Kohlenhydratunverträglichkeit - Symptome, Ursache, Was Essen?

Während es viele Menschen gibt, die ohne Zucker nicht leben können, gibt es sogar sehr viele, die offenbar Kohlenhydrate gar nicht vertragen. Kohlenhydratunverträglichkeit kann verschiedene Ursachen haben und einige unangenehme Symptome, jedoch ist das alles auf den zweiten Blick gar nicht so dramatisch. Darüber möchte ich heute reden:


  • Verschiedene Formen von Kohlenhydratunverträglichkeit und deren Symptome
  • Ein Beispiel aus dem wahren Leben
  • Warum Kohlenhydrate alleine nicht gesund sind
  • Wie man mit der Intoleranz trotzdem gut leben kann


Verschiedene Formen von Kohlenhydratunverträglichkeit



Image courtesy of stockimages / freedigitalphotos.net


Wer weiß, dass er Kohlenhydrate nicht gut verträgt, kann unter verschiedenen Symptomen leiden, wobei man nicht alle Symptome auf einmal haben muss, um auf eines der verschiedenen Krankheitsbilder zu stoßen, die möglicherweise eine Erklärung bieten können. Zu den Symptomen gehören häufig:


  • Durchfall
  • Blähungen
  • Schmerzen
  • Gefühl von Über- oder Unterzuckerung
  • Kopfschmerzen
  • Lethargie
  • Müdigkeit
  • Aufmerksamkeitsstörungen
  • Hyperaktivität


Was genau kann jetzt der Grund für die Kohlenhydratintoleranz sein?



Nun, zunächst sollte man auf die naheliegenden Störungen schauen. Denn im Zusammenhang zu Zucker und Kohlenhydraten gibt es einige Erkrankungen, die für die Symptome verantwortlich sein können, auch wenn man nicht sofort auf die Idee kommt.

Wer sich beispielsweise bei einer Ernährung ohne Kohlenhydrate wohl fühlt, dann aber anfängt, Kohlenhydrate zu essen, muss nicht zwingend mit den Kohlenhydraten allein Probleme haben, sondern vielleicht mit Getreide. Oder aber mit Früchten, oder Milch. Hier einige häufige Störungen:


  • Fruktoseintoleranz
  • Laktoseintoleranz
  • Glutensensitivität (im Volksmund: Glutenunverträglichkeit)


Als nächstes schlüsseln wir diese drei sehr häufigen Krankheitsbilder nach Ursachen und Beschwerden auf. Ein Tipp noch: Um herauszufinden, unter welcher Form von Kohlenhydratintoleranz man leidet, sollte man nicht alle Lebensmittel auf einmal weglassen, sondern wochenweise auf Früchte, dann auf Milch und dann auf Getreide verzichten. Nur so lässt sich feststellen, welche der Unverträglichkeiten im Einzelfall vorliegt.


Fruktoseintoleranz


Image courtesy of graur razvan ionut / freedigitalphotos.net


Hierbei handelt es sich um eine ganz spezielle Form der Kohlenhydratunverträglichkeit. Man ist nicht auf Kohlenhydrate im Allgemeinen "allergisch", sondern verträgt vor allem den Fruchtzucker nicht. Man muss hier übrigens zwischen zwei Arten der Intoleranz unterscheiden.

Die eine Form der Fruktoseintoleranz ist die sogenannte Hereditäre Fruktoseintoleranz. Das bedeutet, die Intoleranz wurde genetisch vererbt. Die Krankheit ist sehr selten und tritt nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 1 zu 130.000 auf.

Häufiger ist da schon die Intestinale Fruktoseintoleranz. Davon sind in den meisten Ländern der Welt 30 bis 40 Prozent der Bevölkerung betroffen. Lediglich die Asiaten haben in 10 Prozent der Fälle eine solche Unverträglichkeit.

Dabei sei jedoch gesagt, dass wiederum nur in einem Drittel der Fälle, in denen Fruktose nicht richtig verarbeitet werden kann, auch Symptome auftreten. Das bedeutet, dass im deutschsprachigen Raum ganz leicht jeder Dritte Probleme mit Fruktose hat, aber dies niemals so offensichtlich wird, weil die meisten dieser Menschen es gar nicht merken! Man ist also nicht allein.

