Wie Und Warum Bekommt Man Krebs?

Ich habe sehr aufrüttelnde Neuigkeiten gelesen. Aufrüttelnd nicht, weil sie für mich neu seien, sondern weil sie als selbstverständlich gesehen werden.

Es wurde gesagt, dass sich "Krebszellen bekanntlich gerne von Zucker" ernähren. Was mich daran geschockt hat? Das Wort "bekanntlich". Wem ist das bekannt? Den Professoren irgendwelcher Unis? Vielleicht. Aber nicht den normalen Menschen da draußen.

Wenn ich bei Google nach "Wie entsteht Krebs" oder "Woher bekommt man Krebs" suche, dann finde ich lange, unübersichtliche Artikel, die mir auf biologisch-wissenschaftliche Weise erklären wollen, dass durch Gendefekte Beschützer-Zellen sterben und dadurch irgendwelche Mutationen auftreten. Wem hilft das? Niemandem. Ich will die Aufgabe jetzt übernehmen und die Menschen aufklären.


Vorab: Die Entstehung der Krebszelle



Bevor wir erörtern, was Gründe für Krebs sind, zunächst einige Worte zur Entstehung an sich. Eine häufige Frage ist nämlich: Woher kommen Krebszellen überhaupt? Sind die schon von Beginn an da?

Die Antwort: Krebszellen entstehen im Laufe der Zeit durch Beschädigungen des Erbmaterials (bei der Weitergabe der Erbinformation). Diese Beschädigungen treten durch Ursachen auf, die ich weiter unten noch erwähnen werde.

Eine große Rolle spielen hier Radikale. Das sind kleine Störenfriede, die sogar aus gesunden Stoffen entstehen können. Ein Beispiel: Gibt man einem Menschen Vitamin E ohne Zusatz weiterer Vitamine, so entfaltet dieses Vitamin E zunächst eine positive Wirkung (beispielsweise Zellschutz, Schutz wertvoller Fettsäuren etc.). Nach einiger Zeit jedoch ist dieses Vitamin E aber "überarbeitet" und verbraucht. Es verwandelt sich nun in ein "böses" Radikal. Freie Radikale sind aggressiv und greifen andere Zellen an. Es kommt zu Schäden in der DNS und zur Umwandlung in bösartige, mutierte Zellen: Krebs.

Durch Zugabe von Vitamin C kann das freie Radikal umgewandelt und das Vitamin E wiederhergestellt werden.

Das war nur ein Beispiel. Der Rauch einer Zigarette enthält tausende von Giftstoffen, die ebenfalls als Radikale wirken. In unserer gesamten Umwelt sind wir ständig von Radikalen umgeben, und selbst Ausdauersport erhöht (temporär) die Menge an Radikalen im Körper. Allerdings: Ein gesunder Körper bekommt diese Probleme in den Griff. So gesehen entstehen und verschwinden Krebszellen im Körper immer wieder, sind quasi ein Stück weit normal. Nur wenn die Balance aus dem Gleichgewicht gerät, geschieht Schlimmeres. Und deswegen sollte man wissen, wodurch Krebs überhaupt hervorgerufen wird. Und da wird es jetzt spannend!


Warum Abgase, Alkohol und Sonnenlicht nur Ausreden sind!



Den Menschen wird nahegelegt, die Ursachen von Krebs seien ein Gemisch vollkommen komplexer und unterschiedlicher Faktoren, die man ja sowieso nicht beeinflussen könne. Da seien die Autoabgase, die ja leider normal in unserer Gesellschaft sind, der Alkohol, auf den man ja nicht verzichten will (vor allem "in Maßen"), und natürlich das böse Sonnenlicht, um das man ja gar nicht herum kommen kann.

Das Ergebnis? Wir werden dazu erzogen, zu glauben, dass Krebs eine Zufallskrankheit sei. Es trifft halt einige, aber solange ich nicht zu viel rauche und nur am Wochenende trinke, wird's wohl gut gehen.

Doch genau das ist der grobe Unsinn. Denn "bekanntlich" ist ja etwas anderes die Hauptursache. Und warum wir das nicht gesagt bekommen? Weil die gesamte Ernährungsindustrie zusammenbrechen würde. Südzucker, Coca Cola und wie sie alle heißen müssten dicht machen.


Tatsächlich: Warum man Krebs bekommt



Was sind also die Krebs-Ursachen? Der Zucker. Und ich muss hier ganz klar reden: Es geht um Kohlenhydrate im Allgemeinen. Zwar ist Fruchtzucker (wer hätte das gedacht) schädlicher als Traubenzucker, aber letztendlich liebt der Krebs Zucker.


Und jetzt ein Ausflug in den Biologieunterricht aus der 7. Klasse. Viele wissen es nämlich nicht mehr. Fragt der Lehrer: Was passiert, wenn man Vollkornbrot im Mund lutscht? Es fängt an, süß zu werden. Die Enzyme im Speichel lösen bereits die Stärke auf. Soll heißen: Selbst das kernigste Vollkornbrot wird zu Zucker. Spätestens im Magen ist diese ach so tolle Vollkornstärke zu Zucker verkommen.


Aber wir brauchen doch Kohlenhydrate, oder?



Diese Behauptung wird oft von den Medien und von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung hervorgebracht. Diese Leute behaupten quasi, dass Eskimos tot umfallen müssten, weil die ja nur Fleisch essen. Komisch... wer warnt die armen Eskimos davor? Keiner, weil die gut ohne Kohlenhydrate auskommen.

