Fisch Nach Amrum-Art - Ein Low-Carb-Rezept

Als Kind habe ich oft den Sommerurlaub auf der Nordseeinsel Amrum verbracht. Dort gab es ein Restaurant mit dem Namen Zum Fischbäcker. Wie ich auf der Internetseite des Restaurants feststellen musste, sieht die Außenanlage komplett anders aus als früher. Von meiner Kindheit habe ich nur einen Parkplatz, eine Grünfläche mit einem mechanischen Reitelefanten (wo man immer 50 Pfennig einwerfen musste) und eben den Innenraum in Erinnerung. Heute ist der Außenbereich voll mit Stühlen.

Aber darum soll es heute nicht gehen. Mir geht es um ein Rezept, welches ich einem Gericht dieses Restaurants bestmöglich nachempfunden habe. Obwohl ich nie nach dem Rezept gefragt habe, ist es mir gelungen, den Geschmack zu 100 Prozent nachzustellen.

Um diese wirklich leckere Mahlzeit hinzubekommen, benötigt man nur ein paar Zutaten, wobei nichts fehlen darf, vor allem nicht das Lorbeerblatt! Wer will, kann das Video ansehen. Weiter unten gibt es genauere Infos.






Wie gesagt, wir brauchen mehrere Zutaten, insgesamt ist das Rezept aber sehr einfach gehalten. Übrigens: Im Original, also auf der Insel Amrum, wurde diese Mahlzeit immer mit Salzkartoffeln serviert. Das passte sehr gut. Da ich aber gerne Kohlenhydrate sparen möchte, serviere ich alternativ gerne Spinat. Natürlich sind auch andere Beilagen möglich.


Zutaten:


  • Weißer Fisch nach Wahl (z.B. Kabeljau), als Filets
  • Alu-Folie
  • Lorbeerblätter
  • Senfkörner
  • Eine Zitrone
  • Butter
  • Spinat oder eine andere Beilage (im Original: Kartoffeln)

Zubereitung:



Die Filets werden auf die ausgebreitete Alufolie gelegt. Diese Folie kann sehr leicht mit Olivenöl oder Butter eingerieben werden, aber selbst minimale Mengen reichen schon aus, um ein Festkleben schon zu verhindern. Dem jeweiligen Filet wird mindestens ein Lorbeerblatt beigefügt, außerdem wird das Filet mit Senfkörnern bestreut. Nun die Folie zu einem kleinen Päckchen falten. Alle Filets (je nachdem, wie viele Portionen man möchte) so zubereiten.

Die Alu-Päckchen kommen nun bei etwa 150 Grad in den Ofen. Währenddessen kann die Low-Carb-Beilage (Spinat, vielleicht auch Fenchel oder was sonst zu Fisch passt) vorbereitet werden.

Die Garzeit ist nicht strikt festgelegt. Normalerweise dauert es 20 bis 30 Minuten, der angenehme Geruch zeigt bereits an, wann man das Essen aus dem Ofen holen kann.

Anschließend werden die Folien-Pakete vorsichtig geöffnet. Es gibt nun zwei Möglichkeiten: Den Fisch direkt in der Folie auf einem Teller servieren, oder den Fisch herausnehmen und auf den Teller legen. Im Restaurant wurde die Folie mit serviert und ich denke, dass es gerade für Gäste sehr schön ist, selbst die Folie zu öffnen - es wirkt wie ein Geschenk!

Wichtig ist, dass auf jeden Fall Butter und Zitronenscheiben bereitgestellt werden. Entweder - wie im Video, werden Butter und Zitronenscheiben bzw. Saft direkt auf dem Fisch platziert, oder man macht einen kleinen Teller bereit, auf dem die Zitrus-Scheiben und einzelne Butterstücke mit der Gabel auf den eigenen Teller transportiert werden können.

Besonders schön bei diesem Gericht ist, dass durch Butter, Zitronensaft und Lorbeer- sowie Senfsaat-Aroma ein wunderbarer Gesamteindruck entsteht. Obwohl ich Kartoffeln nicht mag, passen diese ausnahmsweise sehr gut in das Original-Rezept, allerdings ist Spinat vollkommen in Ordnung, wenn es sich hier um ein echtes Low-Carb-Gericht halten soll. Wer sein Wunschgewicht erreicht hat und Kartoffeln mag, sollte also diese Variante ruhig einmal ausprobieren. In diesem Fall empfehle ich Petersilie oder Dill als Garnitur für die Kartoffeln.



1 Kommentar:

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