Low-Carb-Schokolade Selber Machen - 4 Rezepte

Dies ist bereits der zweite Teil meiner Reihe darüber, wie man Low-Carb-Schokolade selber machen kann. Im ersten Teil erklärte ich bereits die Grundlagen der Schokoladenherstellung für zu Hause. Nun sollen weitere Rezepte für Fortgeschrittene folgen, denn ich habe viel ausprobiert!

Seit ich das letzte Mal darüber geschrieben habe, wie man Low-Carb-Schokolade selbst machen kann, haben sich einige Neuerungen ergeben. So habe ich zum Beispiel erstmals Low-Carb-Sahnepulver benutzt, welches Schokolade noch cremiger macht, habe Stevia als flüssiges Süßungsmittel getestet und habe sogar Schichtnougat ausprobiert!

Stevia hatte eine gute Süße, aber zwei Probleme: Bei hoher Dosierung gab es Magenschmerzen, und weil die Tropfen praktisch nichts wiegen, musste man andere Zutaten höher gewichten, um auf 260 Gramm (entspricht zwei Füllformen) zu kommen. Das Sahnepulver hingegen hat mich bei korrekter Dosierung total überzeugt. Und Schichtnougat erkläre ich gleich noch.

Nun will ich aber die Rezepte erklären! Hier sind vier weitere Rezepte, wie man Low-Carb-Schokolade selber herstellen kann! Woher man die Zutaten bekommt, zeige ich am Ende des Artikels.

Kleiner Tipp vorab: Es lohnt sich, im Supermarkt Walnussöl zu kaufen, denn ein kleiner Schuss davon kann dabei helfen, eine etwas zu fest gewordene Schoko-Masse flüssiger zu machen.


Rezept #1 - Cremige Nuss-Nougat-Schokolade


Low Carb Nuss-Nougat-Schokolade
Nuss-Nougat-Schokolade

Diese Nougatschokolade war mein Ziel, als ich mit der Schokoladenherstellung begonnen habe. Meine Inspiration für diese Sorte waren cremig weiche Nougatriegel aus dem Supermarkt, die sündhaft süß und zart im Schmelz waren. Viele kennen solche Riegel, zum Beispiel diesen von Viba.

Ich habe mir deshalb die Zutatenliste verschiedener Nougatriegel und Nuss-Nougat-Schokoladen angesehen und bei meinem Rezept die Mengenverhältnisse in etwa nachempfunden. Später zeigte sich dann jedoch, dass das Geschmackserlebnis auch dann überzeugend war, wenn nicht so viel Süße vorhanden war. Der cremige Charakter stand im Vordergrund.

Die Zutaten sehen folgendermaßen aus:

  • 100 g Nussmus (siehe: Anleitung für Mus)
  • 75 g Kakaobutter
  • 45 g Sahnepulver
  • 40 g Xylit oder Erythrit

Die Färbung der Nougatschokolade wird übrigens vom Nussmus entschieden. Zum Einen kommt es auf die Sorte von Nüssen an, die man wählt, zum Anderen darauf, wie lange und heiß man die Nüsse vorher geröstet hat.

Die Zubereitung ist ansonsten einfach: Nussmus, Kakaobutter, Sahnepulver und den Zuckerersatzstoff abwiegen und in ein Gefäß füllen, welches dann in ein warmes Wasserbad auf einem Herd eingelassen wird. Es darf zu keinem Kontakt zwischen den Zutaten und dem Wasser kommen. Der Herd sollte auf einer niedrigen Stufe (1-3) eingestellt sein, so dass die Zutaten langsam schmelzen. Hin und wieder mit einem Löffel umrühren. Später in die Schokoladenformen abgießen und für mindestens 45 Minuten in den Kühlschrank stellen

Wer möchte, kann die Gewichtung der Zutaten variieren. Wichtig sind nur zwei Dinge: Erstens muss genug Kakaobutter da sein, um die Schokolade bei Raumtemperatur in festem Zustand zu halten. Zweitens darf nicht zu viel Sahnepulver hinzugefügt werden, weil die Masse sonst zu zäh wird und sich nicht mehr gießen lässt.


