Nulldiät Zum Erfolg? 6 Vorteile Und Nachteile

Obwohl die Nulldiät allgemein als ungesund gilt, gibt es auch immer wieder Meldungen zum Erfolg dieser radikalen Diät. In einer Zeit, in der viele Menschen vom Kalorienzählen frustriert sind, bietet sich die Nulldiät gerade deshalb an, weil sie gradlinig ist: Wer nichts isst, muss ja abnehmen!

Und tatsächlich muss man die Nulldiät differenziert sehen. Das tue ich heute. Ich nenne deshalb 6 Vorteile und im Gegenzug 6 Nachteile dieser Diät und erkläre außerdem, wie man seine Ernährung so ändert, dass nur noch die Vorteile übrig bleiben!

  • 6 Vorteile der Nulldiät
  • 6 Nachteile der Nulldiät
  • Mit der Nulldiät zum Erfolg - nur eine kleine Änderung!

Vorher noch kurz eine Erklärung, worum es überhaupt geht. Denn viele Leute fragen ja: Nulldiät: Was ist das? Wie geht das? Auch das sollte vorher natürlich geklärt werden.


Ganz kurz: Die Definition


Nulldiät
Image courtesy of gubgib / freedigitalphotos.net

Die Nulldiät zeichnet sich dadurch aus, dass der Teilnehmer keine feste Nahrung zu sich nimmt. In der Regel wird nur Wasser über den Tag verteilt getrunken und auch ein Tee ist hin und wieder dabei. Dadurch werden normalerweise kaum oder sogar keine Kalorien aufgenommen, also null. Deswegen spricht man auch von einer Nulldiät.

Dadurch, dass keine Kalorienzufuhr stattfindet, der menschliche Körper aber gezwungenermaßen immer Energie benötigt, kommt es zu einem deutlichen Kaloriendefizit, welches selbst durch einen Hungermodus nicht untergraben werden kann. Das heißt, dass der Körper selbst auf Sparflamme immer noch so viel Energie verbraucht, dass ein garantierter Erfolg beim Abnehmen eintritt - unabhängig davon, wieviel Fett, Muskeln oder Wasser aus dem Körper ausscheiden: Ein Erfolg in Form von purzelnden Kilos ist auf der Waage abzulesen!

Der Unterschied zwischen Nulldiät und Fasten liegt übrigens in der Zielsetzung. Beide Varianten sind dahingehend gleich, dass auf Nahrung verzichtet wird. Sie unterscheiden sich lediglich darin, dass die Nulldiät dem Abnehmen dient, während Fasten noch weitere spirituelle und gesundheitliche Aspekte beinhalten kann.


Vorteile und Nachteile



Viele kritische Leser werden denken: Wie kann man nur Vorteile und Nachteile der Nulldiät abwägen, wenn es sich insgesamt um eine Diätform handelt, die so extrem ungesund, gefährlich und schädlich ist?

Nun ja... sie ist ja nur aus bestimmten Gründen schädlich, auf die wir noch in den Nachteilen eingehen werden. Es gibt auch Aspekte, die nicht ungesund, sondern im Gegenteil - gesund sind! Das Ziel wird es nachher sein, die Tipps und Tricks zu nutzen und die negativen Punkte loszuwerden.


6 Vorteile der Nulldiät



Hier nun 6 Gründe, warum die Nulldiät Erfolg bringen kann. Einige dieser Erfahrungen werden manche Leser vielleicht schon gemacht haben.


  • Verringerter Appetit



Zuerst mag man denken: Was für ein Schwachsinn! Das wird doch nur schlimmer mit der Lust auf Essen. Aber Moment! Schauen wir genauer hin.

Einige werden das vielleicht kennen: Wenn man morgens aufsteht, tritt manchmal gar kein Appetit auf. Man hat auch keinen Hunger, obwohl man die ganze Nacht nichts gegessen hat. Erst nach einiger Zeit hat man dann wieder Lust, zu essen... zum Beispiel dann, wenn der Magen das erste mal richtig doll knurrt, was einem erst dann bewusst wird. Oder wenn der Kaffee duftet, oder die Brötchen. Erst dann macht es Klick im Gehirn und die Lust auf Essen kommt wieder.

Ein anderes Beispiel: Man hat ganz dolle Lust auf Schokolade, es ist aber zufällig gerade Zeit zum Zähneputzen. Also denkt man sich: Naja, putz ich mir erstmal die Zähne und dann nasche ich noch etwas. Doch dann die Überraschung: Nach dem Zähneputzen ist die Lust auf Essen total verschwunden, weil der Mundraum frisch ist und die Geschmacksnerven irgendwie so gar keinen Appetit mehr haben.

