Ist Low Carb Teuer Oder Günstig? Tipps Zum Geldsparen

Neulich kam die Anregung, auf diesem Blog etwas über die Frage zu schreiben, ob low carb teuer oder billig ist, und wie man vielleicht eine solche Ernährung hinkriegen kann, wenn man am Existenzminimum lebt.

Deshalb greife ich diese Idee heute einmal auf und untersuche, ob man mit wenig Geld eine kohlenhydratarme und eiweißreiche Ernährung bewerkstelligen kann, wie man sparsam Lebensmittel kauft, und worauf man im Zweifelsfall verzichten kann.


Geld sparen bei einer Low-Carb-Diät?


Low Carb Günstig Oder Teuer
Sparsam und gesund leben kann zur Herausforderung werden

Zunächst einmal möchte ich von meiner eigenen Situation erzählen, denn ich habe auch schon Zeiten mit wenig Geld zugebracht. Bevor ich mich mit alternativen Ernährungsweisen auseinandersetzte, befand ich mich in einer betrieblichen Ausbildung und musste sehr aufs Geld achten. Damals habe ich mich intensiv damit beschäftigt, wie man sparsam Lebensmittel kauft, und seit dieser Zeit ist der Kilopreis bei Lebensmitteln mein bester Freund im Supermarkt.

Übrigens habe ich einige Jahre in einem Jobcenter gearbeitet und weiß daher ziemlich genau, wie wenig Geld Menschen am Existenzminimum zur Verfügung steht, aber ich weiß auch, dass viele dieser Menschen die Tipps und Tricks beim Einkaufen entweder nicht kennen oder nicht nutzen, und viele kaufen noch dazu Fertigprodukte, statt selbst zu kochen.

Doch nun wieder zurück zum eigentlichen Thema: In meiner Zeit der Entbehrungen habe ich mir sogar überlegt, wie man sehr preiswert leben kann. Und ich muss zugeben: Die billigsten und günstigsten Rezepte waren eben nicht low carb. Als ich anfing, Preise zu vergleichen, konnte man Spaghetti für 78 Cent pro Kilo kaufen. Das sind wahnsinnige Tiefpreise, die man bei low carb so nicht erwarten kann.

Also soll eines von Beginn an klar sein: Es geht mir nicht darum, zu beweisen, dass low carb billiger sei als normales Essen. Denn das halte ich für fast unmöglich. Die eigentliche Frage für mich ist: Muss low carb teuer sein, ohne Ausnahme, oder gibt es eine günstige Version dieses Lebensstils?


Abnehmen oder Gewicht halten?



Es gibt noch eine weitere Sache, die man für sich entscheiden muss, bevor man sich fragt, ob low carb billig funktioniert. Und zwar, ob man mit der gewünschten Ernährung Gewicht verlieren will oder sein Gewicht halten möchte. Wer abnehmen will, hat den Vorteil, dass bei der Wahl der Einkäufe Gewichtsverlust im Vordergrund steht, weswegen man zugunsten einiger gesparter Euro sogar hin und wieder eine Mahlzeit weglassen kann. Wer jedoch dauerhaft kohlenhydratarm und eiweißreich leben will, der wird sicher nicht Woche für Woche immer magerer werden wollen.

Man könnte jetzt extrem pauschal sagen, dass die Low-Carb-Ernährung zum Abnehmen erst einmal günstig ist, während man bei Erhaltung des Gewichts lediglich einen Liter Rapsöl trinken muss, und alles ist gut. Aber das wäre sicher übertrieben. Erstens ist es keine besonders attraktive Art, sich zu ernähren, und für besonders gesund wird man diesen Vorschlag auf Dauer auch nicht halten.

Dennoch denke ich, dass die Grundidee möglicherweise verständlich ist: Um kein weiteres Gewicht zu verlieren, kann man während einer Low-Carb-Diät den Kalorienbedarf durch zusätzliches Fett decken. Am besten natürlich durch Lachs und Nüsse, aber die sind nicht besonders billig, wo wir wieder am Anfang wären. Andererseits: Im Salat etwas großzügiger mit Olivenöl umgehen und zu Fleischgerichten etwas mehr Kräuterbutter dazugeben, das könnte ein guter Tipp sein.