Was kann man gegen diese Art der Kohlenhydratunverträglichkeit tun? Nun, sehr wenig. Bei der hereditären Störung, also der seltensten Form, kann man außer Ernährungsumstellung gar nichts machen (wer sich nicht sicher ist, sollte zum Arzt gehen, denn man kann die hereditäre Form durch Gentest bestimmen).

Die intestinale Fruktoseintoleranz bietet ebenfalls wenige Lösungsansätze. Auch hier ist die Ernährungsumstellung der häufigste Weg aus dem Dilemma. Es wird gelegentlich beschrieben, dass aber gerade die Verteilung der Nahrung eine Rolle spielt.

Man muss also nicht zwingend auf Fruchtzucker verzichten, sollte aber darauf achten, was man sonst noch isst. Eine Quelle besagt, dass man Frutkose in Verbindung mit Glucose, also dem normalen Zucker, der in den meisten Produkten ohne Milch und Frucht vorkommt, nehmen soll. Andere Quellen wiederum besagen, man solle sich nicht zu fettarm ernähren, da die Aufnahme von Fett die Symptome lindern kann, besonders die Bauchschmerzen.

Übrigens: Wer weiterhin Früchte essen will, kann ja welche probieren, die sehr wenig Kohlenhydrate haben.


Laktoseintoleranz


Image courtesy of Stoonn / freedigitalphotos.net


Man kann diese Unverträglichkeit sehr einfach feststellen: Wer sich von Kohlenhydraten insgesamt gut ernähren kann und keine Probleme bekommt, der leidet nicht unter den Symptomen von Laktoseintoleranz. Wenn jedoch gerade Milchprodukte für Blähungen und Bauchschmerzen sorgen, sonst aber keine kohlenhydrathaltigen Lebensmittel, dann liegt das Problem in der Laktose.
Laktose ist eine der drei Arten von Zucker, nämlich Glukose, Fruktose und eben Laktose. Die Laktose ist der Milchzucker.

Man sollte bedenken, dass Laktose nicht zwingend nur in Milch vorkommen muss. Auch Käse, Joghurt oder sogar "Milchbrötchen" können für Probleme sorgen.

Ich selbst habe bei mir festgestellt, dass ich generell keine Probleme mit Milch habe, dass ich aber Blähungen und Bauchschmerzen kriege, wenn ich direkt nach dem Aufstehen Milchprodukte zu mir nehme. Man sollte also ein bisschen auf die Tagesform achten.

Leider bietet die Wissenschaft auch hier keine Lösungen, man soll also wieder seine Ernährung umstellen. Zum Glück bietet die Natur genug Alternativen. Als direkter Ersatz lässt sich laktosefreie Milch nutzen, auch Sojamilch kommt hierbei in Frage. Was die Inhaltsstoffe der Milch angeht, so kann man die Aminosäuren (also das Protein bzw. Eiweiß) ganz leicht auch durch Eier, Fleisch, Fisch und vegetarische Eiweißquellen zu sich nehmen. Sonstige Stoffe wie Kalzium sind durch entsprechende Nahrungsquellen zu bekommen, man verpasst also nichts.


Glutenunverträglichkeit


Image courtesy of kibsri / freedigitalphotos.net


Der Begriff "Gluten" stammt ursprünglich aus dem Lateinischen und bedeutet "Leim". Es handelt sich um einen natürlichen Klebstoff, der sich automatisch bildet, wenn Weizen oder Getreide mit Wasser in Verbindung kommt. Dieser Stoff gibt dem Teig, der aus Mehl gemacht wird, auch die typischen Eigenschaften, die er zum Zusammenkleben benötigt.

Wer unter Glutenintoleranz zu leiden glaubt, der sollte, genau wie beim Fruchtzucker und bei der Milch, eine Zeit lang komplett auf Weizen und Getreide verzichten. Dadurch lässt sich schnell feststellen, ob man Gluten nicht verträgt. Auch eine weitere Beratung durch einen Arzt kann helfen.

