Bauchfettkiller: Die 9 Besten Schlankmacher!

Warum soll man sich mit Kalorienzählen zufrieden geben, wenn es viel bessere Wege gibt, Körperfett loszuwerden? Hier kommen die 9 besten Bauchfettkiller! Man kann sich selbst aussuchen, welche dieser Methoden man anwenden will, um abzunehmen. Kombinieren lassen sie sich alle, und es handelt sich um die effektivsten Tricks, die man nutzen kann.


Die besten Bauchfettkiller zum Abnehmen


Bauchfettkiller
Image courtesy of sattva / freedigitalphotos.net

Platz 9: Fett



Es klingt zwar zuerst wie ein schlechter Witz, doch ich meine es todernst. Die meisten Menschen glauben immer noch an das Märchen von "Fett macht Fett". Es ist aber nicht das Fett in der Nahrung, was uns dick werden lässt, obwohl natürlich exzessiv viel davon sicherlich zu Übergewicht führen kann.

Allerdings ist es viel mehr die Kombination von Kohlenhydraten und Fett, und manchmal auch nur der Zucker selbst, der uns dick werden lässt.

Hier der Grund: Fett alleine (beispielsweise Olivenöl) beeinflusst den Blutzuckerspiegel erst einmal gar nicht. Wenn Fett in Reinform im Körper ankommt, signalisiert der Magen dem Gehirn, dass etwas Sättigendes im Bauch angekommen ist. Dies ist auch einer der Gründe, warum Erdnüsse oder Fisch so lange satt machen können.

Doch wie verhält es sich mit Nudeln, Reis, Brötchen oder Süßigkeiten? Sobald wir solche Produkte essen, werden sie in Zuckermoleküle umgewandelt und lassen den Blutzuckerspiegel in die Höhe schießen. In einer Notfallreaktion wird das Hormon Insulin ausgeschüttet, welches die schädigende Menge an Zucker aus dem Blutkreislauf entfernen soll. Und zwar direkt in die Fettzellen! Denn wohin kommt Zucker, den wir gerade nicht brauchen? Er wird gespeichert! Und das ist in aller Regel am Bauch und an den Hüften.

Fett selbst macht satt und lässt den Insulinspiegel in Ruhe. Aber darüber hinaus kann Fett aus der Nahrung aktiv Körperfett verbrennen und so zum Bauchfettkiller werden. Das haben mehrere Studien bewiesen (Focus und der Kopp-Verlag berichteten schon darüber).


Platz 8: Vitamin C



Viele kennen diesen Vitalstoff nur als Mittel gegen Erkältungen (siehe mein Artikel: Vitamin C und Erkältungen - Was stimmt denn nun?). Doch dieser Wunderstoff kann viel mehr. Wie eine Studie aus Arizona bewiesen hat, verbessert Vitamin C die Fettverbrennung, und zwar aus mehreren Gründen:


  • Es ist an der Verstoffwechselung von Fett direkt beteiligt
  • Es verbessert die Aufnahme von Eisen, welches seinerseits wichtig für die Fettverbrennung ist
  • Es ist an der Herstellung des Wachstumshormons (HGH) beteiligt, welches ich später noch erwähnen werde
  • Es stimuliert die Ausschüttung von Noradrenalin, einem Stoffwechselbeschleuniger


Aus diesen Gründen ist Vitamin C ein Bauchfettkiller. Um den Verbrennungseffekt voll auszureizen, sollte man aber über die Minimalempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) hinausgehen. Mehr dazu habe ich in meinem Artikel über Vitamin C und Erkältungen beschrieben.


Platz 7: Die Schilddrüse



Laut Wikipedia spielt die Schilddrüse "eine wichtige Rolle für den Energiestoffwechsel", und das ist noch sehr bescheiden ausgedrückt. Man könnte auch sagen: Ohne die Schilddrüse bewegt sich gar nichts im Körper! Sie ist ein riesiges Kraftwerk, welches ebenfalls zum Fettkiller für den Bauch werden kann.

Das kann man schon dann erahnen, wenn man sich überlegt, dass eine Unterfunktion der Schilddrüse zu Mattheit, Niedergeschlagenheit und Müdigkeit führt. Wenn der Körper so abgeschlagen vor sich hin vegetiert, dann ist an eine optimale Fettverbrennung nicht zu denken.