Rezept #2 - Schokolade mit gehackten Nüssen


Low Carb Schokolade mit gehackten Nüssen
Low-Carb-Schokolade mit gehackten Nüssen

Es handelt sich hierbei um eines der Rezepte von Low-Carb-Schokolade, bei denen man bei der Zubereitung nur ein wenig abweichen muss. Zwar habe ich auch die Zutaten ein wenig abgewandelt im Vergleich zu vorherigem Rezept, aber im Prinzip ist nur ein Unterschied entscheidend: Das man die Nüsse unterschiedlich verarbeitet.

Hier die Zutaten:

  • 100 g geröstete Nüsse, davon 50 g gehackt und 50 g zu Mus weiterverarbeitet
  • 70 g Kakaobutter
  • 40 g Sahnepulver
  • 40 g Erythrit oder Xylit
  • 10 g Kakaopulver schwach entölt
  • 1 Päckchen Vanille-Aroma

Es ist möglich, einzelne Zutaten wegzulassen und die Gewichtung zu ändern. Beispielsweise kann man das cremige Sahnepulver weglassen und die dadurch fehlenden 40 Gramm verteilen auf den Zuckerersatz (macht das Rezept durch die Zuckerkristalle knuspriger), gehackte Nüsse (ebenfalls knuspriger), Mus (aromatischer) oder Kakaopulver (herber). Es gibt grenzenlose Möglichkeiten der Feinabstimmung.

Bei der Zubereitung ist zu beachten, dass man 100 Gramm Nüsse zunächst röstet (20 Minuten wahlweise bei 150 bis 180 Grad, je nach Wunsch der Geschmacksintensität und Färbung) und dann in den Mixer gibt. Die ersten 50 Gramm mixt man ganz grob und entfernt sie aus dem Mixer. Die nächsten 50 Gramm werden fast schon "molekular" zerkleinert, bis sie zu Mus werden. Danach einfach wieder alle Zutaten gemeinsam einweichen und in Formen abfüllen sowie für mindestens 45 Minuten im Kühlschrank abkühlen lassen.


Rezept #3 Weiße Low-Carb-Schokolade


Low Carb Weiße Schokolade
Weiße Schokolade low carb

Bei diesem Rezept habe ich zunächst einige Fehler gemacht, die man jedoch vermeiden muss. Ich ging davon aus, dass dies eines der Rezepte wäre, die extra cremig sein müssen, deswegen habe ich 80 Gramm Sahnepulver benutzt. Das war jedoch zu viel und die Schoko-Masse ließ sich kaum abfüllen.

Die Besonderheit von weißer Schokolade ist, dass von der Kakao-Pflanze nur das Fett, also das Kakaoöl in getrockneter Form (Kakaobutter) benutzt wird. Der eigentliche Kakao, also das Kakaopulver, kommt nicht vor.

Weiße Schokolade ist damit sehr reichhaltig, enthält viele Kalorien und ist im Supermarkt sogar noch eine Zuckerbombe.

Meine Abwandlung ist da etwas gemäßigter und passt besser, wenn man Low-Carb-Schokolade selber machen will.

Zutaten:

  • 60 g weiße Mandeln
  • 90 g Kakaobutter
  • 50 g Sahnepulver
  • 60 g Erythrit

Eine weitere Besonderheit, wenn man weiße Schokolade selbst machen will, ist, dass hier weiße Mandeln zum Einsatz kommen. Man kann diese zwar auch weglassen und dafür Kakaobutter höher dosieren, aber für den Geschmack nehme ich gerne diese Nüsse.

Worauf man dabei achten muss: Die weißen Mandeln müssen nicht geröstet werden, ihre Farbe würde sich sonst verdunkeln. Jedoch können die Mandeln sehr trocken sein, wenn man sie zu Mus mixen will. Einfach weiter mixen, bis das Ergebnis einigermaßen breiig ist. Es ist in Ordnung, wenn kein total flüssiges Mus herauskommt, man kann die Zutaten nachher im warmen Wasserbad gut vermengen.

