Low-Carb-Einkaufsliste: Der Warenkorb Zum Abnehmen

Viele Menschen entscheiden sich für eine Low-Carb-Diät und wissen dann gar nicht, wo sie anfangen sollen. Diese Low-Carb-Einkaufsliste soll helfen, leichter an die richtigen Lebensmittel zu kommen. Die meisten Nahrungsmittel sind ganz normale Sachen, die man in jedem Aldi, Lidl oder Rewe bekommen sollte. Darüber hinaus gibt es zusätzliche Produkte, die bei gängigen Anbietern im Internet zu haben sind.


Was gehört überhaupt auf meine Low-Carb-Einkaufsliste?



Auf zwei Dinge sollten wir bei der Diät in jedem Fall achten: Dass unnötig viele Kohlenhydrate vermieden werden und dass genügend Vitalstoffe im Körper ankommen. Letzteres ist nämlich ein häufiger Kritikpunkt an Low-Carb-Diäten.  Hier die wichtigsten Stoffe, bevor wir an die Lebensmittel selbst denken:

  • Eiweiß: Wichtigster Baustoff des Körpers für Muskeln, Immunsystem und fettverbrennende Enzyme.
  • Gesunde Fette: Machen den Magen satt, schützen das Herz, verringern Entzündungen
  • Vitamine und Mineralien: Sind für tausende von Stoffwechselprozessen wichtig und erhalten uns am Leben. Einige von ihnen sind absolut notwendig, um überhaupt abnehmen zu können.

Nun aber weiter mit den Lebensmitteln, die auf die Einkaufsliste für Low Carb gehören.


Die Low-Carb-Einkaufsliste


Low Carb Einkaufsliste
Image courtesy of stockimages / freedigitalphotos.net


Fleisch

Man kann (außer, man ist Vegetarier oder Veganer) mit Fleisch nicht falsch liegen. Einzige Ausnahme: Wenn das Fleisch mariniert ist. Ansonsten ist Fleisch generell no carb, also frei von Kohlenhydraten. Man kann es entweder komplett ohne Beilagen verzehren, beispielsweise gut gewürzt, oder man isst Salat oder andere Beilagen dazu (siehe unten).

Eier

Sie gehören zu den gesündesten Lebensmitteln und enthalten nahezu alle Vitamine und Mineralien. Ob Rührei, Omelett, Spiegelei oder gekochtes Ei: Eier sind gut und werden vom Körper ebenso gut aufgenommen.

Lachsöl (oder viel Fisch)

Hier schon die erste Besonderheit. Fisch ist nicht nur Eiweißquelle, sondern auch einzig verlässlicher Lieferant von Omega-3-Fettsäuren. Der Grund: Pflanzliches Omega 3 wird vom Körper nur zu etwa 5 Prozent aufgenommen. Viel zu wenig.

Es gibt zwei Wege, um an ordentliche Mengen Omega 3 zu kommen. Die eine Möglichkeit besteht darin, mehrfach pro Woche viel fetthaltigen (!) Fisch zu essen. Dazu gehören Lachs, Forelle, Thunfisch und so weiter.

Das kann jedoch für viele Menschen zu einseitig sein, gerade weil Fisch nicht jedem schmeckt. Ich esse auch eher selten Fisch. Fischölkapseln sind keine gute Alternative, weil sie viel zu niedrig dosiert sind und unangenehm zu schlucken sind. Ich setze deswegen auf Lachsöl. Hilfreich sind hier für weitere Infos meine beiden Artikel:



Eiweißshakes

Für mich sind diese Proteinshakes einfach immer eine tolle Sache. Sie sind ganz fix zubereitet, man braucht danach nicht die ganze Küche aufräumen und sie machen lange satt. Inzwischen kann ich mir selbst normale Ernährung (geschweige denn abnehmen) ohne Eiweißshakes nicht vorstellen.

Hier meine weiterführenden Artikel:



Zimt

Dieses kleine Wundergewürz fristet ein Schattendasein. Es gehört nicht nur in das Gebäck zur Weihnachtszeit, sondern hat wertvolle Eigenschaften beim Abnehmen. Es ist Diabeteskiller und Fatburner in einem!

Gerade deshalb ist Zimt eine ideale Ergänzung zu Eiweißshakes oder als Zusatz zu Tee und noch dazu in jedem Supermarkt zu haben. Gehört definitiv in die Low-Carb-Einkaufsliste!

Salate

Viele Menschen, ganz besonders Männer, können mit Salat nichts anfangen. Ich kenne das von mir selbst. Aber nach langem hin und her beim Abnehmen habe ich entdeckt, dass ein Salat, wenn er perfekt angerichtet ist, genauso gut schmeckt wie ein gutes Steak.

Man muss einfach nur wissen, wie es geht. Einfach nur ein paar Blätter auf den Teller und Olivenöl drüber reicht nicht. Es gibt so viele Möglichkeiten: Kräuterdressings, Joghurtsaucen (ohne viel Zucker), Kräuterkäse, geraspelten Parmesan, Mozzarella, Balsamico, mit Hühnchenstreifen, mit Zitronensoße, die Liste geht weiter...

Also: Zugreifen und ab damit in den Einkaufswagen. Die grünen Salate sind nämlich alle Low Carb.

