Hula Hoop gegen Hüftspeck - 5 Wichtige Tipps!

"Hula Hoop gegen Bauchspeck!" 
"Abnehmen mit Hula Hoop!"

So lauten einige der Slogans, die auf jemanden zukommen, der mit Hula-Hoop-Reifen abnehmen will. An sich nichts Schlechtes. Man sollte aber vorher einige Dinge wissen, denn die 5 Tipps, die ich hier nenne, entscheiden darüber, ob  man gar nichts abnimmt oder viel Erfolg mit den Reifen hat.


Image courtesy of AKARAKINGDOMS / freedigitalphotos.net



Gewichtsverlust in Zahlen



Eine deutsche Seite, die sich auf das Thema Hula Hoop spezialisiert hat (hulahooping.de), beschreibt es so:

"Bei einer Stunde pro Tag (ca. 400 bis 600 Kalorien) sollten es ein bis zwei (Kilo) schon sein"

Und das in einer Woche. Was hier aber als Gewichtsverlust in Zahlen beschrieben wird, klammert sich fest an Kalorienangaben. Und genau hier muss man furchtbar aufpassen, sonst erlebt man eine Abnehmmethode, bei der sich alles nur im Kreis dreht.


Tipp Nummer 1: Kalorien sind nicht das Maß aller Dinge!


Viele Menschen vertrauen allein auf mathematische Berechnungen. Sie sagen sich:

"Ich benötige bei meiner Statur und meinem Gewicht etwa 2000 Kalorien pro Tag. Also muss ich mich etwa 1 Stunde pro Tag bewegen, dann verliere ich...."

Kommt dir das bekannt vor?

Das Problem dabei: Der Körper interessiert sich wenig für Kalorien. Wer seine Kalorienzufuhr von 2000 auf 1000 Kilokalorien drosselt, der sagt dem Körper damit, dass er auch mit 1000 Kalorien gut leben kann. Und genau das tut der dann auch! Umgekehrt gilt: Nur, weil man Sport macht, heißt das nicht, dass die verbrannte Energie mit Fett aufgewogen werden kann. Ich trainiere nämlich nicht alles in Form von Fett ab.

Das ginge zwar schon (mehr dazu später), aber dann muss man noch ein paar andere Dinge wissen.

Fazit hierzu: Kalorien alleine helfen nicht. Wer mehr wissen will: Täglicher Kalorienbedarf - die Wahrheit.


Immer in Bewegung bleiben!



Auch das ist natürlich wichtig - sagen die Leute.

Frauenzimmer.de liefert hier einige Übungen. Alles, um mit Hula-Hoop-Reifen abnehmen zu können. Doch da sind wir schon beim nächsten Problem angelangt.


Tipp Nummer 2: Diät falsch = Sport sinnlos


Es gibt eine Sache, die sich beim Sport immer lohnt: Man wird fit, ausdauernd, tut seinem Körper auf jedem Fall etwas Gutes. Das gilt auch für die Bewegung mit Hula-Hoop-Reifen.

Hilft Hula Hoop gegen Hüftspeck? Das kommt ganz allein darauf an, ob Sport im Allgemeinen etwas gegen Übergewicht hilft. Und das häng von einigen Dingen ab.

Fakt ist: Wer in Sachen Ernährung einiges falsch macht, der nimmt entweder gar nichts ab oder so unglaublich wenig, dass die tägliche Stunde Bewegung zur Zerreißprobe wird. Irgendwann fliegt der Reifen dann in die Ecke und man gibt frustriert auf.

Warum das so ist? Ich habe es in meinem Artikel Der Mythos Vom Treppensteigen bereits erwähnt: Ganz normale Menschen, die sich von Nudeln, Reis und Brot ernähren, haben viel zu große Reserven an Kohlenhydraten im Körper. Der sogenannte Glykogenspeicher nimmt sich die Kohlenhydrate von diesen sehr beliebten Lebensmitteln und saugt sich damit voll. Wenn er nichts mehr speichern kann, werden die restlichen Kohlenhydrate in Fett verwandelt.

Die meisten Menschen werden nun versuchen, Kalorien zu zählen und durch Treppensteigen und Sport, wie zum Beispiel Hula Hoop, ihr Fett wieder los zu werden. Der entscheidende Fehler ist dann aber, dass diese Menschen morgens, mittags und abends Kohlenhydrate essen und dadurch lediglich ihren Glykogenspeicher wieder auffüllen, den sie minimal beansprucht haben.

Das ganze Schwitzen war also umsonst, denn Fett wurde fast gar nicht verbrannt.

Wer das einmal verstanden hat, ist auf dem Weg der Besserung, denn die Rettung ist schon unterwegs. Vorher aber noch ein anderer wichtiger Tipp.