Mit Eiweiß in der Preisfalle



Eines der größten Probleme beim Geldsparen mit low carb ist, dass ausgerechnet die vermeintlich billigen Nährstoffe links liegen gelassen werden (Kohlenhydrate, teilweise auch Fett), und das wertvolle Eiweiß (aus Fleisch, Fisch, Soja) eine große Rolle spielt. So kommt einem schnell der Gedanke, dass sich eine Low-Carb-Ernährung nur für reiche Menschen eignet.

Wie also kann man sich eiweißreich ernähren, wenn Protein ein teurer Grundstoff ist?

Ich habe hierzu ein wenig gerechnet. Mal angenommen, wir wollen eine angemessene Grundversorgung mit Eiweiß gewährleisten, dann benötigen wir pro Kilogramm Körpergewicht mindestens 0,8 Gramm Eiweiß laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung. Gerne auch mehr, meiner Meinung nach. Aber wenn wir von diesem Wert ausgehen, dann werden etwa 90 bis 100 Gramm Eiweiß für die meisten Menschen genug sein (Beispiel am Körpergewicht 120 Kilo: 120 * 0,8 = 96).

Jetzt stellt sich die Frage, wie man bis zu 100 Gramm Eiweiß möglichst kostengünstig bekommt. Ich habe mir zwei mögliche Eiweißquellen angesehen und daraus meine persönlichen Schlüsse gezogen. Es gibt sicher auch noch andere Möglichkeiten, zum Beispiel Magerquark.


Fleisch und Geflügel



Der Vorteil beim Fleisch ist, dass es natürlichen Ursprungs und vielen Menschen vertraut ist. Vegetarier und Veganer müssen hier leider passen. Für alle anderen stellt sich die Frage, was das Fleisch denn kosten soll. Es kommt auf die Tierart an und auf den Teil des Tieres. Was ich jedoch beispielsweise bei Rind und Geflügel festgestellt habe, ist, dass Preise im Bereich von 7 Euro pro Kilo durchaus möglich sind.

Wenn man diese 7 Euro pro Kilo herunterrechnet auf eine Tagesration von 100 Gramm, dann sind das nur noch 70 Cent täglich. Klingt nicht nach viel, oder? Das Eiweiß ist hochwertig, allerdings muss ich als kleinen Wermutstropfen ergänzen, dass nicht 100 % vom Fleisch Eiweiß sein werden. Außerdem sind 100 Gramm, aufgeteilt auf alle Mahlzeiten des Tages, recht wenig. Also müsste man das Fleisch entweder auf mehrere Mahlzeiten am Tag verteilen, dann mit reichhaltigem Salat, oder es sich für eine einzelne warme Mahlzeit aufheben. Andererseits: Für ein paar Euro mehr gibt es mehr Fleisch auf dem Teller.

Zwischenfazit: Um täglich 100 Gramm Fleisch zu essen, muss man im Monat 3 Kilo kaufen (30 * 100 = 3000). Das kostet dann bei einem Kilopreis von 7 Euro insgesamt 21 Euro. Das Manko jedoch: Man müsste noch deutlich mehr kaufen, wenn man die empfohlene Eiweißzufuhr erreichen will. Also müsste man den Eiweißanteil im jeweiligen Fleisch ermitteln und dann die Fleischmenge errechnen. Dieses finanzielle Problem hat man jedoch so oder so, wenn man arm ist, ob low carb oder normal.

Immerhin kostet die dreifache Menge an Fleisch dann auch "nur" 63 Euro, was im Monat erschwinglich sein dürfte. Damit ist theoretisch 3 mal am Tag 100 Gramm Fleisch auf dem Teller, wenn man das möchte. Zusätzliches Problem für Umweltbewusste: Bio und billig passt meistens nicht zusammen.


