Herzinfarkt Vorbeugen - Ernährung, Sport, Denken, Risikofaktoren!

Neulich habe ich gelesen, dass sich das Herzinfarktrisiko drastisch erhöht, wenn man mehrere Risikofaktoren gleichzeitig hat. Hier ein konkretes Beispiel:


Rauchen: 3-fach
Diabetes: 2,5-fach
Bluthochdruck: 2-fach

Alle drei kombiniert: 13-fach



Mehr dazu (inklusive einer ausführlichen Liste), und wie man dagegen angeht, später. Doch zuerst ein paar Worte. Mir kommen da nämlich zwei Gedanken. Zum Einen die Angst von uns Menschen, dem Schicksal ausgeliefert zu sein. Zum Beispiel, wenn ich sage: Alle meine Großeltern hatten Herzinfarkte oder Schlaganfälle. Diabetes haben / hatten auch viele in der Familie. Das sind jetzt übrigens wahre Worte.

Man denkt dann doch gleich: Das war's, ich brauch mich nicht anstrengen, etwas dagegen zu tun, das liegt sowieso in den Genen. Aber keine Angst, das stimmt nämlich gar nicht.

Der zweite Gedanke: Dieses Gefühl, wenn man in die Vergangenheit blickt und sich sagt: Hätte ich doch dies und das gemacht... hätte ich mich mehr um mich gekümmert... wenn ich doch noch einmal von vorne anfangen könnte.

Ich habe in meinem jungen Leben (Anfang 30) schon viele Fehler gemacht, über die ich mich ärgere. Ich möchte aber dennoch vermeiden, so weiter zu machen und irgendwann mal gelähmt im Bett zu liegen. Das gilt auch für Alzheimer, Diabetes, Bluthochdruck und andere Krankheiten. Die sind nämlich alle miteinander verwandt - anhand der Ursachen nämlich.

Viele Raucher, die ich kenne, benutzen die folgende Ausreden:

"Ich könnte ja morgen von einem Auto überfahren werden"
"Man kann ja auch von verbranntem Toast Krebs bekommen"

Zur ersten Aussage: Warum soll ich so leben, als ob es kein Morgen gibt? Will ich das meinem 60-jährigen Ich antun? Der will doch auch einen schönen Lebensabend verbringen. Soll ich denn Angst davor haben, 90 Jahre alt zu werden? Oder soll ich das nicht als Motivation nehmen, alles für meine Gesundheit zu tun?

Die zweite Aussage: Naja... kann sein, dass ein verbrannter Toast hin und wieder zu einer minimalen Erhöhung des Krebsrisikos führt. Abgase vom Auto auch. Da gibt es sicher viele kleine Dinge. Aber Fakt ist doch, dass man die Risiken berechnen kann, und Rauchen plus Übergewicht plus irgendetwas anderes aus der Liste ergibt dann den mathematisch höchstwahrscheinlichen Herztod.

Also mein Appell: Ruhig mal für ein langes, glückliches Leben planen. Wer weiß, vielleicht möchte man das ja wirklich genießen!


Wie kann man dem Herzinfarkt vorbeugen?



Bringen wir die Dinge doch einfach auf den Punkt:


  • Risikofaktoren ausschalten: Rauchen und Stress sind dabei die einzigen direkt verhaltensbedingten Faktoren. Wobei man Stress auch durch Ernährung, Sport und Denken (!) reduzieren kann. Die übrigen Risikofaktoren verschwinden ebenfalls durch Beachtung der anderen Punkte.
  • Ernährung: Wie sich in der Wissenschaft immer mehr herumspricht, sind die Kohlenhydrate an vielen Krankheiten schuld. Also muss man diese Einschränken. Dafür gibt es um so mehr gesunde Omega-3-Fette, die zum Beispiel in Fisch und Wild enthalten sind. Ansonsten Vitamine und Mineralien sowie Eiweiß. 
  • Sport: Ja, auch ich tue mich damit manchmal schwer. Aber man hat ja Möglichkeiten. Sportarten, die Spaß machen, die man gemeinsam erleben kann. Oder einfach nur lange Spaziergänge. Man muss sich nur von der Idee lösen, dass Sport immer Disziplin und Anstrengung bedeuten muss. Es geht doch auch ganz anders! Bei unseren Vorfahren war Sport normal, das war die Suche nach Essen! Die liefen nicht auf dem Laufband!
  • Denken: Wird oft unterschätzt. In Asien ist man da weiter, hat altes Wissen bewahrt und meditiert. Ich kann mir die Welt schlecht denken oder mich über kleine Dinge (Schöner Himmel, schöner Winter, angenehmes Essen) freuen. Auch hochmoderne Entspannungsübungen können in diese Kategorie passen, oder eben doch die alten Wege des Tai Chi, Yoga oder Kung Fu. Da ist mehr drin als nur Bewegung!

Das waren jetzt gerade einmal vier Ansatzpunkte zum Vorbeugen. Nicht nur Herzinfarkt vorbeugen, mit Ernährung, Sport, Denken und dem Ausschalten der Risikofaktoren. Auch Alzheimer, Diabetes, Bluthochdruck und Cholesterin. Alles zusammen. Nennt sich "gesunde Lebensweise".

Das beste daran: Es kann tatsächlich Spaß machen. Als kleine Inspiration nenne ich immer gerne meine Rezepte.

Übrigens gibt es bereits heute Völker auf der Welt, die so leben und dadurch ohne Herzinfarkte auskommen: Eskimos, Buschvölker und dergleichen. Manche von denen haben dabei gleichzeitig die beste Zahngesundheit weltweit. Gibt einem zu denken, oder?

Wer sich weiter mit den Risikofaktoren auseinandersetzen will, hier die Liste mit ein paar Worten von Gesundheitsautor Dr. Strunz: Risikofaktoren. Und hier noch mehr weise Worte: Die Gene sind's NICHT!

Gesund leben lohnt sich!

Image courtesy of Ambro / freedigitalphotos.net

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