So ähnlich läuft es auch bei der Nulldiät. Während man normalerweise von deftigem Essen (Fleisch, Tomatensuppe etc.) Lust auf Süßes bekommt, weil der Körper alle Geschmacksrichtungen abdecken will, so kommt dieser Appetit nicht mehr auf, wenn man nichts mehr isst. Es findet eine Desensibilisierung statt. 


  • Beruhigung des Blutzuckerspiegels



Einer der weiteren Vorteile ist die Stabilisierung des Blutzuckerspiegels. Auch das hat etwas mit dem Appetit zu tun, denn wie ich vorher schon sagte, ist man morgens nicht ganz so zittrig und hat nicht so viel Lust auf Essen, wohingegen man während des Tages oft zugreifen möchte, weil der Blutzuckerspiegel nach dem Frühstück oft absackt.

Dieses Problem hat man bei der Nulldiät nicht mehr. Denn der Insulinspiegel bleibt konstant. Es kommt ja nur Wasser oder Kräutertee in den Magen, und dadurch ändert sich der Insulinpegel gar nicht. Und das hat dann positive Auswirkungen auf die Gesundheit: Weniger Gereiztheit, weniger Zittern, weniger "muss jetzt sofort essen".


  • Umstellung des Stoffwechsels



Auch das wird jetzt wieder paradox klingen: Der Körper verfällt allmählich in einen Hungerstoffwechsel, und das ist gut so! Der erste Gedanke: Warum soll das gut sein, dann läuft mein Körper doch auf Sparflamme und es kommt zu keiner Abnahme beim Gewicht?!

Nicht ganz richtig. Denn für die Nulldiät ist das eine gute Sache. Hungerstoffwechsel bedeutet nämlich, dass Reserven aufgebraucht werden, und diese Reserven sind Kohlenhydrate, welche vorher immer die Fettverbrennung behindert haben, dann die Fettreserven selbst und außerdem (leider) auch Eiweiß in Form von Muskeln.

Jedoch hat die Umstellung den Vorteil, dass man tatsächlich besser abnimmt. Die meisten Diäten sind sehr halbherzig aufgebaut und es werden immer wieder Kohlenhydrate nachgeliefert, doch hier sind diese nicht vorhanden, wodurch es direkt an die Fettverbrennung gehen kann. Diese Umstellung läuft auch auf enzymatischer Ebene, es werden nämlich Enzyme benötigt. Die werden aber nur gebildet, wenn man dem Körper ein klares Signal liefert.

Dieses Signal heißt Hungern oder Fasten, oder einfach gesagt: Verzicht auf Kohlenhydrate. Denn wenn immer wieder Zucker in den Magen käme, wären die Anti-Fett-Enzyme beleidigt und würden nicht mehr mitmachen, weil ihre Freunde, die Anti-Kohlenhydrat-Enzyme, den ganzen Spaß hätten. Vereinfacht ausgedrückt.


  • Entschlackung



Eigentlich ist es ja ein böses Wort: Entschlacken. Darf man schon nicht mehr sagen, ohne in eine Esoterik-Ecke geschubst zu werden. Allerdings verbergen sich hinter diesem Wort auch ein paar wissenschaftliche Wahrheiten. Mehr dazu in meinem Artikel über Entschlackungstee.

Wichtig ist nur in puncto Nulldiät: Für die Niere und Leber ist es auch mal ganz angenehm, wenn sie durchspült werden. Auch der Darm und Verdauungstrakt bekommt eine Pause, und auch aus Sicht der menschlichen Entwicklung wissen wir ja, dass es seit jeher auch Zeiten des Fastens und Hungers war. Also liegen uns solche Phasen in den Genen, und man sollte diese Gewohnheiten auch mal bedienen.


  • Schneller, kurzfristiger Gewichtsverlust



Machen wir uns nichts vor: In Sachen Ernährung hat Deutschland verloren. Wir haben eine riesige Mammut-Behörde, die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), doch die hat mit ihren Ratschlägen nicht viel erreicht. Diabetes wird immer schlimmer, selbst wenn sich die Patienten an die Verordnungen halten, und auch immer mehr dicke Menschen bevölkern unser Land, unglücklich, weil sie doch alles tun, was man ihnen sagt.

Auch das ist ein Grund für den Erfolg der Nulldiät als radikale Abnehmmethode. Obwohl die Nulldiät einen ziemlich verzweifelt machen kann und sehr extrem ist, gilt sie für viele noch als das einzig funktionierende und verlässliche Mittel gegen Übergewicht - zumindest sehr kurzfristig. Dass man so etwas nicht wochenlang durchhalten kann, ist klar.