Problemzonen bekämpfen?



Auch dieser Mythos wabert weiter fröhlich durch unsere Gesellschaft und ernährt sich von Frauenmagazinen, die weiter damit Geld machen. Richtig gestellt wird das Thema unter anderem vom seit 1894 bestehenden Yale Scientific Magazine. Dieses nennt Studien, bei denen versucht wurde, gezielt an einer bestimmten Körperregion abzunehmen.
Doch selbst bei Menschen, die bestimmte Körperteile massiv nutzten (zum Beispiel Tennisspieler ihren starken Arm) konnte nicht festgestellt werden, dass Körperfett an trainierten Körperbereichen geringer war als an den weniger trainierten Bereichen.


Tipp Nummer 3: Hula Hoop ist nur eine Möglichkeit von vielen


Wer sich bereits den Hula-Hoop-Reifen gekauft hat, weil er  am Bauch abnehmen möchte, der muss den Reifen wirklich nicht wütend in die Ecke schmeißen. Aber es sollte schon erwähnt werden, dass die Bauchbewegung alleine nicht besser ist für die Fettverbrennung als zum Beispiel Laufen. Oder noch besser: Nordic Walking.

Je mehr der Körper sich bewegt, desto besser. Beim Hula-Hoop-Reifen kann man eine positive Sache trotzdem anmerken: Da die gesamte Wirbelsäule in Bewegung ist, wird der Rumpf gestärkt. Wir brauchen für alle Bewegungen im Leben einen guten Rücken und einen gesunden Bauch. Man kann also ruhig auf diese Methode zurückgreifen.


Abnehmen mit Hula Hoop - voll gegen den Hüftspeck!



Kommen wir noch einmal auf die Frage von vorhin zurück: Hilft Hula Hoop gegen Hüftspeck?

Wem die Bewegung Spaß macht und wer sich vorstellen kann, das jeden Tag eine halbe Stunde (muss noch nicht einmal eine ganze Stunde sein) zu tun, der sollte ruhig dazu tendieren. Man kann ja nebenbei sogar Fernsehen schauen, und wer Kinder hat, wird sicher seinen Spaß mit denen haben. Denn gemeinsam ist es doch am schönsten!

Aber wie kriegen wir das jetzt hin, dass der Sport nicht umsonst ist? Mit der richtigen Diät!


Tipp Nummer 4: Die Diät muss stimmen!


Um Hula Hoop gegen Bauchspeck einsetzen zu können, muss man seine Ernährung so umstellen, dass man die Anstrengung in verlorene Kilos umwandeln kann. Wer will denn schon Auto fahren mit angezogener Handbremse!

Oder um es genauer zu sagen: Hula Hoop ohne gute Diät ist wie Joggen mit Fallschirm auf dem Rücken - ständig muss man gegen Widerstände laufen und kommt gar nicht vorwärts.

Nun aber genug der Vergleiche. Ich will nun einmal erklären, was eigentlich immer so falsch läuft beim Abnehmen.

Dass Kalorien zu zählen nicht so wirklich viel bringt, habe ich ja schon erläutert: Erstens drosselt der Körper sowieso seinen Energieverbrauch, wie er lustig ist, und zweitens haben Nahrungsmittel ohnehin komplett unterschiedliche Inhaltsstoffe, die sich nicht einfach mit "Kalorien" auf einen Nenner bringen lassen. Das geht einfach nicht.

Es gibt auch andere Diäten, die leider nur in eine Sackgasse führen. Zum Beispiel die Low-Fat-Diät. Auf deutsch: Eine fettreduzierte Diät.

Es gibt Menschen, die nehmen damit ab. Und zwar deshalb, weil sie ohnehin schon wenig essen, einen ganz tollen Stoffwechsel haben und ständig aktiv sind. Das sind dann meistens auch schon die Menschen, die von sich aus gesund sind und gar keine Gewichtsprobleme haben.

Auch ich dachte mal, dass man ja logischerweise das Fett in der Ernährung reduzieren müsste, damit man weniger Fett auf den Rippen hätte. Das Problem ist aber weiterhin der Glykogenspeicher. Wer sich sehr viel Mühe gibt, mit Bewegung abzunehmen, aber vorher und nachher eine Banane, Traubensaft, oder eben die echten Zuckerbomben wie Brot oder Nudeln isst, der wird immer wieder den Speicher auffüllen. Das Fett wird bombensicher im Depot schlummern.

Als nächstes, und das ist dann schon der letzte Tipp, werde ich zeigen, wie man die Ernährung so umstellen kann, dass jeder Sport, egal ob Joggen, Hula Hoop oder Schwimmen, absolut effektiv ist. Wir holen das Maximum heraus!