Das Prozedere ist dasselbe wie sonst auch: Zutaten erwärmen, bis sie flüssig sind, gut durchrühren, abfüllen. Fertig!


Rezept #4 - Nougatschokolade mit Schichtnougat


Nougat-Schokolade Schichtnougat
Verschiedene Variationen von Schichtnougat

Wie man an meinem Foto sehen kann, habe ich die Formen in verschiedener Weise abgefüllt. Low-Carb-Schokolade selbst machen ist manchmal eine Herausforderung, und dies hier ist die Meisterprüfung. Es gibt einige zusätzliche Arbeitsschritte, die man gehen muss, aber all das kann auch Spaß machen.

Zunächst einmal sei gesagt, dass es hierfür keine einheitliche Rezeptur gibt. Ich habe also nicht festgelegt, wie viel Gramm ich wovon nehme. In der Küche habe ich ganz nach Gefühl gearbeitet, aber trotzdem will ich meinen Weg zum Schichtnougat natürlich erklären und beispielhaft auch die Mengenangaben demonstrieren. Wie gesagt soll dies nur beispielhaft erfolgen.

Man hat zunächst die leere Schokoladenform vor sich liegen. Entscheidend ist jetzt, dass man diese Formen schrittweise abfüllt. Aus Erfahrung weiß ich, dass der unterste Teil der Form gut gelingen muss, da die Praline sonst zerbröselt, wenn man sie aus der Form drückt. Also wird der unterste Teil der Form (was am Ende der Kopf der Praline wird, siehe Bild) mit reinster Kakaobutter plus etwas Kakaopulver gefüllt.

Das heißt also am Anfang: Etwas Kakaobutter (z.B. 50 Gramm) mit etwas Kakaopulver (etwa 10 Gramm) erwärmen und damit jede Zelle der Schokoladenform so füllen, dass der Boden der Form vollständig bedeckt ist.

Nun kommt bereits der nächste sehr wichtige Schritt. Jedes Mal, wenn eine Schicht aufgetragen wurde, muss die Form abkühlen. Je länger die Form abkühlen konnte, desto deutlicher sind nachher die Konturen vom Schichtnougat voneinander abgegrenzt. Am besten eignet sich dafür die Gefriertruhe, dann dauert es nicht so lange. Empfehlenswert sind mindestens 15 Minuten zwischen den Arbeitsschritten.

Sobald die erste Schicht fest ist, kann eine weitere Schicht folgen, die nun aber ganz anders aussehen sollte. Wichtig jetzt ist, dass man bei jeder Schicht immer auch etwas Kakaobutter benutzt, denn wenn man zum Beispiel eine Schicht komplett aus Nussmus machen würde, wäre die Praline nachher an dieser Stelle bei Zimmertemperatur zu weich.

Für die nun kommende Schicht könnte man zum Beispiel so vorgehen: 40 Gramm Kakaobutter plus 20 Gramm Haselnussmus und 20 Gramm Xylit. Dieses Mus muss wirklich sehr flüssig püriert sein, damit es gut in die Form tropft. Beide Zutaten vermengen, in Wasserbad erhitzen und in die vorgefüllte Form abfüllen. Wieder in die Tiefkühltruhe.

Und weiter geht es. Wie wäre es mit einer sehr hellen Schicht zwischendurch? Also zum Beispiel 50 Gramm Kakaobutter plus 10 Gramm Sahnepulver und 20 Gramm Xylit. Die gleichen Schritte wie vorher durchführen und wieder abkühlen.

Allmählich füllt sich die Form nun. Vielleicht haben wir noch Platz für eine weitere Phase. Also zum Ende hin vielleicht noch ein fester, dunkler Abschluss. 40 Gramm Kakaobutter plus 10 Gramm Kakaopulver und 10 Gramm Xylit.

Wer mitgerechnet hat weiß, dass ich jetzt bei 260 Gramm angekommen bin. Das sollte ausgereicht haben.

