Kürbissuppe - Das Low-Carb-Rezept

Vom frühen Herbst bis tief in die Winterzeit kann man Kürbis ohne lange Importwege als Nahrungsmittel genießen. Das einzige Problem, was viele haben, ist, dass man gar nicht weiß, was man mit dem Kürbis anstellen soll.

Warum aber so kompliziert, wenn es auch einfach geht? Suppen sind toll zum Abnehmen geeignet, das spricht sich unter Anhängern aller möglichen Diäten herum. Selbst die klassischen Kalorienzähler wissen, dass der Kürbis zu den energieärmsten Nahrungsmitteln überhaupt gehört. Und auch in puncto Kohlenhydrate muss man sich beim Kürbis überhaupt keine Gedanken machen.

Deswegen kommen wir nun zu einem der simpelsten und schönsten Gerichte für die Jahreszeit der frühen Sonnenuntergänge. Kürbissuppe - ein Low-Carb-Rezept. Hier das Video, welches ich sehr empfehle.




Zutaten


1 Hokkaido-Kürbis
Schlagsahne, Schmand etc.
Zimt
Salz, Pfeffer
(optional) Kräuter, z.B. Basilikum


Zubereitung


Die Zubereitung ist denkbar einfach. Zwar erfordert das Abtrennen der Haut etwas Zeitaufwand, allerdings wird es danach immer einfacher, bis man schließlich nur noch zuschauen muss, wie alles vor sich hin köchelt.

Man halbiert den Kürbis, höhlt ihn mit einem Löffel aus, und fängt an, behutsam die Schale abzuschneiden. Mit dem Messer bitte nicht abrutschen. Übrigens: Die Kürbiskerne sind eine Mahlzeit für sich und beinhalten viel Vitamin E. Anfangs sind die Kerne noch in einem Wirrwarr von Fruchtsträngen gefangen, diese kann man jedoch auswaschen bzw. abziehen, so dass nur noch die Kerne übrig sind. Die Kürbiskerne kann man im Backofen schön knusprig backen, dann sind sie sehr knackig und lecker.

Zurück zur Suppe. Wir schneiden das Fruchtfleisch also in Würfel und kochen diese Stücke zusammen mit einem halben Liter Wasser bei mittlerer Hitze. Hin und wieder sollte man die Temperatur überprüfen, denn manchmal hört die Suppe komplett auf, zu köcheln. Zu anderer Zeit kommt es aber auch vor, dass alles überkocht. Auch kann es passieren, dass sich Fruchtfleisch festsetzt und anbrennt. Das wollen wir natürlich nicht und rühren deswegen gelegentlich um.

Im Laufe der Zeit zerfällt das Fruchtfleisch des Kürbis immer mehr und vermischt sich mit dem Wasser. Dadurch erhalten wir - ganz ohne Mixer - eine einheitliche Kürbissuppe. Diese kann man, passend zur Jahreszeit, mit Zimt würzen, welches nicht nur geschmacklich ideal passt, sondern auch regulierende Eigenschaften für den Blutzuckerspiegel hat. Dass Schlagsahne hinzugegeben wird, sollte niemanden abschrecken, denn diese hat wenig Zucker und sättigt durch den Fettgehalt, was zum Abnehmen besser geeignet ist als eine Hungerkur.

Dann noch etwas nachhelfen mit Salz und Pfeffer. Wer will, kann noch ein paar feine Kräuter als Dressing nutzen. Das Auge isst mit. Am Ende sollte das Ergebnis dann etwa so aussehen:




Besonders schön finde ich, dass man den Kürbis komplett nutzen kann. Die Schale kann man auf den Komposthaufen werfen, wenn man einen hat, ansonsten löst sich die Haut in Wohlgefallen auf. Und die Kürbiskerne kann man gerne dazu oder separat knabbern.

Übrigens: Ich habe mit so einem einzelnen Kürbis mehr als zwei ganze Teller voll gekriegt. Also reicht ein normaler Hokkaido-Kürbis für zwei Personen inklusive Nachschlag gut aus.

Mein Urteil: Ein sehr farbenfrohes, kräftig schmeckendes Süppchen, wenn man es sich bei stürmischem oder kaltem Wetter schön drinnen gemütlich machen will.

Kommentare:

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  2. Hab die Suppe gesten gemacht und habe statt Zimt Ingwer dazu getan. War super mega lecker.

    Vielen lieben dank für das tolle Rezept und für die tolle Seite!

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    1. Hallo Natalie,

      das ist eine gute Idee mit dem Ingwer, denn der passt geschmacklich auch ganz gut dazu.

      Danke, dass du meinen Blog besuchst. Schau ruhig oft vorbei, hier werde ich noch einige gute Low-Carb-Rezepte ins Netz stellen.

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  3. man muss beim hokaido die schale nicht abmachen :) lg denise

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    1. Hallo Denise,

      danke für den Tipp. Ja stimmt. Hab gelesen, man sollte ihn nur äußerlich waschen und dann gut durchkochen. Die Schale hat besonders viel gutes Beta Carotin.

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