Eiweißpulver



Eiweißpulver ist pro Kilo nicht so billig wie Fleisch, dafür aber konsumiert man ganz andere Mengen. Die meisten Steaks bestehen aus 150 Gramm und mehr, wenn sie satt machen sollen. Bei Eiweißshakes kann man schon mit 30 Gramm eine ganze Mahlzeit ersetzen und das Eiweiß macht auch satt.

Einige der günstigeren Eiweißshakes gibt es schon ab etwas mehr als 20 Euro pro Kilo. Dazu gehört der Champ Muscle Protein, mit dem ich meine größten Erfolge beim Abnehmen hatte. Gehen wir mal von einem Kilopreis von 22 Euro aus.

Beim Eiweißpulver haben wir zusätzlich den Vorteil, dass bereits 80 Prozent und mehr pures Eiweiß sind. Beim Champ Muscle sind es 86 von 100 Gramm.

Wenn man nun 100 Gramm Eiweißpulver pro Tag einsetzt, ergibt das eine tägliche Aufnahme von 86 Gramm Eiweiß. Man muss dafür pro Monat 66 Euro ausgeben (100 * 30 = 3000, also 3 kg). Diese 66 Euro decken monatlich den minimalen Eiweißbedarf eines Menschen, der 107 Kilo oder weniger wiegt.

Zwischenfazit: Meiner Meinung nach kann man mit Eiweißpulver den Eiweißbedarf noch relativ günstig decken, außerdem ist die Aufnahme von Protein unabhängig von der Ernährungsform sicherzustellen. Egal, ob man sich fettarm, kohlenhydratarm oder generell kalorienarm ernähren will, am Eiweiß sollte man möglichst nicht zu viel Geld sparen.

Ich habe jetzt gezeigt, wie man möglicherweise sein Geld gut einteilen kann, um den Eiweißbedarf zu decken. Doch sicherlich möchte niemand nur Fleisch und Eiweißpulver zu sich nehmen. Was kann man sonst noch günstig kaufen, zum Beispiel als Beilage?


Natürliche Lebensmittel, die günstig sind



Als ich verhältnismäßig arm war als Azubi, musste ich mir genau überlegen, was ich kaufen wollte. Ich habe dann das entdeckt, was ich seitdem als Preisknaller bezeichne. Darunter verstehe ich Lebensmittel, die pro Kilo nur 99 Cent kosten.

Ich habe in den letzten Jahren immer wieder solche Preisknaller gesehen. Manchmal gibt es Bananen für 99 Cent (es kommt eventuell auf die Saison an), manchmal gibt es Karotten für unter einem Euro, häufig auch Zwiebeln und Kartoffeln, besonders in großen Säcken, und im Sommer schmeißen sie manchmal mit Äpfeln um sich.

Nicht alle diese Lebensmittel sind streng genommen low carb, wobei es sicherlich auch auf die Menge ankommt. Eine große Kartoffel, hin und wieder als Beilage zum Fleisch, ist sicher besser als dieselbe Menge Pommes, wenn man auf seine Gesundheit achten will. Insgesamt jedoch halten Supermärkte immer wieder solche Knaller bereit, man sollte also die Augen offen halten. Wichtig: Auf den Kilopreis achten, nicht auf den Stückpreis.

Leider gilt auch hier: Bio-Lebensmittel sind relativ teuer im Vergleich. Man muss sich entscheiden, ob man Bio-Ware will oder lieber Geld sparen möchte. Mit Hartz IV am Existenzminimum kann man sich den Luxus dieser Wahl oft nicht leisten. Auch wichtig: Wo kaufe ich ein? Einige Supermärkte bieten bestimmte pflanzliche Lebensmittel nur in Bio-Qualität an. Man muss sich also anderweitig umschauen.

Weitere günstige Lebensmittel gibt es auch. Nicht alle davon müssen unbedingt unter einem Euro kosten. Auch Lebensmittel mit bis zu 4 Euro pro Kilo können gut sein. Neben den genannten Zwiebeln und Karotten sind auch grüne Bohnen in der Dose und nährstoffarme Salate zu empfehlen, und Fleischtomaten zum selber Abwiegen sind günstiger als fertig verpackte Cocktail-Tomaten.