Am Ende hat man ein sehr interessantes Geschmackserlebnis, bei dem es sogar zu verschiedenen Knackpunkten kommen kann, je nachdem, wie weich manche Abschnitte gegenüber anderen sind. Auf jeden Fall kann man besonders optisch beeindrucken.  Dieses Rezept ist gut dafür geeignet, wenn man jemandem eine Freude machen will.


Woher bekommt man die Zutaten?



Einige der Zutaten kann man direkt im Supermarkt bekommen. Dazu gehören die Nüsse, aus denen man das Nussmus selbst herstellen kann, sowie Kakaopulver "schwach entölt" und beispielsweise Vanille-Aroma.

Einige andere Zutaten für die Rezepte sind schwer zu bekommen. Ich kann mir zwar vorstellen, dass manche Städte (besonders Metropolen wie Berlin) einige dieser Zutaten in speziellen Reformhäusern und Low-Carb-Shops anbieten, dafür müsste man aber wahrscheinlich erst eine Weile suchen.

Um es leichter zu machen, habe ich bereits eine Liste bei Amazon angelegt.

Dort sind die wichtigsten Zutaten aufgelistet, so dass man diese bestellen kann. Es handelt sich dabei auch um genau die Produkte, die ich selbst benutzt habe, um Low-Carb-Schokolade selber machen zu können. Viel Spaß beim Nachmachen und bitte in Maßen genießen, nicht in Massen!

Kommentare:

  1. Hey, hey,
    schön, dass du es geschafft hast, so viel abzunehmen! Ich arbeite noch dran ;) 25 Kilo runter, jetzt gehts an die letzten zehn. Deine Seite ist sehr schön und es ist toll, dass du deine Erfahrungen mit anderen teilen möchtest.

    Allerdings hätte jetzt gerne mal was gewusst: Mandeln, Butter, Sahnepulver haben alle neben Fett, Fett und Fett auch einige Kohlenhydrate, die sich nicht verstecken lassen. Ich mein, auf 100 g von deinen süßen Pralinchen hat man etwa 15 g KH und 48 (!) g Fett. Deine Größen beziehen sich auf 260 g. Zum Vergleich: eine Portion Kartoffelpüree (100 g) hat 15 g KH und einen Fettgehalt von 2,8 g. Selbst eine Portion Obazda hat 21 g Fett und 1 g KH – und Obazda ist ja auch Fett pur. Ich mein, deine Seite ist echt cool, aber du hast bisher keine Nährwertangaben gemacht oder? Das ist schade, weil ich mich bei solchen Angaben ein wenig veräppelt fühle. :( Schade.

    Lieben Gruß
    Jenni

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    1. Hallo Jenni,

      in dem vorigen Artikel, den ich zu Beginn erwähne, gibt es Nährwertangaben, und bei dem Rezept dort, welches denen in dieser Liste nicht zu unähnlich ist, hat man pro 100 Gramm nur 3,15 "echte" Gramm Kohlenhydrate. Weitere Kohlenhydrate kommen durch Erythrit und Xylit, wobei ersteres, wenn man es benutzen will, gar keine Kalorien hat und die Kohlenhydrate somit nicht zählen.

      Der Fettgehalt ist in der Tat hoch. Es kommt aber immer auch auf die Absicht und auf die Anwendung an. So habe ich für mich festgestellt, dass diese Pralinen gut als Nachtisch geeignet sind, denn wenn ich mal nicht nur Eiweißshakes trinke, sondern mir eine Low-Carb-Mahlzeit mache, dann fehlt mir immer etwas Süßes. Deswegen kann ich eine oder zwei Pralinen essen, und das Geschmacksempfinden es befriedigt.

      Andererseits kann ich mir sogar eine komplette Ladung (260 Gramm) mit meiner Frau teilen an Tagen, an denen es für mich in Ordnung ist, wenn ich nur mein Gewicht halten will.

      Für mich stand im Vordergrund, dass es Möglichkeiten geben sollte, Süßigkeiten zu essen, ohne dass der Blutzuckerspiegel so verrückt spielt, dass man immer mehr haben will. Denn genau das ist mir schon passiert und hat dann sogar meine Diät für Monate kaputt gemacht, weil ich wieder schokoladensüchtig wurde. Das ist jedoch mit diesen Pralinen nicht der Fall.