Ansonsten bleibt, wie so oft, nur die Möglichkeit, Gluten einzuschränken. Zum Glück werden immer mehr Lebensmittel als "glutenfrei" deklariert, um dem Verbraucher zu helfen, diese verträglichen Produkte zu erkennen.

Zwar gibt es noch andere Erklärungsansätze, zum Beispiel psychische Probleme, aber man kann ja zunächst einfach mal die Ernährung ändern. Irgendwann findet man sicher einen Lebensstil, der einem hilft.


Ein Beispiel aus dem wahren Leben



Besonders faszinierend fand ich den Beitrag einer Person aus einem Forum im Internet. Er oder sie schrieb dort, eine Atkins-Diät gemacht zu haben und problemlos mit der Ernährung klar gekommen zu sein. Bei der Atkins-Diät handelt es sich um eine sogenannte Low-Carb-Diät, also eine Diät, bei der man stark auf Kohlenhydrate verzichtet, um abzunehmen.

Interessanterweise hatte die Person ihre Symptome bereits seit einem ganzen Jahr gehabt, und die Beschwerden verschwanden urplötzlich mit Beginn der Diät. Die Diät hielt drei Wochen lang an, und mit erneuter Umstellung auf eine Ernährung mit Kohlenhydraten begannen die Sorgen wieder von vorn.

Ich finde, man sollte hier nicht einfach nur versuchen, den Doktor zu spielen und die Krankheit zu erraten, sondern einfach mal den gesunden Menschenverstand einschalten: Da quält sich ein Mensch ein ganzes Jahr lang mit Bauchschmerzen und Blähungen, der Alltag (Beruf, Freizeit, Schlaf, Familientreffen) wird ständig durch dieses Unwohlsein bestimmt, und sobald man auf Kohlenhydrate verzichtet, ist der Spuk vorbei!

Allein das ist meiner Meinung nach ein ganz tolles Indiz dafür, dass die Kohlenhydratunverträglichkeit einen Menschen auch auf den richtigen Weg führen kann.


Warum Kohlenhydrate alleine nicht gesund sind



Viele Menschen, die darüber nachdenken, eine kohlenhydratarme Diät (Low-Carb-Diät) zu durchlaufen, werden von den Medien für diese Überlegung bereits abgestraft. Wer im Internet nach Informationen sucht, der wird durch Studien und Artikel von Onlinemagazinen eindringlich gewarnt, Kohlenhydrate seien wichtig und Low-Carb-Diäten schädlich.

Es gibt jedoch ein paar Dinge zu beachten:

Erstens: Geringe Mengen an Kohlenhydraten sind ohnehin überall vorhanden, selbst in Lebensmitteln, die offiziell null Kohlenhydrate haben, lassen sich noch Spuren davon feststellen (Fleisch, Fisch).
Und natürlich hat jedes Gemüse und jedes Obst Kohlenhydrate. Dass man sich von Gemüse ernähren soll, darin sind sich selbst strenge Diätexperten einig.

Zweitens: Die kohlenhydratarmen Diäten werden dahingehend schlecht geredet, man würde sich während der Diät ungesund ernähren, indem man ständig nur Wurst und Sahne essen würde. Auch das muss ja nicht zwingend so sein, denn jeder kann selbst entscheiden, woraus seine Diät besteht. Die Abwesenheit von 90 Prozent des ansonsten konsumierten Zuckers verursacht auf jeden Fall keine Gesundheitsschäden, sondern das Gegenteil.

Drittens: Kohlenhydrate alleine sind nicht gesund. Kohlenhydrate sind lediglich manchmal in Verbindung mit Vitaminen zu finden. Beispielsweise hat Obst ganz oft Vitamine, aber eben auch Kohlenhydrate. Das heißt aber nicht, dass die Kohlenhydrate gesund sind. Die Vitamine sind gesund. Dass Kohlenhydrate in Verbindung mit Vitaminen auftreten, ist eben eher Zufall. Man sollte das aber nicht mit der falschen Behauptung verknüpfen, ein Mensch brauche angeblich einen Anteil von X Prozent Kohlenhydraten in der täglichen Ernährung.