Wem der Preisvergleich schwer fällt, kann sich merken, dass bestimmte Marken günstig sein können. Zum Beispiel sind die "Ja"-Produkte meiner Erfahrung nach relativ billig, stehen aber meistens ganz unten im Regal und sind fast schon versteckt.


Eiweiß mit günstigen Lebensmitteln zu Rezepten kombinieren



Der nächste Schritt wäre jetzt, sich Rezepte zu überlegen, mit denen man ganz minimalistisch zu Werke gehen kann. Wer Fleisch mag, kann dieses dann mit einem günstigen Gemüse als Beilage kombinieren. Es gibt viele Kombinationsmöglichkeiten mit verschiedenen Salaten. Auch Fleisch nur mit knusprig gebackenen Zwiebeln schmeckt mir gut.

Um die Rezepte abzurunden, eigenen sich Olivenöl, Kräuterbutter und vielleicht hin und wieder ein frischer Bund Basilikum oder ähnliches. Eine Packung Kräuter kostet zwar auch oft einen ganzen Euro für relativ wenig Gewicht, lässt sich aber auf ein paar Mahlzeiten aufteilen.

Wer auf Eiweißshakes setzt, trinkt den Shake zur Eiweißversorgung und ernährt sich ansonsten von viel Gemüse und grünen Salaten.


Wasser ist praktisch kostenlos



Auch, wenn es manche nicht mögen: Leitungswasser wird in Deutschland streng kontrolliert und gilt als unbedenklich. Mag sein, dass manche sich nicht darauf einlassen wollen, aber ich habe mich jahrelang mit Leitungswasser "über Wasser gehalten" und lebe noch. Man kann sich auch Brausetabletten zulegen, um etwas Geschmack hineinzubringen, und natürlich kann man sich selbst auf Hartz-IV-Niveau noch hin und wieder eine Cola Zero leisten.


Geht die Rechnung auf?



Das ist die Frage, die sich jeder selbst stellen muss. Es kommt sicher darauf an, wie viel man täglich zu sich nimmt, auf welche Lebensmittel man zurück greift, und ob man abnehmen oder sein Gewicht halten will.

Ich habe bereits berechnet, dass man beispielsweise mit 60 bis 70 Euro monatlich den Eiweißbedarf einer Person decken kann. Hinzu kommen Kosten für Gemüse und Obst, durch die man in der Lage sein sollte, den Mindestbedarf an Vitaminen und Mineralien abzudecken (zumindest nach deutschem Standard).

Wenn man sich an die Preisknaller hält, kann man jeden Tag reichhaltig essen. Ein Kilo verteilt auf drei Mahlzeiten bedeutet 333 Gramm Essen plus 30 Gramm Eiweißpulver oder ein Stück Fleisch. Für nur einen Euro mehr gibt es ein ganzes Kilo Zwiebeln oder ähnliches mehr.

Das heißt natürlich nicht, dass man am einen Tag ein Kilo Zwiebeln isst, am nächsten Tag ein Kilo Karotten. Das wäre ja Quatsch. Aber sich einmal pro Woche mit einer Auswahl günstiger Gemüse- und Obstsorten eindecken macht den Alltag meiner Meinung nach abwechslungsreich. Auch bei den Eiweißquellen kann man variieren. Mal gibt es günstiges Fleisch, mal Eiweißpulver, hin und wieder vielleicht auch Eier, Fisch oder Magerquark. Man muss sich nur informieren, was billig genug für den kleinen Geldbeutel ist.


Planung ist wichtig



Hier ein ganz wichtiger Tipp aus meiner Sicht: Vorräte anlegen und viele günstige Lebensmittel auf einmal kaufen. Wenn man viele Dosen mit grünen Bohnen hat, im Kühlschrank viele günstige Gemüsesorten vorliegen und man ganz unkompliziert verschiedenen Kombinationen ausprobieren kann, dann ist das besser, als jeden Tag in der Woche mit leerem Magen vor dem Kühlschrank zu stehen, nur um dann eben doch die nächstbeste Fertigmahlzeit zu kaufen, die dann auf monatliche Sicht mehr kostet.