Wie man die Schilddrüse richtig nutzt, um abzunehmen, habe ich in einem separaten Artikel ausführlich beschrieben: Schilddrüse ankurbeln zum Abnehmen. Mit dieser Anleitung kann man die Schilddrüse zum Bauchfettkiller umfunktionieren.


Platz 6: Sport



Es sollte niemanden überraschen, dass sportliche Betätigung in dieser Liste auftaucht. Aber dennoch ein paar Worte hierzu: Leider haben viele Übergewichtige eine falsche Vorstellung von Sport. Sie glauben, dass Sport alleine eine ganz festgelegte Anzahl an Kalorien verbrennen würde, so dass man sich den Gewichtsverlust (7000 Kalorien entsprechen einem Kilo Körperfett) quasi ausrechnen könne.

Das stimmt leider nicht, und deswegen geben viele Menschen nicht nur den Sport, sondern oft auch die komplette Diät frustriert auf. Nämlich dann, wenn man nach einer ganzen Woche täglichen Joggens (30 Minuten pro Tag) genauso viel verloren hat wie ohne Laufen. Ich habe es selbst getestet, als ich mich mit dem Abnehmen noch nicht so gut auskannte. Ergebnis: 0,5 Kilo in einer Woche voller Sport. Mist!

Auch mit dem häufigen Argument "dann habe ich halt Muskelmasse zugenommen und wiege deswegen mehr" kann man sich nicht trösten. Denn wer zu Hause eine echte Körperfettwaage hat, der wird schnell feststellen, dass sich kaum etwas verändert hat.

Wo liegt das Problem? Es liegt an der Ernährung.

Sport ist dann effektiv, wenn die Ernährung stimmt. Man kann es vergleichen mit Segeln. Wer voller Inbrunst Übungen macht, sich abrackert, sich jeden Tag abmüht, der segelt entweder gegen den Wind (mit falscher Ernährung), oder alles fällt ihm in die Hände, er hat Rückenwind (bei richtiger Ernährung).

Zur Ernährung sage ich später noch mehr. Was den Bauchfettkiller Sport angeht, will ich so viel sagen: Effektiv ist eine möglichst hohe kurzzeitige Belastung, die einen aber nicht komplett in die Atemlosigkeit treibt. Man sollte also beispielsweise beim Joggen sich zügig bewegen, so dass man beispielsweise nicht nebenbei noch eine Unterhaltung führen kann. Aber man darf auch nicht "in den roten Bereich" kommen.

Ebenfalls sinnvoll sind Sprints und Berganstiege, also bergauf laufen. Kurzzeitige Belastungen in dieser Form können mit langsameren Phasen des Laufens abgewechselt werden. Das Gute daran: Durch Spitzenbelastungen über mehrere Sekunden wird überschüssiger Zucker im Blut verbrannt, so dass der Weg für eine optimale Fettverbrennung frei ist. Außerdem wird durch diese Anstrengungen das Wachstumshormon HGH stimuliert. Dazu später mehr.


Platz 5: Intermittierendes Fasten



Dieser Begriff ist vielen Menschen nahezu unbekannt, dennoch handelt es sich um einen der effektivsten Bauchfettkiller.

Die Idee dahinter: Es gibt verschiedene Zeitfenster, in denen man sich ernähren kann, und andere Zeitfenster, in denen man gar keine Nahrung zu sich nimmt. Hier wird in gewisser Weise auch die Steinzeit imitiert, wo man auch nicht alle paar Minuten zum Kühlschrank gehen konnte, sondern manchmal nur eine echte Mahlzeit am Tag hatte.

Ganz so extrem muss es aber nicht sein. Eine häufige und auch sehr gut funktionierende Art des intermittierenden Fastens ist die 4-Stunden-Regel. Sie findet beispielsweise in meiner Anleitung zur Low-Carb-Diät Anwendung.

Man isst nur alle 4 Stunden eine Mahlzeit, die einen dann aber auch satt machen sollte. Dazwischen wird nichts gegessen, wobei man viel Wasser und Tee trinken kann, wenn der Magen vor Leere grummelt. Auch eine gefilterte Gemüsebrühe darf man schlürfen, denn sie ist nahezu energiefrei und stört die Fettverbrennung nicht.