Viertens: Kohlenhydrate in hohen Mengen lösen Zivilisationskrankheiten aus. Diabetes, Herzinfarkt und Übergewicht lässt sich auf zu hohen Zuckerkonsum zurückführen. Nicht Fett ist das Problem, sondern Kohlenhydrate. Wenn diejenigen Leute Recht hätten, die uns dazu raten, Kohlenhydrate zur "Basis einer gesunden Ernährung" zu machen, dann gäbe es nicht so viele Übergewichtige.


Wie man mit Kohlenhydratunverträglichkeit trotzdem gut leben kann



Wer eine Kohlenhydratunverträglichkeit hat, dem wird quasi von der Natur vorgeschrieben, was er nicht essen darf, egal was die Ursache ist. Somit wird dieser Mensch von der Natur zwangsweise auf Diät gesetzt.

Das ist aber gar nicht so schlimm. Natürlich ist es schade, wenn man Lebensmittel, die lecker sind, nicht essen kann, weil man sonst unter den Symptomen einer Intoleranz leidet. Aber ein gesunder Lebensstil ist immer noch möglich. Gemüse, Fleisch, Fisch, Eier, also kurzum: die Grundpfeiler einer gesunden Ernährung sind weiterhin verfügbar.

Und was sind diese Grundpfeiler?


  • Vitamine und Mineralstoffe (Gemüse)
  • Omega-3-Fettsäuren (Fisch, Wild)
  • Eiweiß (Fleisch, Fisch, Eier, Soja)


Und das war's auch schon. Die Sache noch komplizierter zu machen, würde nicht helfen. Es ist diese Einfachheit, die uns gesund werden lässt.

Es gibt einige tolle Rezepte, die in diesem Zusammenhang möglich sind. Das Internet bietet tausende davon. Hier einige Beispiele: Rezepte ohne Kohlenhydrate

Es gibt weiterhin so viele leckere Mahlzeiten, die man sich gönnen kann. Wer bestimme Arten von Kohlenhydraten besser verträgt als andere, der hat ohnehin viele Abwechslungsmöglichkeiten.

Der beste Weg, zu leben, ist auch der Weg, wie man Diät macht: Man lässt die überflüssigen Kohlenhydrate weg. Dadurch verschwindet die Kohlenhydratunverträglichkeit, und man lebt in dem Gefühl, dem Körper etwas Gutes zu tun. Mein Tipp: Einfach mal die Low-Carb-Diät, wie ich sie mache, ausprobieren. Alles Gute!

Kommentare:

  1. Genau so ist es mir ergangen. Weil ich meine Cortison-Kilos loswerden wollte, habe ich zunächst auf jegliche Süßigkeit verzichtet. Eine Fructose, Sorbit- und Histaminunverträglichkeit waren bekannt und meine Ernährung war sehr einseitig.
    Dann wurden bei mir zu hohe Zuckerwerte festgestellt. Ich begann zu messen und ließ alle Kohlenhydratlastigen Lebenmittel weg. Und die Überraschung: Plötzlich waren meine jahrelangen Verdauungsbeschwerden weg und ich konnte wieder Gemüse essen, die mir sonst fürchterliche Blähungen verursacht hatten. Auch Nüsse habe ich wieder vertragen. Ich kann jedem, dem man eine "Reizdarm" andichten will, nur raten, es mit Low carb zu versuchen. Buchtipp: Tina Müller: Zum Jungbleiben ist es nie zu spät.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke für deine wertvollen Erfahrungen. Ich lese immer wieder, dass low carb diese Probleme löst. Schön, dass du deine Geschichte hier geteilt hast. Eine kohlenhydratarme Ernährung löst so ziemlich alle gesundheitlichen Probleme der heutigen Gesellschaft.

