Vitamin D Wirkt Wunder!

Viele Jahre lang war Vitamin D nur irgend so ein Vitamin, welches durch Sonneneinstrahlung gebildet wird. Doch brandneue Studien belegen: Vitamin D kann mehr! Wir sprechen hier über einen Schlüssel zu mehr Gesundheit. So können beispielsweise für Dickdarmkrebs, Multiple Sklerose und Diabetes die Risiken halbiert werden! Doch der Reihe nach...


Vitamin D: Was kann das Sonnenvitamin wirklich?


Vitamin D Tagesbedarf
image courtesy of noomhh / freedigitalphotos.net

In letzter Zeit häufig schlecht gelaunt? Ständig unter Stress? Dieses Gefühl, dass man trotz eines anständigen Lebens irgendwie nie so ganz zufrieden ist? All diese Symptome deuten auf einen Mangel an Vitamin D hin. Immerhin: Wem geht es in unseren Breitengraden nicht so? Man muss sich ja nur die Leute im Bus ansehen, morgens um halb 8.

Andererseits sagt man doch immer, wenn jemand gut gelaunt ist: Dem scheint die Sonne aus dem... Hintern. Es muss also etwas dran sein an der Sache mit dem Vitamin D. Aber bleiben wir zunächst streng wissenschaftlich und betrachten, inwiefern Vitamin D Wirkung zeigt.

Nachdem lange Zeit nur Studien mit niedrig dosiertem Vitamin D gemacht wurden (die Pharmaindustrie hatte wohl Angst, dass keiner mehr Medikamente braucht), gibt es seit einiger Zeit nun endlich auch Ergebnisse zu Studien mit hochdosierter Tagesdosis. Und diese Ergebnisse sind in der Tat beeindruckend:


  • Minus 50% Multiple Sklerose
  • Minus 50% Krebs
  • Minus 50% Diabetes Typ 1


All das wurde allein durch Zugabe von viel Vitamin D erreicht (Im Kanon gesungen aus drei Quellen: Dr. Strunz, Kopp-Verlag und Biomedizin-Blog). Die Hälfte aller Menschen, die diese Krankheiten haben, würden also verschont bleiben, wenn man entsprechend handeln würde.

Dass Vitamin D gegen Depressionen hilft, Müdigkeit bekämpft und auch sonstige Mangelerscheinungen, Symptome und deren Ursachen aus dem Weg räumt, wird da schon nebensächlich. Dass es für Knochenaufbau wichtig ist, das Herz schützt und zur Muskelfunktion beiträgt, ist eigentlich schon Allgemeinwissen (Quelle: Superstar unter den Vitaminen)

Was man vielleicht noch erwähnen sollte: Konzentrationsfähigkeit und emotionale Ausgeglichenheit. In der heutigen Zeit doch viel zu selten. Die Wirkung des Sonnenvitamins ist also unumstritten. Wir wissen jetzt, wie unglaublich wichtig es ist. Doch wie deckt man den Bedarf an Vitamin D?


Wie bekomme ich genug Vitamin D für meinen Tagesbedarf?



Nichts leichter als das. Die Empfehlung lautet: Etwa 15 Minuten Sonne satt. Täglich. Möglichst mit hochgekrempelten Ärmeln. Eine tägliche Aufnahme durch die Sonne in dieser Form reicht aus, um mehrere tausend Einheiten Vitamin D freizusetzen. Um genau zu sein: 20 bis 30 Minuten in der Sonne liefern 10.000 Einheiten des Vitamins! Bitte merken für später, denn bei diesen Zahlen braucht man vor einer zu hohen Tagesdosis keine Angst haben.

Dabei speichert der Körper das Hormon (was es nämlich eigentlich ist) sogar auf Vorrat. Wenn man länger in der Sonne war und die Bildung ausreichend war, tritt eine Sättigung ein. Es gibt keine Überdosierung. Auswirkungen und Nebenwirkungen: Ein Gefühl von Wohlsein und Glück. Einfach mal drauf achten!