      Ich stimme mit dir aber auf jeden Fall überein, dass es wichtig ist, sich die Nährwertangaben bewusst zu machen in Hinblick darauf, was man dann mit dieser Low-Carb-Schokolade machen darf und was man eher vermeiden sollte, wenn man z.B. abnehmen will. Denn dann ist es tatsächlich so, dass jeden Tag 260 Gramm davon nicht dauerhaft geeignet sind.

      Danke für das Lob für meinen Blog :)

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    2. Ich schreibe jetzt zum dritten mal :D Irgendwas klappt nicht.. egal!

      Ich finde die Rezepte super. Und gerade der hohe Fettanteil ist meiner Meinung nach gut.

      Für mich geht LC nur zusammen mit HF. Deswegen finde ich es perfekt. In Europa wird Fett immer blind verteufelt... naja, was will man machen^^ Man kann sich nur selber weiter bilden und das richtige für sich finden. Ich nehme mit LCHF sehr gut ab.

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    3. Hallo Lea,

      Kommentare werden von mir immer erst im Nachhinein freigeschaltet, deshalb die Verzögerung.

      Ich stimme dir zu: Low Carb Schokolade ist eine gute Sache, wenn man sich für Low Carb interessiert. Fett ist nicht grundsätzlich schlimm, denn es macht ja satt und schont den Blutzuckerspiegel. Ich denke, man kann mit dieser Schokolade gut zurecht kommen, muss aber beim Abnehmen ein wenig darauf achten, dass man nicht zu viel von dieser Schokolade isst, denn abgesehen vom Prinzip "wenig Zucker, viel Fett" muss natürlich die Kalorienbilanz zumindest im Kern berücksichtigt werden. Aber das lässt sich zum Glück bei Low Carb Schokolade leichter kontrollieren als bei zuckerreicher Schokolade.

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  2. Ich habe low carb gerade erst für mich entdeckt und in der ersten Woche 2,5 kg abgenommen. Damit mich der Süßhunger nicht aus der Bahn wirft, habe ich heute Pralinen gebastelt. Sehr gut! Und ich kann sie essen, ohne sofort auf Nachschub zu gieren.
    Danke für deine tollen Hinweise und Rezepte!
    Liebe Grüße
    Gerda

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  3. hallo,
    vielen Dank für Deine Schokirezepte, die ich gerne mal ausprobieren möchte. Leider weiß ich so garnicht, wo man Sahnepulver (am liebsten in Bioqualität) kaufen kann. Im Netz bin ich nicht fündig geworden. Hast Du da einen Tipp für mich?

    herzliche Grüße
    Chris

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    1. Hallo Chris,

      ich habe das Sahnepulver bei Amazon bestellt. Es gibt dort bestimmt zwei bis drei Anbieter oder mehr. Ich weiß nicht, ob es sich dabei um Bio-Qualität handelt, aber geschmacklich war das auf jeden Fall super.

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  4. Hallo Michael,
    dein blog hat mich zutiefst beeindruckt und ist super hilfreich für mich. Ich habe in den vergangenen 7 Monaten mit meiner Ernährungsumstellung auf Low Carb, 44 Kilo abgenommen, ca 20 Kilo sollen noch runter. Seit 2 Wochen teste ich nun deine Schokoladen Rezepte und bin mega begeistert, endlich mal wieder Schokolade.....was für Geschmacksexplosion :) Vielen Dank für deine tollen Tipps und Rezepte! Alle deine Schoki Rezepte funktionieren übrigens auch mit dem deutlich günstigeren Kokosfett, schmecken aber mit Kakobutter deutlich besser. Auch die Herstellung der Nussmuse ist denkbar einfach und natürlich viel Kostengünstiger als das gekaufte Mus.
    Vielen Danke und herzliche Grüße
    Sanny

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    1. Hallo Sanny,

      freut mich sehr, dass dir die Schoko-Rezepte so gut gefallen. Sie sind ja nicht jedermanns Sache, aber wenn man schon viel abgenommen hat, ist man sicher froh, eine Low-Carb-Version von Schokolade essen zu können.