Wer die Preise früh prüft, sich Rezepte nach dem Baukastenprinzip zusammenstellt und immer die günstigsten Lebensmittel wählt, kann sparsam und mit wenig Geld davonkommen. Das gilt dann sogar für eine Low-Carb-Diät.


Weitere sinnvolle Lebensmittel



Wir haben jetzt Eiweiß und vitalstoffreiche Pflanzen als mögliche Nahrungsmittel abgedeckt und festgestellt, dass es am Trinken auch nicht scheitern soll. Doch noch andere Lebensmittel können interessant sein, wenn man sparen will.

Ballaststoffe sind hilfreich, weil sie lange satt halten und wenig Energie liefern. Das ist für all jene praktisch, die nicht nur Geld sparen, sondern auch abnehmen wollen. Für Sparfüchse eignet sich hier eine Packung Weizenkleie. Das ist zwar kein echter Preisknaller, hält aber eine Weile und man greift nicht so schnell zum Essen. Lässt sich gut in Eiweißshakes mischen.


Was ist mit all den empfohlenen Produkten?



Manche werden sich vielleicht fragen: Wenn es doch so billig geht, warum dann all diese Produkte kaufen, die im Zusammenhang mit low carb immer empfohlen werden?

Die Sache ist die: Es kommt immer darauf an, was man sich selbst leisten kann und möchte. Wenn es in erster Linie um das Abnehmen geht, braucht man nicht zwingend Nahrungsergänzungsmittel, und spezielle Ersatznahrung wie Low-Carb-Nudeln oder Low-Carb-Brot kann man auch weglassen, wenn man will. Allerdings können diese Dinge erstens auf Dauer sinnvoll sein (Vitamine zum Beispiel für eine verbesserte Versorgung), und zweitens können sie den Alltag erleichern (Low-Carb-Nudeln beispielsweise, damit man auch mal wieder etwas mit Nudeln essen kann, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben).

Ich selbst gebe gerne etwas mehr Geld aus, um meine Versorgung mit Vitalstoffen sicherzustellen, und gerne koche ich aufwendige Rezepte, in denen auch mal Low-Carb-Nudeln oder Low-Carb-Brot vorkommen. Man kann das alles tun, muss es aber nicht. Wie viel man bereit ist auszugeben, hängt also von jedem selbst ab. Sowohl von den Wünschen auf der einen Seite, als auch von den finanziellen Möglichkeiten auf der anderen Seite.


Fazit



Nun, ist low carb teuer oder billig? Ich maße mir nicht an, zu sagen, dass es leicht ist, aber mit ein wenig Disziplin und vorausschauender Planung kann man meiner Meinung nach schon ein paar Euro sparen und gleichzeitig eine Ernährung auf Basis des Low-Carb-Prinzips erreichen. Wie schon gesagt: Normale Nudeln werden immer billiger sein als Eiweißnudeln. Mit Kohlenhydraten ist es billiger und einfacher als ohne. Aber mit ein wenig Übersicht über die Palette an Lebensmitteln, die sich regional und saisonal bieten, kann man bares Geld sparen.

Ich kann mir gut vorstellen, dass es zu diesem Thema viel Gesprächsbedarf gibt. Eine Diskussion in den Kommentaren ist für mich in Ordnung. Ich bitte nur darum, sachlich zu bleiben und möglichst konstruktiv zu agieren (zum Beispiel: wenn meine Vorschläge "schwachsinnig" sind, was wäre dann besser?). Vielleicht gibt es ja einige Tipps von anderen Lesern. Ich bin gespannt.