Trotzdem liegt der Reiz im schnellen, kurzfristigen Erfolg. Einfach mal ein paar Tage nichts essen und schon ist man ein paar Kilo leichter - weniger Fett, weniger Wasser, weniger Muskeln. Die Details erfährt man auf einer normalen Waage nicht.

Hin oder her, es bleibt, was es ist: Man muss anerkennen, dass die Nulldiät Erfolg verspricht, zumindest in dieser Instanz.


  • Mehr Glückshormone



Was für das Fasten gilt, gilt auch für die Nulldiät. Durch den Verzicht auf Nahrung erhöht sich die Verfügbarkeit von Tryptophan im Gehirn. Tryptophan ist der seltenste Eiweißbaustein der Natur und wird in der normalen Ernährung oft von den anderen Aminosäuren verdrängt, die alle gemeinsam auf das Gehirn zurasen. Deswegen gibt es so viele unglückliche Gesichter da draußen.

Durch die Nulldiät als Form des Fastens kann das Glückshormon Serotonin besser synthetisiert werden, leistet also auch mehr im Körper. Hier liegt auch einer der Gründe dafür, warum Fasten manchmal zur Erleuchtung führt. Man wird klarer im Kopf, glücklicher, fasst messerscharfe Gedanken und fühlt sich befreit.

Die spirituelle Komponente des Fastens hat bei der Nulldiät also auch Vorteile, wie wir sehen. Wer hätte gedacht, dass Hungern sogar glücklich machen kann?


6 Nachteile der Nulldiät



Dass die Nulldiät gefährlich sein kann, weiß jeder Mensch. Man darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie ungesund und schädlich sein kann, und gerade für minderjährige Mädchen besteht eine hohe Gefahr, in eine Magersucht oder Bulimie zu rutschen. Doch ich möchte hier in erster Linie aus Sicht der Gewichtsreduzierung argumentieren, damit klar wird, dass die Nulldiät - für sich genommen - nicht der perfekte Weg zum Erfolg ist.


  • Jojo-Effekt



Vom gefürchteten Jojo-Effekt spricht man dann, wenn nach einer Diät-Phase, in der möglicherweise auch eine Abnahme stattfand, eine heftige Gegenreaktion erfolgt, so dass das Gewicht, wie bei einem Jojo, wieder nach oben schwingt und dabei möglicherweise sogar am Ende größer ist als vor der Verlustphase.

Bei der Nulldiät ist diese Gefahr absolut realistisch und leider fast immer die bittere Wahrheit. Denn aus mehreren Gründen reagiert der Körper nicht so, wie man es sich wünscht. Die metabolische Rate wird heruntergefahren, so dass weniger Energie verbraucht wird. Isst man danach wieder "normal", sorgt das schon zu einer Zunahme.

Gleichzeitig sind die Muskeln geschrumpft, so dass auch deswegen weniger verbrannt wird. Der Jojo-Effekt ist einer der heftigsten Nachteile der Nulldiät. Die einzige Alternative dagegen wäre entweder eine etwas gemäßigtere Diät oder eine sehr langsame Umstellung von der Nulldiät zurück auf eine normale Ernährung.


  • Abbau der Muskelmasse



Im Bereich der Muskeln gilt normalerweise der Grundsatz: Was der Körper nicht braucht, baut er ab. Gerade Kraftsportler kennen diese Aussage.

Doch bei der Nulldiät wird die Muskelmasse noch mehr belastet. Zur Info: Muskeln bestehen aus Eiweiß, und während dieser extremen Diät kommt logischerweise auch kein Eiweiß in den Körper. Weil der Körper glaubt, es herrsche gerade eine Hungersnot in Deutschland, baut er sicherheitshalber auch Muskeln ab. Nicht nur liefern die Energie, ihr Abbau sorgt auch dafür, dass weniger Brennöfen im Körper sind.

Das ist eine logische Handlung des Körpers. Weniger Brennöfen heißt Sparflamme. Ein schmächtigerer Körper braucht weniger Bereitstellung von Energie. Auf diese Weise können die Fettreserven länger halten. Schlecht für uns, wenn wir abnehmen wollen. Denn die gute Absicht der Nulldiät erkennt unser Organismus nicht. Der versteht Hungern als Katastrophe und will uns schützen. Auswege: Sport während der Nulldiät und/oder Eiweiß-Zufuhr.