Andere Varianten des Fastens sind das 24-Stunden-Fasten oder andere variable Zeitfenster von beispielsweise 8 Stunden, einem langen Zeitfenster vom frühen Abendessen bis zu einem hinausgezögerten Frühstück und alles, was einem sonst noch zu Fasten einfällt.

Die Idee dahinter ist, möglichst viel Zeit für die Fettverbrennung zu gewinnen, den Körper nicht dabei zu stören und ihn hin und wieder sogar etwas aus seinem festgefahrenen Rhythmus zu bringen. Denn: Wenn sich ein Körper zu sehr an eine Diät gewöhnt, dann kann es vorkommen, dass er sich darauf einstellt und Pfunde sparen will. Denn vergessen wir nicht: Es ist die biologische Aufgabe des Körpers, Fett für harte Zeiten aufzuheben. Auch, wenn man einen Wohlstandsbauch hat.

Wichtiger Hinweis: Eine Nulldiät, also der komplette Verzicht auf Nahrung über mehrere Tage, kann nach hinten losgehen. Nicht nur entstehen hier gesundheitliche Risiken. Durch die Mangelernährung fährt der Körper seinen Energiebedarf herunter, so dass das Abnehmen irgendwann zum Stillstand kommt. Der Jojo-Effekt lauert dann bereits um die Ecke. Also bitte vernünftig bleiben.


Platz 4: L-Carnitin



Wie wäre es, wenn man sich zu jedem Gewichtsverlust, den man pro Woche auf der Waage verbucht, noch einmal 25% Zuschlag wünschen könnte? Eine Steigerung der Fettverbrennung, um ein Viertel mehr Gewicht zu verlieren? Das geht! Und ich zeige auch gerne, wie!

Das Geheimnis heißt L-Carnitin. Eine Studie belegte die Wirkung. Man untersuchte zwei Gruppen von Leuten, die abnehmen sollten. Diejenige Gruppe, die zusätzlich Carnitin bekam, verlor tatsächlich in kurzer Zeit 25 Prozent mehr Gewicht als die Kontrollgruppe ohne Carnitin.

Manchmal werden widersprüchliche Ergebnisse zur Wirkung von L-Carnitin geliefert. Das liegt daran, dass Carnitin nur dann Fett abtransportiert, wenn es auch eine funktionierende Fettverbrennung gibt. Wer nämlich Carnitin zu sich nimmt und ansonsten nur Schwein mit Nudeln oder Hühnchen mit Reis isst, der betreibt lediglich Geldverbrennung (mehr dazu weiter unten).

Deswegen wichtig: L-Carnitin als zusätzlichen Bauchfettkiller nutzen. Dann ist es auch kein vermeintliches Wundermittel mehr, sondern pure Wissenschaft.


Platz 3: Eiweiß



Als einer der besten Bauchfettkiller belegt Eiweiß den dritten Platz. Es gibt so viel über die Nährstoffgruppe der Proteine, bestehend aus ihren Aminosäuren, zu sagen. Hier eine kurze, aber nicht vollständige Zusammenfassung:


  • Eiweiß macht satt
  • Eiweiß baut fettverbrennende Enzyme
  • Eiweiß stärkt das Immunsystem
  • Eiweiß baut, stärkt und sichert Muskelgewebe (welches wiederum Fett verbrennt)


Um richtig gut Fett zu verbrennen, braucht man Eiweiß. Aber wer hat schon genug davon? Wer im Winter oft eine Erkältung bekommt (betrifft die meisten von uns), der hat kein gut ausgestattetes Immunsystem. Allein das ist schon ein Anzeichen dafür, dass man zu wenig Eiweiß hat.

Es gibt zwei Möglichkeiten, den Eiweißanteil in der Ernährung zu verbessern: Viel Protein aus natürlicher Nahrung bekommen (Fleisch, Fisch, Soja, Eier, Milchprodukte) oder zu Eiweißshakes greifen. Wer sich hier noch weiter informieren möchte, dem kann ich folgenden Artikel empfehlen: Mythen und Fakten zu Eiweißpulver


Platz 2: Schlaf



Der Schlaf als Abnehmfaktor wird komplett unterbewertet. Es handelt sich hier nicht um einen billigen Versuch meinerseits, einen weiteren Bauchfettkiller in die Liste zu schmuggeln, nein! Schlaf ist tatsächlich so wichtig zum Abnehmen. Trotzdem machen so viele übergewichtige Menschen hier Fehler, während sie sich gleichzeitig in Schwerstarbeit abmühen, um durch Sport abzunehmen.

