Zink - Die Wunderwaffe

Zink ist "Boss über 300 Enzyme". So treffend schreibt es Dr. Strunz in seinem Buch "Mineralien. Das Erfolgsprogramm"und liegt damit absolut richtig. Ohne diesen Vitalstoff geht gar nichts. Heute erkläre ich, was Zink alles kann, was es heilt, wie viel man braucht, wo man es günstig bekommt und wie man es noch effektiver machen kann.


Zink ist nicht nur für Haare und Nägel wichtig



Verabschieden wir uns von der Idee, dass es für jedes Organ ein Vitamin oder Mineral gibt. So funktioniert der menschliche Körper nämlich nicht. Haare, Nägel, Blutzucker, Nervensystem, Gehirnbotenstoffe, Haut, Augen, Muskeln, Zellschutz, Darm, Immunsystem, Hormone, Wachstum, Wundheilung... die Liste geht endlos weiter. Das waren jetzt übrigens alles Baustellen, an denen Zink arbeitet! Zinkmangel-Symptome können also bei all diesen Bereichen auftreten!

Ein weiteres Beispiel: Der Kinderwunsch. Schon Casanova, der berühmt berüchtigte Liebhaber, aß gerne Austern mit aphrodisischer Wirkung und der typisch hohen Dosis des Minerals. Damit wird nicht nur die Libido angeregt, auch die Spermienzahl geht durch die Decke und die Fruchtbarkeit von Mann und Frau wird erhöht. Wer neugierig ist, kann ja mal diesen Artikel lesen.

Die Wirkung von Zink hört hier aber noch nicht auf. Bei sachgerechter Verwendung kann sogar die Erkältung besiegt werden!


Zink in der Power-Kombination mit Vitamin C gegen Erkältung und Grippe



In meinem Artikel über hochdosiertes Vitamin C habe ich bereits erläutert, dass man Vitamin C extrem gut gegen Erkältungen benutzen kann. Dabei werden nicht nur die Symptome gelindert, nein! Die ganze Erkältung verschwindet erstaunlich schnell. Diese Behandlung schlägt jede Therapie mit Medikamenten.



Auch hier hilft aber Zink bei Erkältung nochmals weiter. Denn dieses Mineral gibt der Immunabwehr einen Schub und kann nochmals Erkältungszeiten halbieren. Die beste Methode, um lästige Erkältungen loszuwerden, besteht daher hieraus:

  • Hochdosiertes Vitamin C (im Bereich von mehreren 1000 Milligramm)
  • Hochdosiertes Zink
  • Pflanzenstoffe (Zitrone, Apfel etc.)
  • Ein gut gerüstetes Immunsystem aus viel Eiweiß

Wobei letzteres bevorzugt immer da sein sollte und man sich nicht erst im Falle der Erkältung darum kümmern sollte.


Zink in Lebensmitteln - welche Nahrungsmittel haben genug davon?



Vor allem Meeresfrüchte speichern gerne Mineralien. Allen voran ist hier die Auster zu nennen. Sie beinhaltet Zink im Bereich von 70 bis 90 Milligramm pro 100 Gramm. Auch Muscheln und Hummer (27 bzw 16 mg) sind erwähnenswert. Rind und Lamm haben etwa um die 12 mg, Kürbiskerne etwa 10 und diverse Nüsse 3 bis 5 Milligramm.

Da nun allerdings nicht alle diese Lebensmittel für jedermanns Geschmack geeignet sind und einige davon relativ wenig Vitalstoffe im Vergleich zur relativ großen Menge haben, lohnt es sich vielleicht, zur Nahrungsergänzung zu greifen. Denn wie wir ja nun wissen, ist der Boss über 300 Enzyme für den Körper einer der wichtigsten Stoffe.


Den Tagesbedarf decken - welche Dosierung ist die richtige?