      Löschen
    2. Man kann sich garnicht vorstellen welche Untersuchungen man alles durchmacht.. Immer wieder Magen- und auch Darmspiegelungen.. usw usw.. und dabei ist die Lösung wohl so simpl

      Löschen
  2. Ich hatte jahrelang Probleme mit dem Magen, wenn ich Kohlenhydrate zu mir nahm,
    bekam ich ein Völlegefühl im Oberbauch und dazu ging mein Blutdruck in die Höhe.
    Ergebnis ich war 12 mal im Krankenhaus weil mein Blutdruck jenseits von 210/110
    war. Kämpfte mit Nitro, Bayotensin etc. im Krankenhaus stellte man meinen Blutdruck ein, weiter nichts auf mein Völlegefühl ging keiner ein. Bis ich letztes Jahr September komplett auf Low Carb umstellte. Seitdem geht es mir gut, mein Blutdruck ist zu niedrig, ich habe 23Kg abgenommen. Laut DGE dürfte ich mit meiner Ernährung garnicht mehr Leben, aber es geht mir ziemlich gut.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Schön, dass es dir besser geht. Gesundheit ist wirklich das wichtigste. Das mit der DGE gilt auch für viele Naturvölker. Wie schaffen die das nur? Naja, ein Blick in die Geschichtsbücher der Menschheit sollte da Klarheit schaffen: Keine Nudeln, kein Mehl, und das für die größte Zeit unserer Existenz.

      Löschen
  3. Ich finde diesen Beitrag ein wenig zu allgemein gehalten. Ganz besonders fehlt mir die Unterscheidung zwischen natürlichen(Obst und Gemüse) und künstlichen bzw. stark verarbeiteten Kohlenhydraten. Darin liegt meiner Meinung nach der springende Punkt. Abgesehen natürlich von Menschen die eine Fruktose-,
    Laktoseintoleranz oder Glutensensitivität haben.

    Ich kann verstehen, das Low-Carb einen besonders hohen Stellenwert besitzt, trotzdem finde ich es ein wenig kritisch. Besonders für Menschen die von Ernährung nicht allzu viel Ahnung haben. Vermutlich übertreibe ich auch ein wenig.

    Für mich ist die Unterscheidung zwischen natürlich und künstlich besonders essenziell und darf niemals unerwähnt bleiben. Dadurch entsteht meiner Meinung nach die akute und bekannte KH-Verteufelung.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Frau Rennt, sind Sie betroffen? Wenn man an einer echten Kohlenhydratunverträglichkeit leidet, dann macht es nur geringfügigen Unterschied, ob man natürliche oder nicht natürliche Kohlenhydrate zu sich nimmt. Beides bereitet die gleichen Beschwerden. Wie es so schön im Artikel steht: "Wer eine Kohlenhydratunverträglichkeit hat, dem wird quasi von der Natur vorgeschrieben, was er nicht essen darf, egal was die Ursache ist. Somit wird dieser Mensch von der Natur zwangsweise auf Diät gesetzt." LG Martina

      Löschen
  4. Da ist schon was dann...Immerhin verdienen alle an Kh....Billiger Zucker, billigen Mehl große Gewinnspanne.Die Pharmaindustrie verdient an Diabetes und allen anderen durch Kh verursachte Krankheiten. Die WHO wird von allen Seiten geschmiert und diktiert der Ärzteschaft was krank ist und was nicht.Innerhalb der letzten Jahre hat die WHO die Werte für Diabetes angepasst.

    Alles in allem versucht man Die Menschheit für den größten Gewinn zu verkaufen und das um jeden Preis. Deshalb ist Fett so "ungesund"

    warum der Körper jedoch ein extra Organ hat um Zucker gegenzusteuern erwähnen die nie.

    Low Carb bringt bisher kaum Gewinn und um die Werbetrommel umzustellen wurde zu viel gelogen.

    low Carb räumt auch mit Diabetes und KHK auf...Es bringt Milliarden

    ...Nur ein Denkanstoß und meine Meinung

    AntwortenLöschen
  5. Toller Beitrag und wahnsinnig aufschlussreich. Danke das du deine Erfahrungen hier öffentlich machst.