Was man beim Schlafen alles falsch machen kann? Hier ein paar Beispiele:

  • bei zu viel Außenlicht schlafen
  • zu kurz schlafen
  • vor dem Schlafen falsch essen
  • die Qualität des Schlafes beeinträchtigen durch falsche Temperatur etc.

Der Grund, warum Schlaf so wichtig ist, ist das bereits kurz angeschnittene Hormon HGH. Der Begriff steht für Human growth hormone, also menschliches Wachstumshormon. Es ist nicht nur dazu da, aus Jungs Männer und aus Mädchen Frauen zu machen, sondern es ist der stärkste hormonelle Bauchfettkiller des Menschen.

Denn die Fettverbrennung läuft auf Hochtouren, wenn man viel HGH hat. Man kann das Wachstumshormon unter anderem durch Dinner Cancelling locken. Indem man abends einfach keine Kohlenhydrate mehr zu sich nimmt.

Mehr dazu, wie man nachts abnimmt, gibt es hier zu lesen: Abnehmen im Schlaf.


Platz 1: Low Carb, oder noch besser: No Carb



Sicherlich hat es sich bereits angedeutet, dass die Ernährung die wichtigste Rolle beim Abnehmen spielt. Deswegen ist eine Ernährung, welche die Fettverbrennung auf das höchste Niveau bringt, der beste Bauchfettkiller.

Gehen wir noch einmal zurück zu dem, was ich anfangs beim Thema Fett gesagt habe. Kohlenhydrate lassen nicht nur den Blutzuckerspiegel steigen und verursachen dadurch Heißhunger. Der menschliche Körper ist darauf programmiert, Kohlenhydrate vor dem Fett zu verbrennen!

Das liegt an der Beschaffenheit der Nährstoffe. Zucker ist ein schnell verfügbarer Stoff, der immer dann Energie lieferte, wenn man vor einem Säbelzahntiger wegrennen musste. Die sind heute ausgestorben. Was geblieben ist, das ist der Instinkt des Körpers, Energie zu sparen. Energie zu speichern.

Fett hat mehr Kalorien als Zucker, deshalb bleibt Körperfett immer die Notreserve für harte Zeiten. Wenn es nichts zu essen gibt. Im Winter, im Krieg. Wenn man dem Körper Kohlenhydrate gibt, dann verwendet er diese bevorzugt und lässt die Fettpolster liegen.

Nur, wenn man jetzt die Kohlenhydrate verringert, dann zwingt man den Körper in die Fettverbrennung. Menschen, die Kalorien zählen, verringern ihre Gesamtaufnahme an Nahrung und erreichen so zufällig diesen Effekt, verzichten dabei aber auch auf wertvolle Fette und Eiweiße, denn "die haben ja auch Kalorien".

Wir sind jetzt, nach dem Lesen dieser Liste über Bauchfettkiller, schlauer. Wir wissen: Kohlenhydrate stoppen die Fettverbrennung. Wir wissen aber auch: Gesunde Fette und viel Eiweiß sind gut. Also lernen wir nun, die Kohlenhydrate stärker weg zu lassen, damit das Bauchfett weg schmilzt.

Wie man eine Ernährung mit sehr wenig Kohlenhydraten umsetzen kann, habe ich mit dieser Anleitung gezeigt: No-Carb-Diät.


Fazit



Die besten Bauchfettkiller liefern ein tolles Gesamtpaket, mit dem man Gewicht verlieren kann und Bauchfett reduziert. Wichtig ist, dass man auf der einen Seite Spaß daran hat, schlanker und athletischer zu werden, und auf der anderen Seite aber auch nicht zu viele Kompromisse eingeht. Oft ist ein Stückchen Kuchen hier und ein Keks zwischendurch da schon zu viel.

Wer noch Anregungen braucht, kann ja oben in der Leiste mal auf meine Rezepte klicken und sich dort Inspiration zum Kochen holen. So macht es gleich noch mehr Spaß. Viel Erfolg beim Abnehmen!

1 Kommentar:

  1. Hallo,
    Erst mal,Klasse diese Tips hier.,sehr Hilfreich,das erste mal bei 1000000 Diäten,eine sinnvolle leicht erklärbare Diät

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