und zurückhaltend. So blöd das jetzt auch klingen mag, aber genauso bescheiden und zurückhaltend sind sie auch beim Essen. Überfluss oder gar Völlerei passt irgendwie nicht zu ihnen und deshalb wird halt nur gegessen, bis man satt ist und nicht mehr.
    Gruß Micha

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    1. Hallo Micha,

      interessanter Blickpunkt. Ich stimme zu, denn diese zurückhaltende Art geht sicher auch einher mit einer Denkweise, dass man nicht zu sehr negativ auffallen möchte, also zum Beispiel durch Übergewicht.

      Gleichzeitig drängt sich mir dennoch immer mehr der Eindruck auf, dass Asiaten deshalb so dünn sind, weil sie einen wahnsinnig schnellen Stoffwechsel haben und gleichzeitig viel unterwegs sind. Vermutlich multiplizieren sich diese Elemente miteinander, so dass der Effekt insgesamt viel größer ist und einige Asiaten, die ich kenne, genau deshalb wie Mähdrescher essen können :)

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  3. Ich hab fast 10 Jahre zwischen CHina und Deutschland verbracht und in dieser Zeit festgestellt, dass die Chinesen immer fetter wurden. Insbesondere die Kinder. Die kriegen ständig was zwischen die Zähne geschoben ("es ist ja das einzige"), McDonald´s, Starbucks und der ganze Müll wird als nonplusultra westlicher Kultur gefeiert und man stellt sich schon mal ne Stunde für ein beklopptes BigMac-Menü an, von dessen Preis man sich 2 vollwertige chinesische Mahlzeiten hätte kaufen können.

    Ich gehe davon aus, dass sobald die Menschen in eine Konsumgesellschaft gedrängt werden, in der sich Wohlstand und Komfortfaktor erhöhen automatisch das Körpergewicht steigert. Das fängt schon bei den Getränken an - Coca Cola ist überall... Insofern sind Deine Argumente sicher alle korrekt - aber es wird nur eine kurze Zeit dauern, bis Asien die gleichen Probleme hat wie wir. Und schauen wir mal nach Südkorea und Japan - da gibt´s diese Probleme längst.

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    1. Für mich ist Wohlstand auch einer der zentralen Punkte überhaupt. Wohlstand sorgt direkt für Zivilisationskrankheiten und Übergewicht. Gleichzeitig gehe ich davon aus, dass Wohlstand auch verbesserte Lebensumstände (Arbeitszeit usw.) bewirkt, wodurch auch in Asien das ständige "Auf den Beinen sein" enden wird, zumindest dort, wo der Wohlstand Einzug hält.

      Wir werden diese Entwicklungen bestimmt bald in einigen dieser Länder sehen. Daraus sollten wir dann Schlüsse ziehen... zu viele Menschen glauben immer noch, es seien nur die Gene.

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  4. Bin gerade für mehrere Monate in Indonesien gewesen. Die Esskultur dort ist in den Familien traditionsgemäß überhaupt nicht auf 'gemeinsames Essen' ausgelegt. Morgens wird Reis gelocht und eine vielzahl an Gemüsebeilagen, getrocknetes oder gegrilltes Fleisch, Sambal etc.Das steht den ganzen Tag für jeden zugänglich bereit und man bedient sich wenn man Hinger hat. Gemeinsam wird nur zu speziellen Anlässen gegessen. Aber die Familienmitglieder essen meist nur eine wirklich kleine Portion um ja den anderen nichts wegzuessen. Ich schätze dass diese mehreren kleinen Portionen auch besser verdaut werden können bei hiesigen Temperaturen.
    Grüße Anna

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    1. Hallo Anna,

      danke für die Erfahrungen, die du hier teilst. Ja, stimmt, ich habe auch bemerkt, dass man gerne mal was für zwischendurch bereit stellt. Ebenfalls ist mir aufgefallen, dass eben doch andere Lebensmittel gegessen werden. Dass man auf dem Sofa dauernd ungesunde Süßigkeiten und Snacks isst, kommt zumindst in dieser Häufigkeit und Intensität nicht vor. Und wenn doch, dann wird das durch Bewegung und eine sehr aktive Schilddrüse (stimuliert durch Algen, Meeresfrüchte etc.) wieder ausgeglichen. Alles in allem gibt es viele Gründe, warum Asiaten so dünn und schlank sind.

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  5. Zu Punkt 5.
    Leider sind wir in Deutschland zwangsjodiert. Was für Menschen mit Hashimoto (chronische Schilddrüsenentzündung mit Unterfunktion) und Basedow (chronische Schilddrüsenentzündung mit Überfunktion) sehr schlecht ist. Man sollte Jod meiden mit diesen beiden Krankheiten, sonst bewirkt man eine Steigerung der Entzündung. Bitte Vorsicht mit der Beweihräucherung von Jod.

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    1. Hallo und danke für den Kommentar,

      ich finde, dass Menschen mit Joderkrankungen sich der Risiken bewusst sein sollten und das auch meistens sind. Bei Allergien ist es ja auch so, dass man als Nicht-Allergiker trotzdem auf die gesundheitsfördernden Effekte mancher Lebensmittel hinweisen darf.

      Ich habe Jod sehr hochdosiert eingenommen und hatte dadurch eine spürbar stärkere Schilddrüse. Ich bin weiterhin davon überzeugt, dass Jod einer der Gründe ist, warum Asiaten so dünn sind.

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  6. Relativ geringe Mengen Fleisch könnte man noch ergänzen.

    Siehe China Study.

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  7. Hallo Michael,
    vielleicht hat es auch etwas mit den relativ wenigen Milchprodukten zu tun? Einige Low-Carber scheitern auch an Milchprodukten. Und was ich auch noch wichtig finde: Ich glaube, die meisten machen keine Diät und sind auch noch nicht mit dem Kalorien/Carb/Protein/Kohlehydrat-Drama verseucht. Vermutlich essen diese Menschen einfach, bis sie satt sind und kören dann auf. Wir wissen ja alle, das nicht nur "Mir doch alles egal" sondern auch das Diätkarusell zum dick werden führen kann.
    LG, Petra

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