Kommentare:

  1. Hallo. Ein interessanter Beitrag.Ich selbst mache seit einiger Zeit erfolgreich Low Carb und lebe von azubi Gehalt, dass aber noch vom Jobcenter aufgestockt wird. Sicherlich habe ich Einschränkungen und muss Abstriche machen. Aber ich kann dir ja beschreiben , wie ich mit wenig Geld auskomme. Morgens trinke ich immer einen Shake ( der von dir empfohlene Muscle90 Shake) mit Leinsamen. Leinsamen kaufe ich immer ganz und kosten pro Tüte 1.30 (werden im Mixer mit geschrotet). Im Supermarkt kaufe ich mir stets Gemüse aus dem Angebot, Tomaten , Zwiebeln und Salate sind immer erschwinglich. Gemüse aus der TK wird auch oft übersehen. Ein reisen Beutel Kaisergemüse, von dem man sich mehrere Beilagen machen kann und dazu noch top Nähwerte hat, kostet gerade mal 1,30.Fleisch kauf ich mir beim disounter. Meistens Hähnchen oder Pute. Auch diese sind erschwinglich und aufteilbar. Eier sind meine Allroundtalente. Gekocht oder gebraten mit Tomaten u. Zwiebeln oder Speck liefern sie eine gute Mahlzeit. Nicht zu vergessen sind die Thunfischdosen , die man sich für 1,10 kaufen kann. Aus Thunfisch mache ich Frikdallen , Pizzaboden für eine Low Carb Pizza oder als Eiweißbombe in den Salat. Da ich morgens immer den Shake trinke, hab ich also noch 2 Mahlzeiten abzudecken. Das funktioniert und ich sage, auch mit wenig Geld ist Low Carb umzusetzen und immer noch viel gesünder als meine vorherige Ernährung.Noch ein Lob an dich:11 kg weniger dank deiner Seite :)))

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    1. Danke für deine Ausführungen. Schön, dass du dich gemeldet hast. Deine Tipps sind nicht schlecht, besonders an die Tiefkühlkost und den Thunfisch habe ich selbst nicht gedacht, sind aber gute Möglichkeiten.

      Danke für das Lob. Aber den Gewichtsverlust hast du natürlich in erster Linie selber geschafft, denn man muss meine Tipps ja auch umsetzen. Mach weiter so!

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  2. Hallo du hast da einige gute Tipps gegeben
    ich kann noch empfehlen Sojamehl zu kaufen ist zwar recht teuer 4- - 5 Euro das Kilo hält sich aber sehr lange und ist vielseitig einsetzbar (Pfannkuchen, Panade, Brot backen, Pommes, etc) so lassen sich viele Lebensmittel ersetzen auf die man sonst verzichten müsste, außerdem liefert Sojamehl auf 100g über 40g Eiweiß.
    Also abnehmen während man Käsekuchen und Pizza ist kein Problem :)

    Viel Erfolg an alle Mitstreiter

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  3. Hallo,
    wir machen jetzt seit einer Woche die Low Carb Diät!Bin jetzt aber ein wenig hin und hergerissen bezüglich der Milchprodukte,denn in dem einen Forum liest man,man soll wenig Milchprodukte zu sich nehmen und im anderen sollst du wieder reichlich Milchprodukte konsumieren!Was genau empfiehlt sich da nun?Und dann wird gesagt dass manche Beeren top sind für eine Quarkspeise,aber welche werden nicht gesagt...Ist es wirklich so dass man wenig bis gar kein Obst essen soll?Wäre für mich eine Strafe ��Und wie schaut es mit Zitronenscheibe im Wasser oder Tee aus?Wir haben knapp 2 kg in einer Woche abgenommen Ziel sind ca. 10-15 kg.Die ersten Tage waren schon anstrengend weil wir viel Müde waren und und Kopfschmerzen plagten,aber jetzt macht es Spaß und wir sind echt motiviert!Es ist wirklich spannend zu sehen wie vielseitig die Ernährung auch ohne Kohlenhydrate sein kann!
    Vielen Dank für deine Tipps und deine Seite,ist wirklich spitze!