  • Mehr Hunger



Vorhin habe ich von Appetitlosigkeit als Vorteil gesprochen. Auch, wenn es widersprüchlich klingt, meine ich hier nicht dasselbe. Hunger und Appetit sind grundverschieden. Die meisten Menschen in Nachkriegsdeutschland kennen echten Hunger gar nicht mehr.

Hunger ist das Gefühl, welches durch langfristigen Verzicht (gewollt oder ungewollt) auf Nahrung entsteht. Ein leerer Magen alleine muss noch kein Hunger sein, denn im Verdauungstrakt ist bestimmt noch eine gewisse Menge an Nährstoffen enthalten.

Irgendwann aber während einer Nulldiät ist der Körper ziemlich leer. Man hat kaum noch Stuhlgang, Magen und Darm haben offenbar nichts mehr zu tun, und die Leere im Magen sorgt für Schmerzen und Unwohlsein. Man kann dieses Gefühl effektiv ertränken: Ein mal pro Stunde ein ganzes Glas Wasser reicht meistens schon.

Trotzdem demoralisiert dieses Leiden ungemein und ist damit einer der schwerwiegendsten Nachteile der Nulldiät. Die Folge ist übrigens oben beschriebener Jojo-Effekt.


  • Gefahr von Fressattacken



Womit wir schon beim nächsten Punkt sind. Auch hier wieder möchte ich sagen, dass es einen Unterschied zum Appetit gibt. Auch bei normaler Ernährung gibt es ja verschiedene Formen von Fressattacken, die auch mit einem Achterbahn-Blutzuckerspiegel zusammen hängen können.

Die Fressattacken bei einer Nulldiät sind da anders. Durch eine ständig zu niedrige Nahrungsaufnahme, nämlich null, rebelliert der Organismus immer mehr dagegen und reagiert am Ende möglicherweise mit einem Fressgelage, gegen dass man sich nicht mehr wehren kann. Der Kopf hat nichts mehr zu sagen, wenn der Magen spricht.

Hier greifen unsere Urinstinke. Denn wenn Essen sichtbar in Reichweite ist (Supermarkt, Kühlschrank), dann werden wir - um zu überleben - immer zugreifen. Das konnten die Menschen früher nicht, wenn es echte Hungersnöte gab.

Gegen diesen Nachteil können auch kurzzeitige Erfolge der Nulldiät nicht hinwegtäuschen.


  • Vitalstoffmangel



Vielleicht der Hauptgrund, warum die Nulldiät Risiken birgt, ob mit oder ohne Sport, ist die Tatsache, dass keine Nahrungsaufnahme auch keine Nährstoff-Aufnahme bedeutet.

Es gibt jedoch mehrere Dutzend lebensnotwendige Stoffe. Diese Vitalstoffe gelten als essentiell. Das bedeutet: Sie sind lebensnotwendig, aber vom Körper nicht selbst herstellbar.

Anders gesagt: Wenn nur ein Stoff gar nicht mehr vorhanden ist, sind wir tot. Und wenn er nur halb so sehr vorhanden ist, wie wir ihn bräuchten, dann sind wir halb tot. Oder depressiv, oder haben Infekte.

Zu diesen Stoffen gehören Vitamine, Mineralien, Aminosäuren (Eiweiß) und Fettsäuren wie zum Beispiel Omega 3.

Bei der Nulldiät verzichten wir auf viel Müll, aber eben auch auf die wenigen entscheidenden Dinge, die wichtig sind, um gesund zu bleiben.


  • Schlechter Langzeit-Gewichtsverlust



Dass die Nulldiät Erfolg auf kurze Sicht bringt, weiß jeder. Doch gerade die Tatsache, dass es keine Perspektive für die Zeit danach gibt, lässt diese radikale Diätform ziemlich alt aussehen. Immer nur ganz kurz Gewicht verlieren und dann wieder zu alten Gewohnheiten zurückkehren müssen? Ziemlich enttäuschende Aussicht.

Die Erfahrung zeigt, dass die alten Gewohnheiten, die für das Übergewicht verantwortlich sind, sich am Ende durchsetzen werden. Also muss man logischerweise auch auf Dauer etwas ändern. Die Nulldiät wird dieses Problem nicht lösen. Ein weiterer der Nachteile dieser Diät.

Doch es gibt Hoffnung, dass die Nulldiät zumindest in eine effektivere und gesündere Diätform umgewandelt werden kann. Und so geht es...


Mit der Nulldiät zum Erfolg - nur eine kleine Änderung!