Die Tagesdosis beträgt laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) 10 mg täglich. Doch Vorsicht: Die DGE setzt ihren Maßstab immer mit dem Ziel, Mangelerkrankungen zu vermeiden. Es handelt sich hier also um das absolute Minimum. Wer viel Stress hat oder Belastungen ausgesetzt ist (wer ist das heutzutage nicht), der sollte nach dem Optimum an Gesundheit streben.

Dr. Strunz empfiehlt in seinem Buch (welches ich oben erwähnt habe) 25 mg Zink pro Tag - wobei es bei Erkältungen auch einmal mehr sein darf. Nur dauerhaft sollte man sich bei den 25 mg einpendeln - auch deshalb, weil Zink mit anderen wertvollen Metallen (Kupfer, Chrom) im Körper konkurriert.

Um den Tagesbedarf am Wunderstoff zu decken, benutze ich meistens die sehr günstigen Lutschtabletten, die es zum Beispiel bei Edeka und Rossmann gibt (siehe Bild oben). Die Sorte von Edeka hat den Geschmack von Blutorangen, die von Rossmann Ananas-Geschmack. Von den Inhaltsstoffen her sind beide indentisch: Eine Tablette hat 80 mg Vitamin C, 5 mg Zink und nur 1,3 Gramm Kohlenhydrate. Mit lediglich fünf dieser Tabletten lässt sich die Tagesdosis also komfortabel erreichen, noch dazu schmecken sie sehr süß, und haben trotzdem wenig Zucker. Eine Packung (30 Tabletten zum Lutschen) kann man für nur 0,99 Euro kaufen.

Wer es einfacher (und noch günstiger) haben will, kauft sich ein Präparat, welches bereits in einer Tablette die 25 mg liefert und in einer Packung von 100 Tabletten kommt. Das erleichtert auch die Dosierung während einer Erkältungszeit, wenn man auch mal einen großen Zinkbedarf hat und es hochdosiert nehmen kann. Hier ist ein solches Nahrungsergänzungsmittel für lediglich 6,70 Euro: Scitec Nutrition Zinc 25 MG, 100 Tabletten, 1er Pack (1 x 40.2g)

Natürlich kann man sich auch ein beliebiges anderes Präparat auf Amazon bestellen. Ein Preisvergleich lohnt sich.


Fazit: Ein unglaublich wichtiger Mineralstoff



Ich war selbst überrascht, als ich von der Wunderwaffe Zink hörte. Man denkt ja zuerst immer an Vitamin C. Aber auch andere Stoffe sind nunmal sehr wichtig, nicht nur, um einen Mangel auszugleichen, sondern auch, um vor Gesundheit zu strotzen. Wegen seiner gesundheitsfördernden Wirkung gehört der Stoff seither zu meiner Hausapotheke. Sei es bei Erkältung, zum Muskelaufbau oder weil es einfach dazu gehört und in Lebensmitteln eben nicht so hoch dosiert vorkommt.

Kommentare:

  1. Zum Thema "Mineralstoffe" gibt es in den USA den Bestseller "Dead doctor's don't lie" von Joel D. Wallach - http://www.amazon.de/Dead-Doctors-Dont-Joel-Wallach/dp/0974858102 . Auszüge aus dem Buch und seinen Vorträgen sind hier als PDF herunterladbar: http://pulsar.li/downloads/dasgeheimnisder91essentiellennaehrstoffevondrw.pdf Interessant ist vor allem der behauptete Zusammenhang zwischen Lebenserwartung und Mineralstoff-Mangel.

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  2. Hi,
    ich wollte dir bzw. dem Blog ohnehin längst mal ein großes Lob aussprechen. Ich lese hier immer wieder und auch wenn ich viele Erkenntnisse nicht als endgültig und gesichert betrachte hat mir dein Blog unterstützend bei meiner Gewichtsreduktion geholfen.

    Jetzt verbinde ich das einfach mal mit einem Link zum Thema Zink & Eisen:
    http://ptaforum.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=5672

    Thanks & Grüße
    Abwärts, Duisburg

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