Gebrannte Weihnachtsnüsse Selber Machen - Das Low-Carb-Rezept

Auch ich kann dem alljährlichen Weihnachtsmarkt nicht widerstehen. Besonders gebrannte Weihnachtsnüsse haben es mir angetan. Doch die kann man viel günstiger und gesünder auch zu Hause selbst herstellen. Noch dazu low carb und ohne Zucker, was viele überraschen wird. Hier das Rezept!

Ob gebrannte Mandeln, Cashewnüsse, Haselnüsse oder andere Knabbereien, die Zubereitung ist immer dieselbe. Doch um Low-Carb-Weihnachtsnüsse herzustellen, müssen wir zu einigen Tricks greifen.


Nüsse haben von Natur aus Kohlenhydrate


Gebrannte Nüsse zu Beginn der Zubereitung

Eine Sache vorweg: In Nüssen stecken neben gesundem pflanzlichem Fett auch ein paar Kohlenhydrate. Das ist normal und erlaubt dennoch ein Low-Carb-Rezept, denn auf die Menge und Art der Nüsse kommt es an. Der Gehalt an Kohlenhydraten schwankt zwischen unter fast 0 Gramm bis über 30 Gramm pro 100.

Zu den Nüssen mit wenig Kohlenhydraten zählen Paranüsse, Macademia, teilweise auch Walnüsse und Haselnüsse. Einfach mal auf die Verpackung achten und selbst entscheiden, was man nehmen möchte.

Was aber beim Stichwort gebrannte Nüsse wichtig ist: Auf dem Weihnachtsmarkt werden Unmengen an Zucker verarbeitet. Also lieber gebrannte Weihnachtsnüsse selber machen, low carb und kalorienarm - ohne Zuckerzusatz.


Die Zutaten



Für die Zubereitung werden folgende Zutaten benötigt, um gebrannte Weihnachtsnüsse mit wenig Kohlenhydraten selbst zu machen:


  • 200 Gramm Nüsse (beliebig, gerne auch gemischt)
  • 10 Gramm Butter
  • 1/2 Teelöffel Gewürzmischung (Zimt, Lebkuchengewürz etc.)
  • 80 Gramm Erythrit (zum Beispiel Xucker Light)


Dabei nimmt Erythrit die Stelle von Zucker ein. Es handelt sich dabei um einen ganz natürlichen Zuckerersatzstoff (keinen Süßstoff), der mit Zucker sehr stark verwandt ist und genau so aussieht, aber keine (absolut keine!) Kalorien hat.

Ansonsten sind die Eigenschaften von Erythrit dem Zucker sehr ähnlich: Karamellisieren, Löslichkeit, Süße - das alles ist vorhanden und funktioniert prima, wie ich selbst feststellen konnte.


Die Zubereitung



Gebrannte Nüsse lassen sich ganz leicht selber machen. In einer Pfanne werden die Nüsse ganz trocken angebraten auf mittlerer Hitze. Bitte nicht zu stark, sonst werden die Nüsse pechschwarz und bitter. In der Regel wird man keine Geräusche auf dem Herd hören und nur einen leichten Nussgeruch wahrnehmen. Das reicht natürlich vollkommen aus.

Nach etwa 5 Minuten kann man die Butter hinzugeben und es ein wenig Knistern lassen. Dann kommen auch gleich die Gewürze hinzu. An dieser Stelle einfach mal etwas experimentieren und probieren, dann findet man schnell eine Würze, die einem gefällt. Man kann es sogar allein mit Zimt probieren, aber auch andere Gewürze wie Muskatnuss können vorhanden sein.

Nach einigen Minuten kommt nun der Zuckeraustauschstoff hinzu, der nach einiger Zeit flüssig wird und leicht karamellisiert. Ziel ist es, die Nüsse in der Butter-Karamell-Mischung zu baden, auch das kann bei mittlerer bis geringer Hitze geschehen, bis alle Erythrit-Körner sich aufgelöst haben.

Insgesamt sollte der gesamte Kochvorgang nach etwa 20 Minuten vorüber sein. Der Geruch ist einfach herrlich! Die gebrannten Nüsse kommen nun nach draußen zum Abkühlen, was in der Weihnachtszeit ja sehr schnell geht. In einer Schale kühlen die Nüsse schnell ab. Überschüssige Karamell-Flüssigkeit kann vorher bei Bedarf abgesiebt werden.


Das Ergebnis


Gebrannte Mandeln, Haselnüsse und Chashewkerne

Es kann passieren, dass der Inhalt der Schüssel sich zu einem Klumpen gebildet hat und zusammen klebt. Ich nehme in diesem Fall den ganzen Klumpen und breche ihn mit meinen Händen auf. Danach kann man die leckeren gebrannten Weihnachtsnüsse schon essen. Und meine Güte - sind die lecker!

Wer Nüsse an sich nicht als Süßigkeit bezeichnen würde, der kann hier ohne Probleme zugreifen. Denn bis auf 10 Gramm Butter und einen Zuckerersatzstoff, der null Zucker, null Fett und null Kalorien enthält, ändert sich am Ausgangsprodukt nichts.

Perfekt nicht nur für alle, die schon auf Diät sind, sondern auch für diejenigen, die über die Feiertage nicht unnötig an Gewicht zulegen wollen.

Ebenfalls eine Überlegung wert: Die Nüsse noch in der Pfanne mit Kokosflocken oder Low-Carb-Mehl panieren. Vielleicht möchten das ja meine Leser ausprobieren und mir ihre Erfahrungen schildern.

Kommentare:

  1. Das hört sich ja super lecker an.... Das werde ich nachher direkt ausprobieren! Vielen Dank für deinen tollen Beitrag!

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  2. Das hat sehr, sehr gut geschmeckt! Danke fürs Rezept! :D

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