Es gibt da nur ein Problem. Das Bundesinstitut für Risikobewertung sagt nämlich:

Im Gegensatz zu den Sommermonaten ist die Sonnenbestrahlung in der Zeit von Oktober bis März nicht ausreichend, um Vitamin-D-Bildung zu gewährleisten.

Das ist heftig. Pro Jahr haben wir 6 Monate lang oberhalb der Alpen gar keine Chance, überhaupt Vitamin D zu bilden. Aber es kommt noch dicker:

Der Sonnenstand ist der wesentlichste Faktor zur Vitamin-D-Produktion.

Was das bedeutet? Um es mit den Worten eines Wissenschaftlers zu formulieren: "Wenn Ihr Schatten länger ist als Sie selbst, bilden Sie kein Vitamin D".

Hierzu ein kleines Beispiel, wie man feststellen kann, ob das Sonnenbad etwas bringt.


Der Bleistift-Test


Vitamin D Test
Ob man genug vom Sonnenvitamin bekommt, zeigt dieser Test


Man nehme einen Bleistift (oder sonstigen schmalen Gegenstand wie einen Zweig oder ein Streichholz) und stelle ihn senkrecht auf eine glatte Oberfläche. Mit dem Auge misst man nun ab: Ist der Gegenstand länger als der Schatten, den er wirft? Oder ist der Schatten gar länger? Im Zweifel mit der anderen Hand das Ende des Schattens mit dem Finger markieren und den Gegenstand nun auf den Bogen legen. Hat er mindestens den Punkt erreicht, auf dem der Finger liegt? Wenn nein, dann sind wir im Vitamin-D-Defizit!


Keine Sonne - kein Vitamin D!


Fassen wir noch einmal zusammen, was wir jetzt wissen:

  • In der 6-monatigen Zeit von Oktober bis März erreicht die Sonne zu keinem Zeitpunkt einen Stand, an dem wir im deutschsprachigen Raum Vitamin D bilden können.
  • Der Sonnenstand schränkt die Vitamin-D-Produktion weiter ein - man müsste eigentlich jede Mittagspause draußen in der Sonne verbringen!
  • Noch dazu müssten wir einigermaßen lockere Kleidung tragen - was nicht in jedem Beruf ohne Weiteres machbar ist.
  • Besonders in Deutschland scheint selbst im Sommer nicht gerade jeden Tag die Sonne.

Da bleiben aus meiner Sicht eigentlich nur noch der Sommerurlaub und die Wochenenden übrig. Wenn denn mal die Sonne rauskommt...

Jetzt könnte man natürlich einwenden: Halt, es gibt doch auch Lebensmittel mit Vitamin D, oder?
Ja, schon. Manche Nahrungsmittel enthalten Vitamin D, zum Beispiel Champignons oder Fisch. Es handelt sich dabei jedoch um inaktives Vitamin D, welches erst umgewandelt werden muss. Das nützt uns ohne Sonne nichts und wir erleiden einen Mangel. Außerdem steckt da nicht gerade viel drin!

Worauf es hinausläuft: Da wir keine Jäger und Sammler sind, wie es unsere Vorfahren waren (knapp bekleidet und immer draußen unterwegs), müssen wir hier unserer genetischen Bestimmung auf anderer Weise folgen und den Bedarf anders decken.

Ich weise noch einmal darauf hin, was ich weiter oben schon gesagt habe: Die Wirkung von Vitamin D hängt von einer entsprechend hohen Dosis ab. Der Tagesbedarf lässt sich nicht durch eine Tagesdosis decken, wie man sie in durch Lebensmittel bekommt, und auch die gängigen Nahrungsergänzungsmittel bei Rossmann oder DM werden hier nicht helfen.


Wie kann man einem Mangel entgegenwirken?