Wenn man ein paar Dinge an dieser Diät ändert, dann verdient sie zwar nicht mehr den Namen Nulldiät, aber sie wandelt sich in etwas neues, besseres ab. Aber wie kann die Diät noch besser sein, wenn gar keine Nahrungsaufnahme doch die höchste Differenz zum Grundumsatz in Sachen Kalorien bietet?

Die Sache ist die: Ständiger Hunger, Muskelabbau, Gefahr von Fressattacken und schlechter Langzeit-Gewichtsverlust sind erhebliche Nachteile, die wir aber loswerden können. So kann man eine Diät besser durchhalten!

Die Nachteile kann man leicht beseitigen. Und zwar mit dieser Anleitung:

  • Statt gar nichts zu essen, gibt es Eiweißshakes mit Wasser - dadurch werden kaum Kohlenhydrate und Fett zugeführt, sehr wohl aber das wichtige Eiweiß, was sich nicht in Fettdepots ablagert, sondern der Muskelerhaltung und Enyzmbildung (Anti-Fett-Enzyme) dient.
  • Ein Nahrungsergänzungsmittel liefert die nötigen Stoffe, damit es nicht an irgendeiner Stelle hakt - sei es bei der Schilddrüse, bei der Energie-Bereitstellung oder an sonst einer Stelle im Metabolismus. Man will ja nicht umsonst so viele Mühen auf sich nehmen.
  • Alle 4 Stunden ist eine Mahlzeit erlaubt, also einen Eiweißshake oder auch einmal einen Salat verputzen, damit die Verdauung rund läuft. Salate machen nicht dick, sondern schlank. Und natürlich wird weiterhin brav viel Wasser getrunken.

Plötzlich bekommt das Kind, welches vorher Nulldiät hieß, einen neuen Namen: No-Carb-Diät. Geht auch etwas sanfter: Low-Carb-Diät.

Nulldiät war gestern. Heute sind low carb und no carb die neuen Trends. Auf meinem Blog lesen täglich viele Menschen diese Anleitung und meine Tipps, und die Erfolge lese ich immer häufiger in den Kommentaren. Also warum sich zu Tode hungern, wenn man mit etwas Essen sogar schneller abnimmt? Ich habe es selbst erlebt und bin nun ein paar Kartoffelsäcke leichter. Viel Spaß und vor allem: Viel Erfolg!

Kommentare:

  1. Sehr schön geschrieben, macht Spaß zu lesen!

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  2. Mache selbst gerade eine Nulldiät (8.Tag) und bin erstaunt, wie wenig man abnimmt. Will nach 10 Tagen mit Nahrungsergänzungsmittel weitermachen. Habe im letzten Jahr schon mal 18 Kg abgespeckt. Mit Appetit gibt es kaum Proleme. Über Tag trinke ich Kaffee, Tee & Wasser. Am Abend eine selbst gekochte Gemüsebrühe ohne Fett. Muss aber jeder für sich entscheiden. Ja, noch einen Tip: Mineralreiches Wasser trinken und eventuell Magnesium aus der Apotheke.

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    1. Ja, bei dem Wasser stimme ich dir voll zu. Ich finde Heilwasser richtig gut, da stecken ordentlich Stoffe drin, die man braucht.

      Aber komplett Nulldiät? Ich selber mache so etwas nie. Ich finde, dass Eiweiß immer dabei sein sollte.

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  3. Hab vor 2 jahren selbst diese Diät gemacht (-20 kilo) nur war am ende das Problem das ich oft vergessen hatte zu essen. Dazu hatte ich probleme beim zunehmen. Und nein ich hatte keine Magersucht oder Bulimie. Man muss seinen körper kennen und wissen wie weit man gehen kann.

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  4. -20kg? Wow... wie lange hast du denn die Nulldiät gemacht? Wirklich gar nichts gegessen? Liebe Grüße

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  5. Huhu, wie viele shakes sollte man pro Tag trinken, wenn man ausschließlich nur Shakes zu sich nehmen will. Und wie definierst du Salat? Einfach nur blattsalat pur oder richtest du diesen noch zusätzlich an? Vielen dank fürs antworten :-) LG Kathrin

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    1. Man kann drei bis fünf Shakes am Tag trinken, aber es sollten Ballaststoffe durch die Ernährung zugeführt werden. Zum Beispiel Leinsamen, Kleie, Chiasamen oder ähnliches.
      Ein Salat wäre nach meiner Definition einfach ein netter kleiner Teller von grünem Blattgemüse, der mit Leinsamen, gerne auch Käse, Olivenöl etc. angerichtet werden kann. Sogar Fleisch kann drauf, aber nicht zu viel Salatsauce wegen des versteckten Zuckers.

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