      Mach schön weiter mit deinem Abnehmprogramm und bedenke, dass man auch bei Low-Carb-Schokolade sparsam sein sollte :)

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  5. Hallo,
    ich hab das Rezept für die cremige Nuss Nougat Schokolade probiert weil ich die Riegel von Viba so liebe und die dann noch die mit gehackten Nüssen allerdings nur mit Nussmus und ohne die gehackten Nüsse.
    Ich wollte mal fragen wie lange du das ganze rührst, sobald alles gelöst ist.
    Bei mir ist die Schokolade nach dem Fest werden gar nicht mehr cremige gewesen sondern sehr weich und irgendwie "sandig". Außerdem knistern die Zuckerkristalle sehr obwohl ich Xylit genommen habe. Was könnte ich falsch gemacht haben?

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    1. Hallo,

      das knisternde, kunsprige scheint sehr typisch für Xylit zu sein. Ich habe das bisher akzeptiert. Ich weiß nicht genau, wie man das abschaltet. Ich weiß, dass Xucker eine Nuss-Nougat-Creme (wie Nutella) auf Basis von Xylit macht, also muss es möglich sein, das Knusprige loszuwerden, aber ich weiß bisher nicht, wie.

      Ich liebe auch die Viba-Nougatriegel. Bisher habe ich noch nicht die Perfektion dieser Riegel erreicht. Vielleicht muss ich weitere Süßungsmittel testen, es gibt ja sehr viel zu probieren, Sukralose etc.

      Was Umrühren angeht, naja... ich habe etwas gerührt, danach in die Form gefüllt. Nicht immer ist alles gut gemischt, aber ich denke, man muss lange und intensiv experimentieren, bis man richtig gute Ergebnisse hat. Bei mir war es noch nie 100% so gut wie Viba.

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    2. Hallo.
      Ich denke, man kann das Knuspern mittels eines Emulgators stoppen. Man löst den Zuckerersatz in etwas heißem Wasser auf und vermengt die Lösung mit dem Fett und dem Kakao. Man braucht zum Verbinden der Fett- und Wasserphase einen Emulgator. In gekaufter Schokolade findet sich fast immer Lecithin, was auch zur Geschmeidigkeit beträgt. Ich selbst habe das aber noch nicht ausprobiert, weil mich das Knuspern nicht stört.
      Liebe Grüße,
      Katharina

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    3. Hallo Katharina,

      das könnte klappen. Es hat bestimmt einen guten Grund, das Emulgatoren in praktisch allen Schokoladen vorkommen. Man müsste dabei ausprobieren, wie sich das Wasser auf die Gesamtmischung auswirkt. Aber einen Versuch (bestimmt auch mehrere) ist es sicher wert.

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    4. Hallo Michael.
      Ich denke, es wird ein kleines bisschen Wasser schon reichen, gerade so viel, dass der Zuckerersatz sich auflöst und eine zähe Masse ist, aber ohne Kristalle. Das bisschen Wasser sollte dann in der Mischung nichts ausmachen, trotzdem braucht man dann den Emulgator.
      Ganz liebe Grüße,
      Katharina.

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  6. Hallo!
    ich bin seit ein paar Wochen auf dem Low-Carb-Trip und bilde mich laufend weiter fort und habe sehr aufmerksam die Pralinen-Rezepte durchgelesen und werde die nächstes Wochenende alle mal ausprobieren (Silikonformen, Kakaobutter und Sahnepulver eben bestellt :))
    Bin eben auf die Frage gestoßen mit den Zuckerkristallen. Vielleicht kann ich da helfen?
    Erythrol, auch unter dem Namen Erythrit oder "Sukrin" bekannt, gibt es auch in der Puderversion, entweder von Xucker oder aber auch im L-Carb-Shop hab ich es entdeckt. Vielleicht funktioniert das und löst das Problem mit den Zuckerkristallen?
    Ich freu mich jetzt schon aufs Experimentieren mit der Schokolade und danke dir für deinen Blog!
    Viele Grüße, Alex.

