Low-Carb-Fondue

Fondue (hier in der Fleisch-Version) ist ein klassisches Festtagsgericht, welches ich schon seit meiner Kindheit kenne. Nun bringe ich das Rezept hierfür in Form eines Low-Carb-Gerichts auf den Tisch.

So sieht eine Friteuse aus  - es geht aber auch klassisch, wenn man das möchte

So schwer ist Fondue gar nicht. Man braucht ein Gerät, mit dem man frittieren kann  - der Rest ergibt sich durch Salate und sonstige Beilagen.



Um frittieren zu können, kann man entweder eine elektrische Friteuse (siehe oben) kaufen, oder man benutzt einen Topf, der mit Hilfe einer Halterung über einem kleinen Spiritus-Gefäß brodelt. Das ist im Rezept-Video auch genau so zu sehen:


Es gibt viele Möglichkeiten, Fondue herzustellen. Hier die Rezeptliste nach der Variante, die im Video auftaucht. Jedoch müssen keineswegs alle Zutaten vorhanden sein!


Zutaten:



  • Öl zum Frittieren (z.B. Rapsöl)
  • Fleisch (Rinderfilet, Putenfleisch, Hähnchenfleisch etc.)
  • Zwiebeln (als Dressing)
  • Kräutermischungen (als Dressing)
  • Olivenöl (für Dressing)
  • Tomaten
  • Gurken
  • Grüne Bohnen (aus der Dose)
  • Karottensalat
  • Selleriesalat
  • Goldmais
  • Ananas
  • Rotkohl
  • Knoblauchsauce (oder ähnliche Saucen)
  • Kopfsalat oder Eisbergsalat
  • Feldsalat
  • Eier (gekocht)


Zubereitung



Fondue ist ein Festmahl und damit am ehesten für eine ganze Familie geeignet. Der Aufwand entsteht nicht direkt aus der Zubereitung heraus, sondern eher aus der Vielzahl an Zutaten. Gleichzeitig kann man natürlich auch mit relativ wenig Zutaten ein leckeres Fondue zaubern. Was hier übrigens im Vergleich zum Original-Rezept fehlt, ist das (Kräuter-) Baguette. Dieses hat sehr viele Kohlenhydrate und fällt damit aus.

Ansonsten haben wir es mit sehr eiweißreichen (Fleisch) und vitaminreichen (Gemüse) Lebensmitteln zu tun. Bei einigen davon ist jedoch die Dosierung zu beachten. Ich halte nichts davon, Nahrungsmittel pauschal zu verurteilen (Kommentar einer Nutzerin auf Facebook: "Ananas ist nicht Low Carb"). Stattdessen sollte man lieber einmal seinen Kopf benutzen und mitdenken. Wie viel Ananas kann ich mir gönnen? Denn wer nicht mitdenkt, kann auch mit einem ganzen Kilo Spinat "nicht Low Carb" sein!

Alle Beilagen kommen in entsprechend große oder kleine Schälchen. Das Frittiergerät läuft. Die Gäste setzen sich. Und das Festessen kann beginnen. Bitte nur beim Fleisch darauf achten, dass es trocken getupft ist und die Temperatur gut reguliert wird. Besonders gut passt Fondue zu Ostern, Weihnachten und zum Geburtstag!

Kommentare:

  1. Danke für den - logischen - Tipp. Passt ja total ins Konzept so ohne Brot!!! Dann kann ich ja auch mein geliebtes Raclette (ohne Kartoffeln!) wieder öfter machen.

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    1. Es kommt sicherlich auch auf die Menge an. Ich habe inzwischen für mich festgestellt, dass ich mir hin und wieder sogar Fondue mit Kräuterbaguette leisten kann, wenn ich zumindest ansonsten darauf achte, was ich esse. Deswegen nehme ich tatsächlich manchmal Brot, sozusagen als Teil eines Cheat Day.

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