Es gibt genau zwei legitime Wege, die man jetzt beschreiten kann:


Ersteres ist ziemlich teuer und damit eine entsprechende Langzeitinvestition. Ich meine das übrigens nicht sarkastisch. Für manche kann es durchaus der richtige Weg sein. Für diejenigen jedoch, die nicht mehrere hundert Euro ausgeben wollen, können Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein.

Und hier kommt es natürlich auf die Dosis an. In den Drogerien wird man oft Mittel mit 800 internationalen Einheiten finden. Das ist schwach und wirkt auch nicht gegen Krebs, wie wir von weiter oben aus diesem Artikel wissen (im Zweifel bitte nochmals die Studien lesen).

Die Empfehlung der Wissenschaftler, so darf man die Studien interpretieren, geht ja von 5000 bis 10.000 internationalen Einheiten aus. Vitamin D in dieser Dosis kann man nur im Internet bestellen und nicht einfach so nebenan kaufen.

Ich möchte meinen Lesern ein Nahrungsergänzungsmittel empfehlen, was sowohl preiswert und günstig ist, als auch hochdosiert, und welches durch eine Rabattstaffel auch noch günstiger wird, wenn man sich beispielsweise gleich einen Jahresvorrat anlegen will (denn die Sonnentage im Jahr lassen sich ja fast schon an zwei Händen abzählen).

Das Produkt ist rein pflanzlich, damit vegan und auch ohne Gelatine. Eine einzelne Packung reicht bereits für ein halbes Jahr und liefert täglich 5000 internationale Einheiten. Durch die Einnahme ist der Tagesbedarf gedeckt und diese Tagesdosis schützt dann auch vor Krebs. Und so bekommt man dann endlich genug Vitamin D.

Vitamin D3 5000 I.E.
Vitamin D: 5000 I.E.

Kommentare:

  1. Wo findet man die Quelle für die behauptete Wirkung nach Zugabe von Vitamin D?

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    1. Hallo,

      ich habe im Artikel mehrere Quellen genannt, die meiner Meinung nach recht aufschlussreich sind. Die Wirkung lässt sich daraus ableiten, dass in Studien hohe Dosierungen gereicht wurden und dadurch Krebs offenbar stark reduziert werden konnte.

      Ich hoffe, ich habe die Frage nicht missverstanden. Ansonsten kann man bei Google auch noch weitere Resultate in dieser Richtung finden.

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  2. Hallo, nein das geht aus den Links leider nicht hervor. Die Studie belegt lediglich, dass eine hohe Dosierung von Vitamin D zu keiner Vergiftung führt. Bitte reiche doch die Links zu den Studien die du anscheinend meinst nach. Danke!

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    1. Die Original-Studien liegen mitunter nur in englischer Sprache vor. Hier einige Beispiele: http://www.vitamindwiki.com/Proof+that+Vitamin+D+Works

      Ich gebe zu, dass ich mir äußerst selten Original-Studien durchlese, erstens wegen der komplexen Darstellung in sehr langen Artikeln, zweitens wegen der Sprache und drittens deshalb, weil ich mich auf die Aussagen stützen will, die mit einfachen Zahlen sagen, dass Krebs um x Prozent verringert werden kann.

      Ich möchte dir aber im Gegenzug anbieten, dass du gerne, wie bereits von mir erwähnt, bei Google nach Studien suchen kannst, und falls du eine findest, die erwähnenswert ist, werde ich die gerne auch hier noch aufführen.

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  3. Vielleicht ist es interessant, einmal das Buch "Hochdosiert" von Jeff T. Bowles zu lesen: http://www.amazon.de/Hochdosiert-wundersamen-Auswirkungen-Pharmaindustrie-vorenthalten/dp/3981409892
    Es geht hierbei um die Kombination von D3 und K2. Zusätzlich mit Mg und Ca zeigt sich dann die komplette Wirkung.

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