    Liebe grüße

    AntwortenLöschen
  6. Hi, ich finde den Beitrag spitze & kann aus eigener Erfahrung bestätigen dass man mit einer ausgewogenen Low Carb Ernährung weder einen Mineral oder Vitaminmangel erleidet noch Probleme mit dem Energiehaushalt bekommt. Was mir an dem Artikel ein wenig fehlt ist die für Betroffene wichtige Info dass bei KH Unverträglichkeit eine Grunderkrankung vorliegen kann und zwar die der Bauchspeicheldrüse. Wenn diese nämlich zu wenig Amylase produziert können KH und Stärke nicht aufgespalten werden. Hie kann ggf. ein Amylase Präparat Abhilfe schaffen. Liebe Grüsse

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Bis ich auf deinen Punkt gestoßen bin hat es so lange an Recherche gebraucht. ich bin nur enttäuscht, dass ich als Laie schneller weiß was Sache ist als ein Arzt.

      Löschen
  7. Jahrelang hatte ich ständig Durchfälle. Die Ärzte stellten Lactose und Fructose - UV fest. Ich müsste damit jetzt ein ganzes Leben klarkommen - sagten sie.
    Ein Jahr ohne Brot und jetzt maximal zwei Scheiben Einkornbrot und natürliche Lebensmittel haben meine Verdauung soweit geändert, dass ich wieder Milchprodukte essen kann und keine Durchfalle mehr habe. Ich ernähre mich also von viel Fleisch, Eiern und Gemüse und in Maßen frischem Obst. Es macht mich von Tag zu Tag vitaler. Ich halte mich an Dr. Lutz - Leben ohne Brot.

    AntwortenLöschen
  8. Hallo, sollte man dann eine Arzt aufsuchen wenn man solche Symptome hat?
    Weil ich hab oft der beschrieben Beschwerden. Ich habe auch mal 3 Wochen auf KH verzichtet, hab aber immer ein Tage Essen dürfen was ich wollte also süßes und Brot usw. und habe dann sehr schnell Durchfall bekommen. Liegt das dann vlt drann das ich einfach eine länger Zeit keine KH gegessen habe oder doch eher das ich vlt es eher nicht vertrage?

    AntwortenLöschen
  9. Seit ich meine Gallenblase nicht mehr habe, habe ich Probleme mit Vollkorn, Nüssen, Öle, Butter, teilweise auch Gemüse gehabt.
    Ständig hatte ich Blähungen und Bauchschmerzen und das täglich. Eine Darmspiegelung brachte auch kein Ergebnis. Jahre habe ich mich herum gequält.
    Nun mache ich seit 3 Wochen lowcarb, nach Dr. Strunz und habe nach ein paar Tagen festgestellt das ich keine Darmbeschwerden mehr habe. Mir geht es richtig gut und da ich nie wieder solche Darmbeschwerden haben möchte, werde ich weiterhin darauf achten, wie viele Kohlenhydrate ich tägl. zu mir nehme.
    Der Nebeneffekt ist auch super, denn das Gewicht reduziert sich ebenfalls.

    AntwortenLöschen
  10. Der Artikel sagt genau das aus was ich seit Jahren erlebe.. erlebt habe. Seit Jahren habe ich mit RDS und ständiger Darmentzündung zu tun. plötzliche Übelkeit, Ständiger Durchfall, Viele Nahrungsmittel nicht mehr vertragen. Es war mir schon immer peinlich wenn ich zum Essen eingeladen wurde, dass ich dann gesagt habe was ich alles nicht vertrage. Dennoch nahm ich in diesen letzten Jahren stetig an Gewicht zu was ich mir nicht erklären konnte. Ich entschied mich zu einer Ernährungsumstellung mit einem Programm. Dieses beruht darauf dass erstmal die Ernährung auf Kohlehydratarme Kost umgestellt wurde. Nur zum Frühstück gibt es Kohlehydrate in Form von Haferflocken und ähnliches. Dann wurde Mittags und Abends so gut es ging darauf verzichtet. LowCarb also. Meine tgl. Brotzeiten am Abend entfielen wobei mein Körper vom 3. - 5. Tag einen super Zuckerentzug durchmachte und das obwohl ich keine Süßigkeiten vorher gegessen hatte weil ich das Süße nicht mag. Vom 1. Tag an sagte ich mir, dass ich ALLES essen möchte was in dem Ernährungsplan steht um auszutesten. Ich habe mit der Ernährungsumstelleung sehr gute Erfahrungen gemacht. So gut wie keine Bauchschmerzen mehr (außer bei Kohlgerichten), keine Durchfälle mehr.. Und jetzt lese ich Ihren Artikel dass es eine Kohlehydratunverträglichkeit gibt. Ich zähle mich nun da dazu und werde meinen behandelnten Arzt von meinen durch Zufall erlangten Ergebnissen berichten. ;-)