Die beste Diät



Aus meiner Sicht ist diese Diät die beste und effektivste Diät der Welt. Das klingt zwar zunächst sehr populistisch, aber keine Sorge, man muss dafür nichts downloaden oder irgendein Abo bestellen.

Ich formuliere es mal so: Wenn man sich so ernährt, wie die Natur es eigentlich will, und man das tut, was auch die Tiere machen, und wenn das alles irgendwo auch logisch klingt und wissenschaftlich erwiesen ist: Dann muss es doch die perfekte Diät sein, oder?

Einige Erklärungen zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen liefert der Bestsellerautor und Fitnesspapst Dr. Strunz hier: Weshalb Deutschland immer dicker wird.

Gleichzeitig sollten wir verinnerlichen: Lebensmittel wie Nudeln oder Brot wachsen nicht auf Bäumen und werden nicht von Rehen, Affen oder sonstigen Tieren gegessen. Könnte es einen Zusammenhang dazwischen und der Tatsache geben, dass offenbar nur der Mensch alt wird, graue Haare kriegt, die ausfallen, und diese fröhlichen Tiere nicht?

Wir müssen uns wieder mehr so ernähren, wie wir es gemacht haben, bevor es industriellen Ackerbau und die kostengünstige Belieferung mit Reis, Pommes und Kartoffeln gab. Früher haben die Leute entweder für ihre Kartoffeln hart gearbeitet und dann gerade so genug Energie zum Leben gehabt. Oder sie aßen von vornherein eben gerade kein Brot, keine Pommes, keine Nudeln, sondern sammelten im Wald Beeren, Wurzeln und jagten Tiere.


Tipp Nummer 5: Die Low-Carb-Diät ist der Schlüssel zum Erfolg


Egal, ob man Sport machen will oder nicht: Mit der Low-Carb-Diät, also einer kohlenhydratarmen Ernährung, kann man sehr gut abnehmen, und das langfristig.

Wichtig ist, dass man immer an seine Gesundheit denkt. Theoretisch könnte man sich ausschließlich von Sahne, Käse, Butter, Wurst und so weiter ernähren, und könnte dennoch abnehmen. Kein Wunder, wenn dann Herzkrankheiten entstehen. Aber wer schlau ist, weiß natürlich, dass Gemüse auch auf den Teller gehört. Also zurück zur natürlichen Lebensweise!

Der Körper bekommt dann auf einmal viel weniger Zucker bzw. Kohlenhydrate. Was passiert dann? Er muss zwangsweise Fett abbauen, weil nichts anderes da ist. Genau wie bei Hungersnöten im Laufe der Menschheit. Mit einem wichtigen Unterschied: Es gibt trotzdem gesunde Ernährung!

Jetzt kann man mit voller Kraft abnehmen! Jetzt hilft auch Hula Hoop gegen Hüftspeck. Denn von jetzt an verbraucht jede Bewegung, vom Umdrehen im Schlaf bis zum Schwingen des Reifens, Fett. Es wird Fett verbrannt. So funktioniert das dann endlich.

Wer diese Tipps befolgt, der kann dann auch sicher sein, dass er mehr als zwei Kilo pro Woche verliert. Je übergewichtiger man ist, desto mehr kann man übrigens abnehmen.

Viel Erfolg! Du kannst es!

Kommentare:

  1. So etwas wie einen Hungerstoffwechsel gibt es nicht! Das ist ein Mythos, der seit Jahren durch die Welt kreist, aber definitiv nicht wahr ist.
    Lies mal das Buch "Fettlogik überwinden" - darin wird nachgewiesen und wissenschaftlich belegt, dass die Mär vom Hungerstoffwechsel Unsinn ist. Genau wie viele andere falsche Vorstellungen, die nur eines bewirken: dass die Leute nicht wirklich abnehmen!

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  2. Das man von Low Carb allein abnimmt, stimmt nicht. Ich habe es monatelang praktiziert und erst, als ich auch meinen Fettkonsum reduziert habe, hat es geklappt.

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  3. ... aber Sahne, Käse, Butter, Wurst wächst auf Bäumen und wird von Tieren gegessen? ;)

    Ich hoffe, es gibt noch andere Artikel zur Low-Carb-Ernährung, denn so ganz richtig ist das hier alles nicht dargestellt.

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  4. "Wir müssen uns wieder mehr so ernähren, wie wir es gemacht haben, bevor es industriellen Ackerbau und die kostengünstige Belieferung mit Reis, Pommes und Kartoffeln gab."

    Sprachs und schwärmt und schreibt allerorten von Eiweißshakes. Natur pur!

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