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    1. Hallo Bianca,

      bei Milchprodukten gibt es ein paar Dinge zu beachten:
      1. Es gibt verschiedene Sorten, was die Nährwerte angeht. Magerquark, Hüttenkäse etc. haben wenig Kohlenhydrate und viel Eiweiß, sind also im Bereich der Nährstoffe gut.
      2. Milch kann man zwar für Eiweißshakes benutzen, die hat aber doch etwas Zucker. Kann man nehmen, aber wenn man Shakes mit kaltem Wasser aushält, dann ist Wasser optimaler.
      3. Danach gehen die Meinungen auseinander. Manche sagen, Milch führt zu Blähbauch und viele Menschen haben Laktoseintoleranz, ohne es zu wissen. Es gibt auch Meinungen, dass Milchprodukte an sich nicht gut für den Menschen seien. Ich sehe das mit etwas Abstand: Für mich zählen in erster Linie die Nährwerte, also Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate. Daran orientiere ich mich. Mein Tipp an dich: Mach das, was du selber möchtest. Wenn du Milchprodukte magst, nimm sie, aber orientiere dich an den Nährwerten, die für low carb geeignet sind.

      Beeren gehören ingesamt zu den Obstsorten, die nicht ganz so viele Kohlenhydrate haben. Vielleicht hilft dir mein Artikel:

      http://dukannstes.blogspot.sg/2013/11/low-carb-obst-13-fruchte-die-unter-10.html

      Es gibt bei Obst zwei Dinge, die du beachten solltest: Kohlenhydrate pro 100 Gramm und Verzehrmenge. Wassermelone zum Beispiel wird von der Menge her sehr viel gegessen, auch wenn vielleicht nicht ganz so viele Kohlenhydrate auf einmal drin sind.

      Also Obst geht schon, es ist eben nur wichtig, dass man einmal pro Woche auf die Waage geht und sich fragt: "Klappt es so, wie ich es mache?" Das kann bei jedem etwas anders sein.

      Zitronenscheibe im Wasser oder Tee ist gar kein Problem. Zitronen sind ja gesund und ich benutze den Saft relativ häufig.

      Mach weiter so, lass dich nicht zu sehr von den Regeln beeindrucken, denn am Ende geht es in erster Linie darum, von den vielen möglichen Wegen den zu finden, der zu einem passt. Das Grundprinzip sind die Nährstoffe (Fett, Eiweiß, Kohlenhydrate) und dass man bei Vitaminen und co. nicht Mängel entwickelt. Viel Erfolg und lies dich immer weiter schlau!

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  4. Hallo Michael,
    vielen Dank für deine Antwort!
    Wir haben mit der Ernährungsumstellung in unserem Urlaub begonnen und seit einer Woche gehe ich wieder arbeiten.Jetzt ist es so dass ich stetig wieder zunehme obwohl ich genauso esse wie im Urlaub...Mache ich etwas falsch?Wir essen Morgens Quark mit Beeren oder Selbst gebackenes Low Carb Brot mit Wurst oder Käse,Mittags gibt es meistens leckeres Gemüse mit Fisch oder Fleisch und abends verschiedene Salate mit Ei oder Hirtenkäse oder Fisch/Fleisch.Wir Speisen drei mal am Tag alle 5 Stunden...Im Urlaub haben wir knapp vier Kilo abgenommen,aber seitdem ich wieder arbeite sind die vier Kilo fast wieder drauf :-(
    Hast du eine Idee woran das liegen könnte?
    Lieben Gruß und vielen Dank schon mal!
    Bianca

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    1. Hallo Bianca,

      manchmal ist es schon komisch, wie dieselbe Ernährung manchmal unterschiedliche Ergebnisse bringt. Es kann natürlich sein, dass der Körper irgendwann etwas mehr auf Sparflamme geht, wenn die Kalorien zu weit nach unten gehen. Könnte das eine Ursache sein? Manchmal versuche ich, den Rhythmus zu brechen und einfach mal ganz anders zu essen. Man kann dann z.B. mehr Öle im Salat essen, etwas üppiger essen, weiterhin aber gesund, z.B. mit viel Obst und Gemüse. Dass du zunimmst, wundert mich allerdings schon, denn meistens ist die Stagnation das Problem und nicht, dass man wieder zulegt. Vielleicht kann ein Hausarzt mal die Werte (Schilddrüse beispielsweise) prüfen.

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