Weiteres Gemüse

Nein, ich rede nicht von Zucchini und Spargel, obwohl die sicherlich auch in die Low-Carb-Einkaufsliste passen würden. Ich spreche von den Gemüsesorten, die eigentlich beliebt sind.... auf einer Pizza. Tomaten und Pilze zum Beispiel. Beide haben ihr eigenes, intensives Aroma und geben jedem Gericht eine eigene Richtung. Kaum zu glauben, dass auch sie mit wenig Kohlenhydraten auskommen. Beim Gemüse gibt es auch Preisknaller: Karotten oder Zwiebeln sind oft für unter 1 Euro pro Kilo zu haben.

Interessant kann in diesem Zusammenhang auch dieser Artikel sein:



Obst

Jetzt kommt der große Moment. Die einen wissen es, die anderen nicht: Obst ist in der Regel sehr süß und damit zu zuckerhaltig für eine Low-Carb-Diät-Einkaufsliste. Dennoch hier einige Punkte, die man wissen sollte:

  • Es kommt auf die Menge an! Ein Apfel oder eine Banane zum Frühstück mit einem Eiweißshake stört nicht beim Abnehmen
  • Es gibt 13 Früchte mit einem niedrigen Zuckergehalt von unter 10 Prozent! Darunter Melonen, Beeren und die Königin der Low-Carb-Früchte: Die Avocado. Mehr Infos gibt's hier: Low-Carb-Obst.


Käse

Man möge mir bitte den Käse nicht vergessen! Ja, Käse enthält viel Fett. Und ja, Fett enthält viele Kalorien. Aber bei einer kohlenhydratarmen Ernährung geht es prinzipiell darum, den Blutzuckerspiegel gering zu halten und die Fettverbrennung nicht zu stören. 

Käse macht satt und schmeckt sehr intensiv und lecker. Es gibt viele Varianten: Käsewürfel als eigene Mahlzeit, Mozzarella oder Parmesan als Dressings für Salate, weicher Kräuterkäse als cremige Basis für ein Fleischgericht. Auf der Low-Carb-Einkaufsliste steht bei mir immer irgendeine Art von Käse.

Tee

Na klar! Etwas für zwischendurch zum Trinken. Man sollte ja zwischen den Mahlzeiten idealerweise 4 bis 5 Stunden Pause für die Fettverbrennung haben. Hier eignet sich Tee. Besonders gut sind schwarzer Tee und grüner Tee. Schwarztee gilt als besonders reich an Chrom und sekundären Pflanzenstoffen, was gut für die Stabilisierung des Blutzuckers ist. Der grüne Tee enthält wertvolle Antioxidanzien.


Fazit



Diese Liste hat nicht den Anspruch, abschließend zu sein. Es gibt immer noch etwas mehr, was man einkaufen könnte. Dennoch hoffe ich, dass dieser kleine Überblick über meine persönliche Einkaufsliste für die Low-Carb-Diät hilfreich war. Viel Spaß beim Einkaufen und Abnehmen!

Kommentare:

  1. Hallo lieber admin.
    ich würde mal sagen kurz und knapp auf den Punkt gebracht. Kein weites ausschweifen. Und für mehr infos kann man ja in einzelnen abschnitten von dir weiter lesen. Also danke für die Tipps.

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  2. Hallo! Ich hatte gehofft hier eine tatsächliche Einkaufliste zu finden. Also eine tatsächliche Liste an Produkten. Vielleicht wäre das auch nochmal eine Idee für einen guten Artikel. "Mein Einkauf bei Aldi" .. oder so ähnlich ;-)
    Trotzdem Danke, sehr schön geschrieben!

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    1. Hallo Jens,

      ja, stimmt, das ist auch mal eine Idee. Ich denke drüber nach :)

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    2. An einer richtigen Einkaufsliste wäre ich auch interessiert :)

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    3. Hast du schon daran nachgedacht?

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    4. Ich habe es auf meine Themenliste gesetzt und kann das sicher bald mal ansprechen. Die Idee ist auf jeden Fall gut und auch prima zum Geld sparen.

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  3. Hy, wirklich gut beschrieben, wie oben schon genannt, du kommst auf den Punkt und redest nicht um den heißen Brei. Klasse.
    Aber beim Lachsöl ... bin ich etwas enttäuscht, was sollte man anstatt benutzen, ich als imaginärer Fischallergiker?

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    1. Es ist wirklich schwer, große Mengen an bestimmten Omega-3-Säuren zu bekommen, weil sie tierischen Ursprungs sein müssen.

      Alternativ kann man natürlich Leinöl probieren, wobei die Resorption sehr viel niedriger ist. Aber besser als gar nichts bestimmt. Vielleicht gibt es auch noch andere Meerestiere oder bestimmte Algenprodukte, die ich noch nicht kenne. Ansonsten natürlich ein allgemeiner Tipp: Auch ohne Omega 3 aus Fisch sind Öle natürlich wichtig und gesund. Deshalb kannst du ja zum Beispiel ein leckeres, hochwertiges Olivenöl kaufen, dass tut dem Körper gut und passt prima in Salate, zu Tomaten und Mozzarella etc.

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