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    1. Hallo Alex,

      das ist bestimmt interessant. Gib mir doch mal eine Rückmeldung an dieser Stelle, wenn du diesen Puderzucker getestet hast. Bin sehr gespannt.

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  7. Hallo! Ich habe am Samstag die Pralinen ausprobiert. Habe erstmal mit einem halben Rezept getestet, das für die Nugat-Pralinen hab ich genommen und da aber noch Kakaopulver reingemacht. Nussmus hab ich eins da aus verschiedenen Nüssen (Cashew, Mandeln, Erdnüsse,...) Und gehackte Mandeln. Und eben das Erythrit in Pulverform. Da jetzt die Nüsse knuspern kann ich das nicht 100%ig sagen, aber ich meine, ich spüre keine Zuckerkristalle. Die Pralinen sind herrlich. Da könnte man fast süchtig werden. Aber grade das wollen wir ja nicht :D Aber als Nachtisch nach einem leckeren Gemüseauflauf z.B. ist es perfekt. Leider leider sind die Zutaten ja nicht grade was für den schmalen Geldbeutel, vor allem die Kakaobutter. Ich hatte Schoki selber machen schonmal getestet mit Kokosöl (das ist ja auch fest bei Zimmertemperatur), schmeckte mir aber nicht, vielleicht dazu dann das Sahnepulver? Ich teste weiter....

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    1. Hallo Alex,
      das ist ja interessant. Also könnte Erythrit als Puder helfen, das knackige Element aus der Schokolade zu entfernen. Guter Tipp. Probiere weiter fleißig aus und notiere dir, was du jeweils anders machst als vorher. Auf die Art kann man eine immer bessere Rezeptur bekommen, und mit der Zeit wird die Schokolade dann auch immer besser!

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  8. Hallo Michael, vielen Dank für die tollen Schokoladenrezepte, die ich schon einige Zeit zubereite und in der Familie übrigens viel Anklang finden :-) So nun aber zum Sahnepulver (beim ersten Mal für die Nougatschokolade habe ich einfach Cremefine flüssig verwendet - ging auch
    - möchte allerdings das Sahnepulver probieren, wird dann bestimmt fester, so wie es sein soll. Welches Sahnepulver kann ich verwenden und vor allem, wo bekomme ich das? Nur bei Amazon? Danke für eine Rückmeldung und beste Grüße H. Franlk

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    1. Hallo und schön, dass die Rezepte deiner Familie gut gefallen. Ob du Sahnepulver auch außerhalb des Internets findest, hängt ein Bisschen davon ab, wo du wohnst. In großen Städten gibt es das bestimmt auch in einem sehr guten Reformhaus. Ansonsten bei Amazon. Ich habe dort das "-carb Sahnepulver 75% Fettgehalt" gekauft. Man braucht es nur ganz dezent anwenden, da es die Schokolade sowohl färbt, als auch cremiger und etwas dicker macht.

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    2. Vielen Dank für die schnelle Antwort! Ich hatte nun dieses Produkt im Netz gefunden: http://www.amazon.de/Schlagcreme-Doppelpack-12er-Pack-Packung/dp/B003SNIRXI mit diesen Nährwerten: http://www.amazon.de/Schlagcreme-Doppelpack-12er-Pack-Packung/dp/B003SNIRXI. Könnte ich das ebenso verwenden?? Danke und viele Grüße von mir :-)

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    3. Von den Nährwerten her ist es akzeptabel. Probier es ruhig mal aus. Sahnepulver an sich ist trocken, ich weiß nicht, wie es hiermit aussieht. Wenn es flüssig ist, dann müsste man das bei der Schokoladenherstellung berücksichtigen, weil die Pralinen dann weicher werden.

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  9. Hi Michael! Weißt du, ob man das Mandelmus auch durch Kokosöl ersetzen kann?
    Danke und LG, Tina

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