Weg vom Mythos. Die Wahrheit ist, dass der Körper sich in verschiedene Richtungen anpassen kann. Er kann vollständig seine Energie aus Kohlenhydraten beziehen (das sorgt dann auch für Übergewicht, wenn er gar kein Fett mehr verbrennen muss), oder er kann komplett auf Fettverbrennung umstellen. Das Fett liefert der Körper (Fettpolster) und die Nahrung (Fisch, Öl, Fleisch). Außerdem hat selbst Gemüse, welches man natürlich essen sollte, Kohlenhydrate... ganz wenig. Und genau das ist genetisch vorgesehen. Ganz wenig Kohlenhydrate - für die man jagen oder sammeln muss! Da werden sie schon verbrannt!


Studien und noch mehr Infos zu Krebs



Die Frage "Wie und Warum bekommt man Krebs" sollte jetzt einigermaßen geklärt sein. Ich will meinen Lesern aber nicht nur empfehlen, auf eine kohlenhydratarme Ernährung umzusteigen, ich will noch einige Quellen nennen und empfehle wirklich, sich mal intensiv mit dem Thema zu beschäftigen:

Eine chinesische Studie zum Zusammenhang von Kohlenhydraten und Herzinfarkt (auch das macht der Zucker)
Der Artikel "Krebs liebt Zucker" (mit dem Wort "bekanntlich")

Irgendwie passt alles zusammen... denn wie ich kürzlich auf meinem Blog berichtet habe, sind alle großen Zivilisationskrankheiten am Zucker festzunageln: Alzheimer, Diabetes, Bluthochdruck, Übergewicht, Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs.

Heißt natürlich nicht, dass UV-Strahlen keinen Krebs machen. Tun sie auch. Tut auch Rauchen. Aber Kohlenhydrate sind schlimmer als wir wissen. Das zeigt ein Blick in die Fastfood-Restaurants und auf den täglichen Frühstücks- und Mittagstisch.

Image courtesy of Apolonia / freedigitalphotos.net

Behandlungsmöglichkeiten von Krebs



Natürlich bin ich kein Experte der Krebsbehandlung, aber man muss sich leider damit abfinden, dass eine Chemotherapie sehr schmerzhaft sein kann und nicht immer alle Probleme löst. Ein neuer, moderner Behandlungsansatz, der auch durch Studien belegt ist, wurde von Dr. Johannes Coy entwickelt. Wer dem Standardprogramm der Schulmedizin nicht traut, der sollte sich mit den von Dr. Coy geschilderten Methoden vertraut machen (hier noch ein Artikel dazu). 

Der einzige Haken an der Therapie: Sie ist bei der Pharmaindustrie nicht besonders beliebt, weil keine patentierten, hundertausende von Euro teuren Medikamente eingesetzt werden. Das schnürt jedem Pharma-Lobbyisten den Hals zu. Ja, so laufen die Dinge in Deutschland. Interessanterweise ist diese "Therapie" gleichzeitig auch eine neue Ernährungsweise, wie sie mit oder ohne Krebs umgesetzt werden kann.

Kommentare:

  1. Sehr guter Artikel. Die leidige Fructose bringt uns diese Übel. Ich habe vor ein paar Tagen auf diesen Blog
    http://inge09.blog.de/2014/02/01/unvermeidliche-folge-zuckerkonsum-17684864/
    einen Kommentar dazu abgelassen. Hier wird Dr. Strunz (einer der die Paelo-Geschichte vorangetrieben hat - auch das war ein prima Artikel auf deinem Blog) zitiert, der mal (wieder) ein wenig zum Thema auf ein Neues angerissen hat. Im meinem Kommentar dort ist auch ein Link zu einem Video für die weiterführende "Lektüre" sozusagen.

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  2. Hallo Alexander,

    Ich schaue mir das Video gerade an. Natürlich kenne ich den Artikel von Dr. Strunz, der hat mich auch zu meinem Blog-Artikel inspiriert.

    Wenn ich lese, was Kohlenhydrate (Fructose besonders) anrichtet, dann wird mir schon schlecht. Ich mag eigentlich keine Nudeln, keine Brötchen mehr. Zum Glück ist Gesundheit nicht ganz so kompliziert, wie man meinen kann. Bei Strunz liest man immer die gleichen News: Nahmen die Leute Vitamine + Mineralien, Omega 3 und Eiweiß, gab es freudestrahlende Menschen. Wenn es um Kohlenhydrate ging, waren die Infos umso düsterer.

    Ich bin einfach dankbar, dass ich zur Zeit nicht zuckersüchtig bin. Ein Stück Torte kann das allerdings jederzeit ändern... man muss aufpassen.

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  3. Aber wenn die Krebszellen sich von Zucker ernähren dann müssten diese Zellen zunächst einmal vorhanden sein. Das heißt, es wird nicht erklärt wie es zur Entstehung der Krebszellen kommt oder ich hab es falsch verstanden :) Bitte erklären oder ggf. korrigieren :)
    Danke schon mal

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    1. Hallo und danke für diese sehr wertvolle Rückmeldung. In der Tat bin ich darauf nicht ausreichend eingegangen. Das habe ich jetzt nachgeholt und "die Entstehung der Krebszelle" als Absatz hinzugefügt. Ich hoffe, dass ich die Zusammenhänge damit noch besser erklären konnte. In dem Absatz ist auch ein Link zu einem weiterführenden Artikel vorhanden.

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