    AntwortenLöschen
  11. Oh man woher kommt mir das bekannt vor...
    Nach jahrelanger Quälerei, die schon viel eher begann als ich dachte habe ich letztes Jahr echt gedacht daran zu Grund zu gehen. Vor Jahren 2007 glaube ich hatte ich das erste Mal Ausschlag an den armen. Es hieß Sonnenallergie, der Ausschlag ging trotz Meiden der Sonne nicht weg. 4 Jahre später ständiger Wasserdurchfall, 2016 sogar direkt nach dem Essen. 2016 war eh eine Katastrophe. Ich hatte bereits im Februar gürtelartige Schmerzen unter der Brust. Stress sei der Auslöser hieß es. Ich fühlte mich schwach und abgeschlagen, konnte ohne Essen gar nicht mehr wach bleiben. Dazu kamen Gelenkschmerzen, jeden Morgen Migräne, Schlafstörungen, Ödeme, Bindehautentzündungen, eine Art Depression. Das Ganzegipfel im Juni. Ich bekam keine Luft mehr. Schnaptte nur noch um zu Atmen. Das einzige was die Ärzte unternommen hatten war ein EKG das keinen Aufschluss brachte. Mit meinem ich nenne es liebevoll Pseudoasthma quälte ich mich einige Monate rum, heute verfolgt es mich immer noch manchmal.Die Pusteln von meinen Armen zogen sich mittlerweile über Hände in die Fingerspitzen, juckten stark und ich bekam sogar die Diagnose Neurodermitis.
    Auf Grund der zahlreichen Beschwerden wurden sämtliche Nahrungsmitteltests vorgenommen und Fructoseintoleranz diagnostiziert. Doch danach ging es mir nicht besser Ich stieg vermehrt auf Stärke um und es wurde immer schlimmer. Im Dezember dann meine anabole Diät. Drei Monate. Warum so lange? Es ging mir so gut wie noch nie vorher.
    Als ich wieder Zucker aß, gingen die Probleme wieder los. Ich bekomme es zumindest dank karazym mit Einfachzucker in den Griff. Stärke geht allerdings immer noch nicht. Ich war gefühlt bei jedem Arzt und wurde meist als Psychisch krank abgestempelt. Muss aber sagen...man bekommt Panik, wenn die Luft weg bleibt. Ich traute mir kaum noch zu essen, wollte morgens nicht mehr aufstehen. Eine Diagnose habe ich allerdings immer noch nicht. Ich war allerdings nach meiner Arztodyssee auch 6 Monate nicht dort, ich ar es leid mich krank zu fühlen. zudem hätte mich die ,,Reisdiät" auf die ih damals gesetzt wurde, fast umgebracht. Und mit 12 Stunden Schlaf am Tag, ohne die ich nicht aus dem Bett kam, kann die nicht so förderlich gewesen ein ;)

    AntwortenLöschen

Hinweise zu den Kommentaren:

-bitte nur konstruktive und nicht zynische, böswillige oder ähnliche Kommentare. Ich bin auch nur ein Mensch.
-auch gut gemeinte Kommentare werden eventuell nicht veröffentlicht, wenn eine kommerzielle Absicht erkannt wird (Backlinks, gepostete Adressen).
-die Freischaltung kann eine Weile dauern.

Plugin für ähnliche Posts bei WordPress, Blogger...